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08.07.2026 07:45

Das Kassationsgesuch von Marine Le Pen soll laut ihrem Anwalt nicht im Eilverfahren geprüft werden

Paris - 08.07.2026: Marine Le Pen hat nach ihrer Verurteilung in zweiter Instanz den Rechtsweg bis zur Cour de cassation angekündigt. Ein solcher pourvoi en cassation kann die Vollstreckung von Strafen aussetzen und ist in politischen Kontexten häufig entscheidend für die Frage der Wahlfähigkeit. Ihr Verteidiger erklärte, das Gesuch werde eingereicht, falle aber nicht unter die vorgesehenen Eilregelungen.Der Hintergrund der Ankündigung ist die Entscheidung der Cour d'appel de Paris vom 7. Juli 2026, in der Le Pen in der Affäre um angeblich fiktiv beschäftigte Parlamentsassistenten verurteilt wurde. Die Richter reduzierten nach Angaben der Presse die Dauer ihrer Unwählbarkeit gegenüber früheren Forderungen, verhängten aber zugleich eine Freiheitsstrafe, die unter Umständen mit elektronischer Überwachung vollstreckt werden kann. Die genaue Formulierung der Urteilsgründe bleibt rechtlich relevant.Nach französischem Recht prüft die Cour de cassation nicht den Tatsachensachverhalt neu, sondern rechtliche Fehler. Ein pourvoi kann daher die Anwendung einer Sanktion bis zur endgültigen Entscheidung aussetzen. Anwalt Rodolphe Bosselut, der Le Pen laut Medien auf LCI und in anderen Sendern vertritt, wies darauf hin, dass die Kassation regulär behandelt werde — ohne die schnellere Prozedur, die in klar umrissenen Ausnahmefällen möglich ist.Die Frage der Beschleunigung ist politisch und rechtlich bedeutsam: Bei Annahme eines Eilverfahrens könnten Entscheidungen noch vor Fristen für die Präsidentschaftswahlen 2027 fallen; ohne Eilprüfung ist mit längeren Verfahrenszeiten zu rechnen. Staatsrechtler und Prozessbeobachter erinnern daran, dass die Kassation oft Monate, teils länger dauert, je nach Umfang der Verfahrensakten und Terminkalender der Kammer.Politisch erlaubt das...

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08.07.2026 05:05

Nach Berufungsurteil: Le Pen kündigt Pourvoi en cassation in Assistentenaffäre an

Paris - 08.07.2026: Die Parteispitze des Rassemblement National treibt den Rechtsstreit um mutmaßlich zweckwidrig verwendete Mittel des Europäischen Parlaments in die nächste Instanz. Einen Tag nach dem Berufungsurteil der Cour d'appel in Paris kündigte Marine Le Pens Anwalt Rodolphe Bosselut an, ein Pourvoi en cassation einzulegen. Ziel sei es, die rechtliche Anwendbarkeit der vom Berufungsgericht herangezogenen Deliktsbestände überprüfen zu lassen. In dem langjährigen Verfahren geht es um den Vorwurf, dass Parlamentsgelder für parteiinterne Aufgaben eingesetzt worden seien.Im französischen Kassationsverfahren prüft die Cour de cassation ausschließlich die korrekte Anwendung des Rechts, nicht jedoch neue Tatsachen. Ein Erfolg ist daher an enge Voraussetzungen gebunden: Das höchste Gericht...

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10.07.2024 08:53

Marine Le Pens Wahlkampagne 2022 unter Verdacht: Ermittlungen wegen illegaler Finanzierung

Der Wahlkampf von Marine Le Pen zur Präsidentschaftswahl im Jahr 2022 steht erneut im Zentrum einer juristischen Untersuchung. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem die Nationale Kommission für Wahlkampffinanzierung und politische Finanzierung (CNCCFP) einen Hinweis auf illegale Finanzierungsmethoden gegeben hatte. Die Anschuldigungen im Detail Am 2. Juli wurde ein offizielles Ermittlungsverfahren eröffnet, das verschiedene Vorwürfe umfasst: Darlehen von juristischen Personen an Wahlkampfkandidaten, Annahme solcher Darlehen durch Kandidaten, Unterschlagung von Vermögenswerten durch Amtsträger, Betrug zum Nachteil öffentlicher Einrichtungen sowie Urkundenfälschung und die Verwendung gefälschter Dokumente. Die CNCCFP überwacht die ordnungsgemäße Verwendung der Wahlkampfausgaben, die gesetzlichen Begrenzungen unterliegen und teilweise vom Staat erstattet werden. Die finanzielle...

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