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Archiv Nachrichten.fr
12.07.2026 13:00

Rajoys Aussage über Frankreichs Team löst parteiuebergreifende Kritik aus

Paris - 12.07.2026: Eine Kolumne des frueheren spanischen Ministerpraesidenten Mariano Rajoy hat in Frankreich parteiuebergreifend Empoerung ausgeloest. Rajoy schrieb vor dem Halbfinale der Fussball-Weltmeisterschaft zwischen Frankreich und Spanien am 14.07.2026, Frankreich verfuege zwar über einen Kader von hohem Niveau, jedoch ohne Franzosen. Die Aussage wird in beiden Laendern als rassistisch bewertet, weil sie die Staatsangehoerigkeit französischer Spieler wegen ihrer Herkunft oder ihres Aussehens infrage stellt.Rajoy, der Spanien von Dezember 2011 bis Juni 2018 regierte und der konservativen Partido Popular angehoert, hatte seinen Beitrag am 10.07.2026 im spanischen Medium El Debate veroeffentlicht. Darin kommentierte er den Einzug Spaniens ins Halbfinale und bezeichnete Frankreich zugleich als besonders starken Gegner. Seine Bemerkung knuepft an eine seit Jahrzehnten wiederkehrende Debatte über nationale Zugehoerigkeit, Migration und die Sichtbarkeit von Spielern mit familiären Wurzeln ausserhalb Europas an.Der Vorsitzende der Parti socialiste, Olivier Faure, widersprach Rajoy mit dem Hinweis, dass die französische Auswahl ausschliesslich aus Franzosen bestehe. Frankreich verstehe sich nicht als ethnisch definierte Nation, sondern als politische Gemeinschaft auf der Grundlage republikanischer Prinzipien. Der kommunistische Parteichef Fabien Roussel sprach von unverhohlenem Rassismus. Damit reagierten Vertreter unterschiedlicher politischer Lager auf einen Vorgang, der den Sport erneut mit den Konflikten um Identitaet und Zugehoerigkeit verbindet.Auch Mitglieder der Regierung schlossen sich der Kritik an. Die Ministerin für die Ueberseegebiete, Naima Moutchou, wertete die Aussage als Teil wiederkehrender rassistischer Angriffe auf die Nationalmannschaft und regte rechtliche Schritte durch den Französischen Fussballverband an. Die für die Bekaempfung von Diskriminierung zustaendige Ministerin...

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08.07.2026 09:44

Berufungsurteil gegen Marine Le Pen: Linke fordert Verzicht auf Präsidentschaftsbewerbung 2027

Paris - 08.07.2026: Die Berufungskammer in Paris hat am 7. Juli 2026 die Verurteilung von Marine Le Pen in der Affäre um die Abrechnungen von Assistenzen ehemaliger Europaabgeordneter des Front National bestätigt. Das Urteil umfasst Freiheits- und Geldstrafen sowie eine mehrjährige Sperre für die Wählbarkeit; Teile der Sanktionen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Aus dem Umfeld der Vorsitzenden der RN-Fraktion in der Nationalversammlung verlautete, dass ein Kassationsantrag geprüft werde.Unmittelbar nach der Entscheidung forderten Vertreter der Linken, Le Pen müsse auf eine Präsidentschaftskandidatur 2027 verzichten. Sozialdemokratische, kommunistische und grüne Stimmen erklärten, wer strafrechtlich verurteilt sei, könne die für das höchste Staatsamt erwartete Vorbildfunktion nicht erfüllen. Politiker wie...

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05.07.2026 11:45

Fabien Roussel als PCF-Chef bestätigt – Schritt Richtung Präsidentschaftskandidatur 2027

Lille - 05.07.2026: Fabien Roussel ist beim 39. Parteikongress des Parti communiste français (PCF) in Lille am Sonntag als Parteisekretär deutlich im Amt bestätigt worden. Die Führung der Kommunisten sprach von einer klaren Bestätigung der bisherigen Linie; französische Medien meldeten einen eindeutigen Wahlausgang und die formale Erneuerung seines Mandats. Roussel war 2018 erstmals an die Parteispitze gewählt worden und führt die PCF seither mit dem Anspruch, soziale Themen stärker in den Mittelpunkt der linken Agenda zu rücken.Die Wiederwahl fällt in eine Phase, in der der PCF beschlossen hat, für die Präsidentschaftswahl 2027 erneut eine eigene Kandidatur aus den eigenen Reihen zu präsentieren. Roussel, 53, gilt...

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24.11.2025 08:09

60.000 zusätzliche Polizisten: Fabien Roussels Antwort auf die Drogenkrise in Frankreich

Die Drogenkriminalität in Frankreich erreicht neue Eskalationsstufen – insbesondere in Städten wie Marseille, die seit Jahren als Brennpunkte des organisierten Rauschgifthandels gelten. Inmitten dieser Entwicklung fordert der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Frankreichs, Fabien Roussel, einen sicherheitspolitischen Kurswechsel: 60.000 zusätzliche Polizisten, Ermittler und Zollbeamte sollen eingestellt werden, um den Drogenhandel mit „einem Kampf ohne Gnade“ zu bekämpfen. Ein radikaler Vorstoß im Zeichen eskalierender Gewalt Die Forderung Roussels erfolgte bei einem großen Parteitreffen in Marseille, nur einen Tag nach einer Gedenkveranstaltung für Mehdi Kessaci, der dort mutmaßlich von Drogenhändlern getötet wurde. Dessen Bruder Amine Kessaci war als junger Aktivist landesweit bekannt geworden, weil er öffentlich gegen die Macht der Drogenbanden protestiert. Für Roussel ist dieser Mord kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines umfassenden Staatsversagens. In manchen Vierteln, so seine Analyse, herrsche nicht mehr die Republik, sondern das Gesetz der Mafia. Der Drogenhandel habe sich tief in soziale Strukturen eingegraben und sei dabei, das Vertrauen in staatliche Autorität zu zersetzen. Die Antwort könne nur ein starker, handlungsfähiger Staat sein. Ein sicherheitspolitischer Kurs mit linker...

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24.08.2025 10:37

Der kommunistische Gegenentwurf: Fabien Roussels „Pakt für Frankreich“

Mitten im Hochsommer, als die französische Regierung um den Haushalt ringt und die Gewerkschaften neue Protestaktionen vorbereiten, hat die Partei "Parti communiste français" (PCF) unter Fabien Roussel einen spektakulären Vorschlag präsentiert. In Montpellier, beim traditionsreichen Sommeruniversitätstreffen der PCF, enthüllte Roussel einen „Pacte pour la France“ – ein Investitionsprogramm von 500 Milliarden Euro über fünf Jahre, das den Anspruch erhebt, die sozialen und ökologischen Herausforderungen des Landes zu lösen. Damit positioniert sich die PCF bewusst als Gegenmodell zur derzeitigen Politik und als Sammlungsbewegung für jene Teile der Gesellschaft, die vom Status quo enttäuscht sind. Ein massiver staatlicher Eingriff Im Kern steht die Idee einer großen öffentlichen Investitionsoffensive. Finanziert werden soll sie nicht durch eine klassische Erhöhung der Staatsschulden, sondern durch die Mobilisierung vorhandener Finanzreserven. Die PCF will auf die Liquidität der Banken, die Mittel der Caisse des dépôts und die Kreditvergabe der Europäischen Zentralbank zurückgreifen. Kommunen, Unternehmen und sogar der Staat selbst sollen Zugang zu zinslosen Darlehen erhalten, um Projekte in den Bereichen Klimaschutz und soziale Infrastruktur zu finanzieren. Diese Logik...

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09.06.2026 07:32

Karim Bouamrane will in den Élysée-Palast: Der Sozialdemokrat aus der Banlieue parisienne fordert Frankreichs Linke heraus

Die französische Linke sucht seit Jahren nach einer neuen Identität. Zwischen der dominanten, aber polarisierenden Bewegung von Jean-Luc Mélenchon, den anhaltenden Krisen der Sozialisten und dem Bedeutungsverlust der Grünen fehlt bislang eine Persönlichkeit, die unterschiedliche Wählergruppen zusammenführen kann. Mit Karim Bouamrane tritt nun ein Politiker auf die nationale Bühne, der genau diese Rolle für sich beansprucht. Der sozialistische Bürgermeister von Saint-Ouen hat seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2027 offiziell angekündigt und eröffnet damit eine neue Debatte über die Zukunft der französischen Linken. Vom Vorortbürgermeister zur nationalen Figur Karim Bouamrane gehört zu den bemerkenswertesten politischen Aufsteigern der vergangenen Jahre. Der 53-jährige Bürgermeister von Saint-Ouen-sur-Seine, einer traditionsreichen...

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01.09.2025 08:21

Haushaltskrise in Paris: François Bayrou führt Gespräche und kämpft ums politische Überleben

Eine Woche vor der Vertrauensabstimmung im französischen Parlament steht Premierminister François Bayrou politisch mit dem Rücken zur Wand. Sein ambitionierter Haushaltsplan sieht Einsparungen in Höhe von 44 Milliarden Euro vor – ein Kraftakt, der auf breite Ablehnung im Parlament und in der Bevölkerung stößt. Die Beratungen mit den Fraktionen laufen auf Hochtouren, doch die Fronten scheinen verhärtet. Die politische Zukunft des zentristischen Regierungschefs hängt am seidenen Faden. Seit seinem Amtsantritt im Frühjahr 2025 steht Bayrou für einen Kurs der fiskalischen Konsolidierung, der Frankreichs strukturelles Defizit verringern und die Schuldenquote stabilisieren soll. Doch in einer von sozialer Spannung und wachsender Polarisierung geprägten innenpolitischen Lage fällt dieser...

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29.07.2025 06:19

Druck von links: Frankreichs Präsident Macron im Visier wegen Gaza-Krise

Drei Parteichefs der französischen Linken fordern konkrete Sanktionen gegen Israel – und setzen die Regierung unter Zugzwang Mit einem gemeinsam unterzeichneten offenen Brief in Le Monde haben die Vorsitzenden dreier französischer Linksparteien – Marine Tondelier (Les Écologistes), Olivier Faure (Parti socialiste) und Fabien Roussel (Parti communiste français) – am 28. Juli 2025 ein politisches Signal gesetzt. Die Intervention fällt in eine Zeit wachsender internationaler Besorgnis über die humanitäre Lage im Gazastreifen und übt scharfen Druck auf Präsident Emmanuel Macron aus, seine angekündigte Anerkennung Palästinas mit entschlosseneren Taten zu flankieren. Die „martyrisierte“ Bevölkerung von Gaza Die Veröffentlichung lässt in Ton und Inhalt wenig Raum für diplomatische...

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01.05.2025 08:11

1. Mai 2025: Tag der Arbeit – ein zerrissener Protesttag in Frankreich

Was einst als Tag der Einheit und des sozialen Kampfes galt, offenbart sich 2025 als Spiegelbild einer gespaltenen Nation. Der 1. Mai in Frankreich wird dieses Jahr von fast 260 Protestaktionen geprägt – doch statt geschlossener Reihen dominieren Zerstrittenheit, Frust und ein diffuses Gefühl von Ohnmacht. Gewerkschaftlicher Schulterschluss? Fehlanzeige Es ist ein 1. Mai ohne Einigkeit. Während die Gewerkschaften CGT, Solidaires, FSU und Jugendorganisationen gemeinsam zu Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, soziale Ungerechtigkeit und für den Frieden aufrufen, bleiben andere wie die CFDT und Unsa dem Schulterschluss fern. CFDT-Chefin Marylise Léon betonte im TV, dass der Tag der Arbeit ein Ruhetag bleiben sollte – und sprach sich...

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26.12.2024 09:54

Xavier Bertrand: Der Stein im Schuh von François Bayrou

Die Ernennung des Kabinetts unter Premierminister François Bayrou war von einem entscheidenden politischen Moment geprägt – und von einer Kontroverse, die weit über den Tag hinaus nachhallen wird. Mit Xavier Bertrand, dem Präsidenten der Region Hauts-de-France, steht ein Mann im Mittelpunkt, der sich mit einem Paukenschlag von der neuen Regierung distanzierte. Doch was steckt wirklich hinter seinem öffentlichen Nein? Der Rückzug, der für Furore sorgte Kurz vor der offiziellen Bekanntgabe der Regierungsmannschaft ließ Bertrand die Bombe platzen: Er werde nicht Teil des Kabinetts sein. Sein Grund? Ein angebliches Veto des rechtsextremen Rassemblement National (RN). Bertrand positioniert sich damit als mutiger Verteidiger republikanischer Werte – ein Bild, das von politischen Beobachtern und sogar von seinen Gegnern honoriert wird. Die grüne Politikerin Marine Tondelier lobte seine Haltung gegen den RN, und auch der Kommunist Fabien Roussel fand lobende Worte: "Eine Spur Würde in einem Meer aus Mittelmäßigkeit." Doch diese Narrative widerspricht François Bayrou vehement. Der Premierminister erklärte, es habe schlicht unterschiedliche Ansichten über die Gestaltung des Justizministeriums gegeben. Besonders Bertrands Vorschlag, Bußgelder...

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15.12.2024 09:24

François Bayrou als Premierminister: Wie steht die Opposition zu einer möglichen Misstrauensabstimmung?

Mit der Ernennung von François Bayrou zum Premierminister am 13. Dezember hat Emmanuel Macron eine politische Debatte entfacht, die sofort auf scharfe Kritik und gemischte Reaktionen der Oppositionsparteien stieß. Während einige bereits eine Misstrauensabstimmung ankündigen, stellen andere Bedingungen, um diese abzuwenden. Was bedeutet das für die Stabilität der neuen Regierung? La France Insoumise: Misstrauensvotum ohne Wenn und Aber Die linksradikale Partei La France Insoumise (LFI) ließ keinen Zweifel an ihrer Haltung. Bereits vor der offiziellen Ernennung kündigte Manuel Bompard, der nationale Koordinator der Partei, auf der Plattform X an: „Wir werden einen Misstrauensantrag einreichen.“ Auch Mathilde Panot, die Vorsitzende der LFI-Fraktion in der Nationalversammlung, unterstrich...

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10.12.2024 10:04

Emmanuel Macron sucht den Kompromiss: Gespräche zur Bildung einer "Regierung des allgemeinen Interesses"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag Vertreter nahezu aller politischen Parteien – mit Ausnahme von La France Insoumise (LFI) und Rassemblement National (RN) – ins Élysée eingeladen, um über die Bildung eines neuen Kabinetts zu beraten. Dies geschieht fünf Tage nach der parlamentarischen Ablehnung des Kabinetts unter Michel Barnier, einer Krise, die nicht nur die französische Regierung, sondern auch die politische Stabilität des Landes belastet. Ein neuer Ansatz in einer kritischen Phase Macrons Initiative zielt darauf ab, eine „Regierung des allgemeinen Interesses“ zu schaffen, die auf einem breiten Konsens basiert. Der Präsident erklärte, dass er eine neue Methode einführen wolle, die vor allem auf...

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06.11.2024 10:42

Reaktionen in Frankreich auf die US-Präsidentschaftswahl: Zwischen Sorge und Hoffnung

Die US-Präsidentschaftswahl 2024, bei der sich der ehemalige Präsident Donald Trump gegen Vizepräsidentin Kamala Harris durchgesetzt hat, hat auch in Frankreich Wellen geschlagen. Die Reaktionen der französischen Politiker reichen von Glückwünschen bis zu ernsten Warnungen über die möglichen Folgen von Trumps Rückkehr ins Weiße Haus. Macron fordert ein starkes und vereintes Europa Frankreichs Präsident Emmanuel Macron rief zu einer engeren Zusammenarbeit innerhalb Europas auf. Über das Netzwerk X teilte er mit, dass er sich bereits mit dem deutschen Kanzler Olaf Scholz ausgetauscht habe und betonte die Notwendigkeit, mit den USA zu kooperieren, gleichzeitig jedoch „die eigenen Interessen und Werte zu verteidigen“. Macrons Appell unterstreicht seine Vision eines souveränen Europas, das im neuen geopolitischen Kontext seine Position stärkt. https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1854073283420754221 Manuel Bompard: Lektionen für Frankreichs Linke Manuel Bompard, Abgeordneter und Koordinator der Linkspartei La France Insoumise, sieht in Trumps Sieg „lehrreiche Erkenntnisse“. Auf X betonte er, dass die „Rechte nicht ohne ein klares Alternativprojekt“ zu besiegen sei. Laut Bompard reicht ein neoliberaler Kurs ohne soziale und geopolitische Umbrüche nicht aus, um die Bevölkerung zu mobilisieren. Er sprach zudem seine „Gedanken den Völkern weltweit aus“, die nun möglicherweise unter den „dramatischen Konsequenzen“ der Wahl leiden werden, und forderte für Frankreich eine unabhängige Außenpolitik. Fabien Roussel: Frankreich muss sich vom US-Kurs lösen Für Fabien Roussel, Vorsitzender der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF), ist Trumps Wiederwahl ein Weckruf. Er rief dazu auf, sich von der außenpolitischen Linie der USA zu distanzieren und Frieden, Sicherheit, Klimaschutz und...

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16.09.2024 09:03

Abrogation der Rentenreform: Die Linke sucht nach der besten Strategie

Die Rentenreform bleibt ein heißes Eisen in der französischen Politik, und Ende Oktober steht ein neuer Showdown bevor. Das Rassemblement National (RN) plant, im Parlament die Aufhebung der umstrittenen Reform, die das Rentenalter auf 64 Jahre anhebt, zur Abstimmung zu bringen. Dies stellt die linke Opposition vor ein Dilemma: Soll sie dem Antrag des Rassemblement National zustimmen, um das unbeliebte Rentengesetz zu kippen, oder die extreme Rechte boykottieren und riskieren, dass der Vorstoß scheitert? Am 31. Oktober wird es spannend – und zwar für alle linken Parteien in Frankreich. Denn obwohl die Anhebung des Rentenalters sehr unpopulär bleibt, ist die Idee, dem RN zu einem...

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05.09.2024 13:01

Michel Barnier als Premierminister: Reaktionen aus dem politischen Spektrum Frankreichs

Nach 51 Tagen politischer Krise in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron am 5. September Michel Barnier, eine zentrale Figur der konservativen Partei Les Républicains, zum neuen Premierminister ernannt. Barnier, der 73-jährige ehemalige EU-Kommissar und Brexit-Unterhändler, hat sofort eine Welle von Reaktionen im politischen Lager des Landes ausgelöst – von Unterstützung bis zu scharfer Kritik. Macrons Mehrheit: Vorsichtige Unterstützung Gabriel Attal, der ehemalige Premierminister, sprach in einer emotionalen Videobotschaft von seiner ungebrochenen Entschlossenheit, die Werte der Republik zu verteidigen. „Ich werde immer alles tun, um diesem Land, das wir so lieben, gerecht zu werden“, betonte er, begleitet von Danksagungen an die französische Bevölkerung. Yaël Braun-Pivet, Präsidentin...

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27.08.2024 08:44

Macron blockiert NFP-Regierung: Linksbündnis spricht von "antidemokratischem Putsch" und ruft zu "großer Volksmobilisierung" auf

Die politische Landschaft Frankreichs ist erneut zutiefst erschüttert – und das in einer ohnehin angespannten Situation. Emmanuel Macron hat am Montagabend entschieden, die Option einer Regierung unter Führung des linken Bündnisses Nouveau Front Populaire (NFP) auszuschließen. Diese Entscheidung hat die Vertreter des NFP in Aufruhr versetzt. Sie werfen Macron einen „antidemokratischen Putsch“ vor und fordern die Bevölkerung zu massiven Protesten auf. Was war passiert? Nach einer Reihe von Konsultationen mit politischen Parteien und Parlamentsgruppen, ließ Macron über den Elysée-Palat verlautbaren, dass er die Bildung einer Regierung basierend auf dem Programm und den Parteien des NFP aus Gründen der „institutionellen Stabilität“ ablehne. Stattdessen plant der Präsident weitere Konsultationen, um eine Regierung zu formen, die seine Vorstellung von Stabilität besser verkörpert. Diese Ankündigung hat bei den linken Parteien für Empörung gesorgt. Manuel Bompard, ein führender Vertreter der Partei La France Insoumise, sprach auf dem Sender BFMTV von einem „ganz und gar inakzeptablen antidemokratischen Putsch“. Die Argumentation des Präsidenten sei für ihn nicht nachvollziehbar. Er kündigte an, dass das Linksbündnis nicht an weiteren...

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27.08.2024 08:24

Nouveau Front Populaire: Der Streit um die Ernennung von Lucie Castets zur Premierministerin

Das politische Klima in Frankreich spitzt sich zu und der Nouveau Front Populaire (NFP) erhöht den Druck auf Emmanuel Macron, endlich eine Entscheidung zur Ernennung von Lucie Castets zur neuen Premierministerin zu treffen. Die linke Allianz hat klar Stellung bezogen: Sie wird nur dann in den Élysée-Palast zu Gesprächen zurückkehren, wenn es um die Diskussion einer Zusammenarbeit mit einer von Lucie Castets geführten Regierung geht. Ein klares Ultimatum In einer Mitteilung vom Montag, dem 26. August, äußerten die führenden Köpfe des NFP – darunter Lucie Castets, Marine Tondelier, Olivier Faure, Manuel Bompard und Fabien Roussel – ihre Ungeduld und Frustration über Macrons Zögern. Sie sind der Meinung, dass der Präsident durch das Festhalten an der zurückgetretenen Regierung die Arbeit des zukünftigen Kabinetts unnötig erschwert. Dieses werde schließlich die Aufgabe haben, ein Land wieder auf Kurs zu bringen, das ihrer Meinung nach in einer schwierigen Lage steckt. Hier zeigt sich eine deutliche Spannung zwischen dem Staatschef und der linken Koalition, die nicht nur den Posten des oder der Premierminister/in beansprucht, sondern...

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23.08.2024 09:45

Spannung im Elysée: Was darf man von den politischen Konsultationen von Emmanuel Macron erwarten?

Die Zeit drängt. Mehr als sechs Wochen nach den Parlamentswahlen, die keine klare Mehrheit hervorgebracht haben, steht Frankreich immer noch ohne neue Regierung da. Präsident Emmanuel Macron hat sich nun dazu entschieden, die Führungen der politischen Kräfte des Landes persönlich zu empfangen. Die große Frage, die alle beschäftigt: Welches Ergebnis werden diese Konsultationen bringen? Werden wir endlich erfahren, wer der nächste Premierminister wird? Der Präsident und seine Gäste Ab Freitag, 23. August, empfängt Emmanuel Macron die Chefs der Fraktionen und Parteiführer im Elysée-Palast. Ziel dieser "Gesprächsreihe" ist es, einen neuen Premierminister zu ernennen, obwohl die Nationalversammlung seit der zweiten Runde der Wahlen am 7. Juli...

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23.08.2024 07:05

Politische Krise in Frankreich: Emmanuel Macron beginnt Konsultationen mit den Parteien

In Frankreich brodelt die politische Landschaft, und die Situation wird zunehmend unübersichtlich. Am Freitag, dem 23. August, hat Fabien Roussel, der nationale Sekretär der Kommunistischen Partei, Emmanuel Macron scharf dafür kritisiert, dass er das Amt des Premierministers nicht der Linken überlassen hat, nachdem diese die Parlamentswahlen am 7. Juli gewonnen hatte. „Wie nennt man einen Präsidenten, der den Premierminister nicht aus der Koalition ernennt, die die Wahlen gewonnen hat? In Lateinamerika nennt man das einen Putsch, einen Staatsstreich“, sagte Roussel in einem Interview mit dem TV-Sender TF1. Roussel ließ auch durchblicken, dass das bevorstehende Treffen im Élysée durchaus scheitern könnte: „Wenn er uns empfängt, um...

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22.08.2024 12:04

Ein neues Kapitel für Frankreich? Lucie Castets und der Nouveau Front Populaire (NFP) sind bereit

Inmitten der politisch angespannten Atmosphäre Frankreichs gibt es eine neue Stimme, die gehört werden will – laut und deutlich. Lucie Castets und der Nouveau Front Populaire (NFP) haben ihre Forderung, eine Regierung zu bilden, in einem heute veröffentlichten und vielbeachteten offenen Brief an die französische Wählerschaft erneuert. Die Botschaft ist klar: „Wir sind bereit“ In einem Schreiben, das am Donnerstag, dem 22. August, publik gemacht wurde – nur einen Tag vor ihrem Treffen mit Präsident Emmanuel Macron – erklärt Lucie Castets zusammen mit anderen führenden Köpfen des NFP, dass sie bereit sind, die Zügel in die Hand zu nehmen. Dieses Statement kommt nicht aus dem...

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17.08.2024 08:00

Macron lädt am 23. August die Parteichefs in den Élysée ein – Vorbereitungen auf eine neue Regierung

Der politische Sommer in Frankreich steht unter Hochspannung. Präsident Emmanuel Macron hat für den 23. August ein Treffen im Élysée angesetzt, zu dem die Parteichefs und die Vorsitzenden der Parlamentsgruppen geladen sind. Das Ziel ist klar: Die Weichen für eine möglichst breite und stabile Mehrheit zu stellen. Diese Konsultationen sollen den Weg ebnen, bevor Macron einen neuen Premierminister oder eine neue Premierministerin ernennt. Warum gerade jetzt? Die letzten Parlamentswahlen haben gezeigt, dass die Franzosen frischen Wind und eine breite Zusammenarbeit fordern. Macron steht vor der Herausforderung, diese Erwartungen in konkrete Regierungsarbeit umzusetzen. Ein stabiler Kurs für die Zukunft – das ist das erklärte Ziel. Ein...

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05.08.2024 09:18

Lucie Castets gibt nicht auf: Ein Kampf gegen alle Widrigkeiten

Die Nominierung eines neuen Premierministers oder einer neuen Premierministerin steht bevor und könnte direkt nach der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele erfolgen. Doch die Idee, dass Lucie Castets diesen Posten übernehmen könnte, scheint im Élysée-Palast nicht sonderlich beliebt zu sein. Trotzdem gibt die Kandidatin des Neuen Volksfront für das Amt der Premierministerin nicht auf. Lucie Castets – eine Kämpfernatur. Sie ist bekannt für ihre Entschlossenheit, ihren Perfektionismus und ihre hohen Ansprüche an sich selbst. Eigentlich hatte sie nicht darum gebeten, in diese Position gedrängt zu werden und wollte derzeit Urlaub in der Toskana machen. Aber am 22. Juli, nach dem Scheitern der Nominierungen von Laurence Tubiana, Huguette Bello und Benoit Hamon, tauchte plötzlich ihr Name auf – und seitdem gibt es für sie nur noch diese Mission. Sie startet quasi bei null mit den vier Parteien PS, PC, Grüne und LFI. Ihr erstes Treffen mit den Parteivorsitzenden Olivier Faure, Fabien Roussel, Marine Tondelier und Manuel Bompard fand am 29. Juli statt. Diese Woche ist ein weiteres virtuelles Meeting geplant. Sie arbeitet...

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03.06.2024 09:57

Emmanuel Macron: Interview zur internationalen Lage und historischen Gedenken am Donnerstag

Einblicke und Perspektiven: Was Macron am Donnerstag zu sagen hat Emmanuel Macron wird am Donnerstag, dem 6. Juni, im Journal de 20 heures von France 2 und TF1 auftreten, um über aktuelle internationale Themen zu sprechen. Dieses TV-Interview kommt nur drei Tage vor den Europawahlen, was der Sendung zusätzliche Brisanz verleiht. Internationale Krisen im Mittelpunkt Macron wird sich zu den anhaltenden Konflikten in der Ukraine und im Gazastreifen äußern. Erst kürzlich hatte er seine Unterstützung für ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas bekundet. Diese Thematik dürfte erneut für hitzige Diskussionen sorgen, da die Situation in beiden Regionen weiterhin angespannt ist. Ein historisches Gedenken Neben...

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22.01.2024 09:47

Gegen das neue Einwanderungsgesetz: 16.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris

Nach dem Aufruf einer Gruppe bekannter Persönlichkeiten demonstrierten am Sonntag, dem 21. Januar, zehntausende Menschen in ganz Frankreich gegen das geplante Einwanderungsgesetz. Das Gesetz wurde in der Nationalversammlung mit den Stimmen des ultra-rechten Rassemblement National angenommen und muss nun noch vom Verfassungsrat genehmigt werden. Nach einem Aufruf von 201 bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fanden am Sonntag in ganz Frankreich Demonstrationen gegen das neue Einwanderungsgesetz statt. In Paris versammelten sich die Gegner des Gesetzes ab dem frühen Nachmittag auf dem Trocadero-Platz. Zivilisten, Politiker und Gewerkschaftsvertreter versammelten sich, um den ideologischen Sieg der extremen Rechten zu verurteilen. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit", rief Fabien Roussel, Nationalsekretär...

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