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Archiv Nachrichten.fr
08.07.2026 11:04

RN-Abgeordneter verteidigt Le Pen: Mit dem Pourvoi gelte wieder Unschuldsvermutung

Paris - 08.07.2026: Der RN-Abgeordnete Jean-Philippe Tanguy hat Marine Le Pen nach deren Ankündigung eines pourvoi en cassation demonstrativ den Rücken gestärkt. In einem Interview auf France Inter erklärte er, Le Pen habe „ab dem Moment, in dem sie in Kassation geht, wieder als unschuldig zu gelten“. Gemeint ist die verfassungsrechtlich verankerte Unschuldsvermutung, die in der öffentlichen Debatte häufig als politisches Signal verstanden wird, wenn ein letztinstanzliches Urteil noch aussteht.Auslöser ist das Verfahren um mutmaßlich fingierte Parlamentsassistenten im Europäischen Parlament. Nach Verurteilungen in erster Instanz und Berufung kündigte Le Pen an, den Kassationsgerichtshof anzurufen. Ein pourvoi en cassation richtet sich nicht gegen den Sachverhalt, sondern gegen mögliche Rechtsfehler des Urteils. Das Verfahren kann zu einer Bestätigung, zur Aufhebung mit oder ohne Zurückverweisung an eine andere Kammer führen. Bis zu einer endgültigen Entscheidung sind bestimmte Nebenfolgen eines Urteils in der Praxis oft strittig – vollstreckbar bleibt es grundsätzlich dennoch, sofern keine aufschiebende Wirkung gewährt wird.Politisch versucht der Rassemblement National, die Dynamik seines Präsidentschaftsprojekts für 2027 zu halten. Parteichef Jordan Bardella und Verbündete wie Tanguy verweisen auf den Wählerauftrag und sprechen von einer „Rückkehr zur Unschuldsvermutung“ im Sinne der öffentlichen Wahrnehmung. Gegner sehen darin eine Strategie, juristische Belastungen in eine Mobilisierungserzählung zu drehen und die Diskussion weg von den Urteilsgründen hin zur Legitimität der Kandidatur zu verlagern.Rechtsexperten betonen, dass die Kassation keine dritte Tatsacheninstanz ist. Geprüft werden Auslegung und Anwendung des Rechts, etwa die Begründungspflichten des Berufungsgerichts oder Verfahrensgarantien. Eine Bestätigung durch...

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03.07.2026 15:44

RN-Abgeordnete melden Kontoauflösungen nach Wahl – Ruf nach klaren Regeln

Paris - 03.07.2026: Mehrere Abgeordnete des Rassemblement National (RN) haben erklärt, ihre Konten seien kurz nach ihrer Wahl von Banken geschlossen oder der Zugriff sei eingeschränkt worden. In Medienberichten nennen die Betroffenen Stéphane Rambaud, Jean-Philippe Tanguy, Franck Allisio und Thomas Ménagé. Sie werten die Vorgänge als politisch motiviert und sprechen von Benachteiligung im Wettbewerb der Parteien.Nach Darstellung der Abgeordneten erfolgten Kündigungen und Sperren ohne detaillierte Begründung. Parteiverantwortliche fordern Auskunft über die Kriterien, auf deren Basis Institute Beziehungen zu Mandatsträgern beenden. Der RN verlangt zudem Schutzmechanismen, um die Funktionsfähigkeit parlamentarischer Arbeit sicherzustellen, etwa bei der Abwicklung von Diäten, Kostenpauschalen und der Beschäftigung von Mitarbeitenden. Auch die...

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02.07.2026 18:24

RN-Abgeordneter Tanguy im Podcast: Solidarität mit Marine Le Pen vor Berufungsurteil

Paris - 02.07.2026: Im Videopodcast "Dans les Yeux d'Agathe" von franceinfo hat der RN-Abgeordnete Jean-Philippe Tanguy seine Unterstützung für Marine Le Pen bekräftigt. Viele Menschen könnten sich, so Tanguy, in den von Le Pen beschriebenen Schwächen wiedererkennen. Zugleich sprach er über persönliche Aspekte, darunter seine Homosexualität, und erläuterte seine Ablehnung der Leihmutterschaft (GPA). Die Mischung aus Privatheit und politischer Positionierung ist Teil einer Kommunikationslinie, mit der der Rassemblement National (RN) Breite signalisieren und zugleich konservative Grundhaltungen wahren will.Tanguy ordnete seine Aussagen in den juristischen Kalender ein: Die Berufungskammer in Paris hat die Verkündung ihrer Entscheidung für den 7. Juli 2026 angesetzt. In dem Verfahren geht...

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01.07.2026 08:47

RN stellt Plan zur Klimatisierung vor – Tanguy bremst Erwartungen an 40-Milliarden-Paket

Paris - 01.07.2026: Der Rassemblement national (RN) hat ein mehrjähriges „Plan Climatisation“-Paket präsentiert, das nach Parteiangaben bis zu 40 Milliarden Euro an Zusagen über zwei Amtszeiten umfassen soll. Im Fokus stehen Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime sowie der Wohnungsbestand, die mit Kühltechnik und energetischen Maßnahmen besser auf Hitzewellen vorbereitet werden sollen. Hintergrund sind wiederkehrende Extremtemperaturen und Belastungen für Gesundheitssystem und Infrastruktur.Bei der Vorstellung in der Assemblée nationale dämpfte der RN jedoch Erwartungen an direkte Zuschüsse. Fraktionsvize Jean-Philippe Tanguy betonte, „finanzieren, helfen, das ist nicht alles bezahlen, alles subventionieren“, und verwies auf eine Architektur aus zinslosen Darlehen, Förderkriterien und gegebenenfalls steuerlichen Anreizen. Damit stellt die Partei vor allem Hebel für Investitionen in Aussicht, ohne eine pauschale Vollfinanzierung durch den Staat zu versprechen.Der Abgeordnete Thomas Ménagé skizzierte einen Mechanismus nach dem Vorbild von „100% Rénov“ mit langfristigen Nullzinsdarlehen für Komplettsanierungen, die reversible Wärmepumpen, effiziente Klimageräte, Verschattung und Dämmung kombinieren. In Medien und Fachdebatten kursieren unterschiedliche Summen: Teilprogramme werden mit 10 oder 20 Milliarden Euro veranschlagt, die Obergrenze von 40 Milliarden bezieht sich laut Partei...

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27.06.2026 06:24

Rassemblement National stellt 20-Milliarden-Euro-Plan für Klimatisierung gegen Hitzewellen vor

Paris - 27.06.2026: Nach der jüngsten Hitzewelle in Frankreich hat der rechtspopulistische Rassemblement National (RN) Anfang Juni einen neuen Plan zur Bewältigung extremer Hitze vorgestellt. Das zentrale Element des Vorschlags ist die Investition von 20 Milliarden Euro zur flächendeckenden Ausstattung von Wohn- und öffentlichen Gebäuden mit Klimaanlagen.Der Plan mit dem Namen "100% Rénov'" sieht vor, zinslose Kredite für Hauseigentümer und Kommunen bereitzustellen, die in die thermische Sanierung und den Einbau von Klimageräten investieren. Nach Aussagen von Jean-Philippe Tanguy, RN-Abgeordneter und Sprecher des Projekts, sollen die Mittel bis 2030 ausgezahlt werden. Damit positioniert sich der RN stärker als zuvor in der Klimapolitik, nachdem die Partei lange das Ausmaß sowie die Berichte internationaler Klimaforscher, insbesondere des IPCC, in Frage gestellt hatte.In einem Interview mit dem Fernsehsender TF1 kritisierte Tanguy die aktuelle Regierung scharf für das ihrer Meinung nach unzureichende Handeln gegen die Hitzewellen und berief sich dabei auf eben jene Berichte des IPCC. Mit diesem Kurs versucht der RN offenbar, von einer traditionell skeptischen Haltung abzurücken und sein Image in Klimafragen aufzubessern.Experten...

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24.06.2026 23:43

Rassemblement National präsentiert 40-Milliarden-Euro-Plan zur Klimatisierung von Gebäuden

Paris – 25.06.2026: Angesichts der anhaltenden Hitzewellen in Frankreich hat der Rassemblement National (RN) einen umfassenden Plan zur Klimatisierung von Gebäuden vorgestellt. Dieser sieht Investitionen in Höhe von 40 Milliarden Euro vor und gliedert sich in zwei Hauptbereiche: Zunächst sollen öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Altenheime mit Klimaanlagen ausgestattet werden. Im zweiten Schritt ist die Installation von Klimaanlagen in privaten Wohngebäuden geplant.Jean-Philippe Tanguy, Abgeordneter des RN, erläuterte am 23. Juni 2026 in einem Interview mit TF1, dass der "100% rénov"-Plan auf zinslosen Krediten basiert und bis 2030 bereitgestellt werden soll. Er betonte, dass die Installation von 30 bis 40 Millionen Klimaanlagen notwendig sei, um...

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27.01.2026 10:22

Frankreichs Parlament setzt Altersgrenzen für soziale Medien: Symbolpolitik oder echter Paradigmenwechsel?

In der Nacht zum 27. Januar 2026 hat die französische Nationalversammlung in erster Lesung ein Gesetz verabschiedet, das Kindern unter 15 Jahren den Zugang zu sozialen Netzwerken untersagen soll. Das Vorhaben, angestoßen von der zentristischen Abgeordneten Laure Miller und vom Élysée deutlich unterstützt, reiht sich ein in eine europäische und internationale Tendenz zur stärkeren Regulierung der digitalen Sphäre – insbesondere mit Blick auf die Gefährdung Minderjähriger. Doch hinter der scheinbaren Einigkeit über das Ziel verbergen sich politische Spannungen, rechtliche Hürden und grundlegende Fragen nach der Wirksamkeit staatlicher Digitalpolitik. Politischer Schulterschluss mit Vorbehalten Die Maßnahme wurde mit breiter Mehrheit angenommen – unterstützt nicht nur von der...

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11.01.2026 09:36

Drohkulisse im Haushaltsstreit: Lecornus Spiel mit der Parlaments-Auflösung

Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu hat mit der Andeutung einer möglichen Auflösung der Nationalversammlung ein politisches Beben ausgelöst. Inmitten der Haushaltsverhandlungen und wachsender parlamentarischer Blockaden warnt Lecornu vor einem "dramatischen Signal", sollte eine der eingereichten Misstrauensanträge Erfolg haben. Während die extreme politische Linke und Rechte eine Eskalation teils offen begrüßen, sprechen andere Abgeordnete von einem "infantilisierenden Manöver". Die Unruhe kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Der Haushalt für 2026 ist blockiert, das politische Klima polarisiert. Die von der Regierung bis vor wenigen Tagen noch forcierte Ratifizierung des EU-Mercosur-Abkommens hat die Spannungen weiter verschärft. Frankreichs Regierung sieht sich zunehmend in die Enge getrieben und greift zu einem Instrument,...

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16.12.2025 08:26

Bordelle als Sicherheitskonzept? – Die Debatte um Prostitution in Frankreich spitzt sich zu

Der Vorstoß kam in einer Fernseh-Talkshow, das Thema ist heikel, die Reaktionen gespalten: Jordan Bardella, Parteichef des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN), hat sich öffentlich für die Wiedereröffnung staatlich kontrollierter Bordelle ausgesprochen. „Ich denke, geschlossene Orte sind immer besser als Elendsquartiere im Bois de Boulogne“, sagte Bardella am 13. Dezember in der Sendung Quelle époque! auf France 2. Für Frankreich, das sich seit Jahrzehnten in einem rechtlichen und moralischen Zwiespalt um Prostitution befindet, ist dies mehr als nur ein provokanter Vorschlag. Bardella folgt damit einer Linie, die sein Parteikollege Jean-Philippe Tanguy bereits zuvor angedeutet hatte: Eine Art „Kooperativen“, geführt von Sexarbeiterinnen selbst, um das Milieu zu entkriminalisieren und sicherer...

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09.12.2025 09:21

Wenn der RN das Tabu der Bordelle bricht

Mitten im gesellschaftlichen Stillstand um die legale Sexarbeit wagt ein rechtspopulistischer Abgeordneter den Vorstoß: Frankreich soll die 1946 verbotenen Bordelle wieder erlauben – als Kooperativen, betrieben von den Sexarbeiterinnen selbst. Der Vorschlag von Jean-Philippe Tanguy rührt an tief verwurzelte gesellschaftliche Dogmen. Seit der Abschaffung der staatlich regulierten Bordelle durch das Gesetz „Marthe Richard“ im Jahr 1946 verfolgt Frankreich eine abolitionistische Linie in der Prostitutionspolitik. In dieser Logik gilt Sexarbeit nicht als Beruf, sondern als Form von Gewalt, deren langfristiges Ziel die vollständige Abschaffung ist. Doch mit der Initiative von Jean-Philippe Tanguy, Abgeordneter des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN), ist diese jahrzehntelange Konsenslinie ins Wanken geraten. Tanguy schlägt vor, Bordelle wieder zuzulassen – jedoch unter anderen Vorzeichen: als genossenschaftlich organisierte Räume, in denen Sexarbeiterinnen selbst entscheiden, unter welchen Bedingungen sie tätig sein wollen. Ein sicherer Arbeitsplatz statt Verbotspolitik Der Kern des Anliegens liegt im sicherheitspolitischen Argument. Tanguy bezeichnet die aktuelle Rechtslage als gescheitert. Die 2016 verabschiedete Gesetzesreform, die die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen unter Strafe stellte, habe – so seine Analyse – weder...

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06.10.2025 08:06

Regierung auf Abruf - Sébastien Lecornu zwischen Misstrauen, Manövern und Mehrheitsnot

Der neue französische Premierminister Sébastien Lecornu ist erst seit wenigen Wochen im Amt – und sein Kabinett erst gestern ernanntes Kabinett steht bereits auf wackligen Füßen. Angesichts massiver Kritik von links und rechts, interner Unruhe in der Koalition und drohender Misstrauensanträge stellt sich die Frage: Handelt es sich um eine Übergangsregierung – oder beginnt hier ein erneuter riskanter politischer Drahtseilakt? Eine Ernennung aus der Defensive Als Sébastien Lecornu am 9. September 2025 zum Premierminister ernannt wurde, kam dies nicht aus einer Position der Stärke. Sein Vorgänger François Bayrou war nach einem Misstrauensvotum gestürzt worden – ein Novum in der Geschichte der Fünften Republik. Lecornu, bislang...

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08.09.2025 07:28

Paris im politischen Stillstand: Bayrou vor dem Aus – Macron unter Zugzwang

Der heutige Montag könnte zu einem Wendepunkt für die französische Innenpolitik werden. Um 15 Uhr wird Premierminister François Bayrou die Vertrauensfrage in der Nationalversammlung stellen – in einem Akt politischer Verzweiflung. Die Zeichen stehen auf Abwahl. Während sich die Opposition formiert hat, arbeitet Präsident Emmanuel Macron bereits an einem neuen Fahrplan. Die politische Krise, die Frankreich seit Monaten in Atem hält, droht sich weiter zu verschärfen. Ein angeschlagener Premier setzt alles auf eine Karte Als François Bayrou im Dezember 2024 das Amt des Premierministers übernahm, galt er vielen als Übergangsfigur – ein erfahrener, zentristischer Politiker, der Stabilität bringen sollte nach dem Scheitern des Kabinetts Barnier....

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14.05.2025 09:31

Macron will den Sozialstaat über die Mehrwertsteuer neu finanzieren

Emmanuel Macron hat es wieder getan. Mitten in einer politisch aufgeladenen Atmosphäre bringt der französische Präsident ein Thema zurück auf den Tisch, das seit Jahren polarisiert – die sogenannte „TVA sociale“, also eine Konsumsteuer zur Finanzierung des Sozialstaats. Am 13. Mai 2025 sprach er in einem TV-Interview auf TF1 über seinen Plan, den Sozialstaat weniger durch Beiträge auf Arbeit und mehr durch Konsumsteuern zu finanzieren. Zwar nannte er die „TVA sociale“ nicht beim Namen – doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt klar, wohin die Reise gehen soll. Ein Vorschlag, der alte Wunden aufreißt Macrons Idee: Eine soziale Mehrwertsteuer soll den Weg ebnen, um das französische Sozialmodell nicht mehr auf dem Rücken der Erwerbstätigen zu finanzieren. Der Staat finanziert aktuell einen Großteil seiner sozialen Leistungen über Lohnnebenkosten – ein Modell, das laut Macron die Arbeit verteuert, den Binnenmarkt hemmt und die nationale Produktion ausbremst. Deshalb die Neuauflage einer alten Idee: Statt Beiträge – lieber Konsumsteuer. Ein Déjà-vu? Durchaus. Bereits Nicolas Sarkozy wagte 2012 den Vorstoß, die Sozialabgaben der Unternehmen zu senken und stattdessen die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Damals ein heißes Eisen, heute wieder aktuell. Denn auch Macron glaubt: So wie es läuft, läuft es nicht gut genug. Warum gerade jetzt? Frankreich steht unter Druck. Hohe Arbeitslosigkeit, eine fragile Konjunktur, soziale Spannungen nach der Rentenreform – der Präsident sucht nach einem Weg, wirtschaftliche Impulse zu setzen, ohne das soziale Gleichgewicht zu gefährden. Könnte eine Steuer auf den Konsum der Befreiungsschlag sein?...

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06.04.2025 07:08

Le Pens Verurteilung spaltet das Land - Demonstrationen in Paris

Kaum zwei Jahre vor der nächsten Präsidentschaftswahl sorgt das Gerichtsurteil gegen Marine Le Pen und ihre Partei Rassemblement National (RN) für eine tiefgreifende politische Erschütterung in Frankreich. Der Vorwurf: Veruntreuung öffentlicher Gelder im Zusammenhang mit der Beschäftigung europäischer Parlamentsassistenten. Das Urteil in erster Instanz hat nicht nur rechtliche, sondern auch weitreichende politische Konsequenzen – denn Marine Le Pen droht nun die politische Unwählbarkeit. Ein Sonntag, drei Lager Paris steht an diesem Sonntag, dem 6. April 2025, im Zentrum der innenpolitischen Spannungen. Während sich der RN um 15 Uhr auf der Place Vauban versammelt, um seiner Anführerin demonstrativ den Rücken zu stärken, formiert sich wenige Kilometer...

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16.10.2024 09:14

Haushalt 2025: RN droht mit Misstrauensvotum gegen Barnier

Die Diskussion über den Haushalt 2025 Frankreichs entwickelt sich zu einem spannungsgeladenen politischen Schlachtfeld, insbesondere durch die Drohung des rechtsextremen Rassemblement National (RN). Jean-Philippe Tanguy, ein prominenter Vertreter der Partei, stellte unmissverständlich klar: Sollten ihre Vorschläge nicht berücksichtigt werden, könnte dies einen Misstrauensantrag gegen die Regierun auslösen. Der RN droht mit einer Motion de censure – einem Misstrauensvotum, das die Regierung Barnier stürzen könnte. Ein zentrales Anliegen des RN ist die Vermeidung jeglicher Steuererhöhungen. Sie betrachten dies als rote Linie, die unter keinen Umständen überschritten werden darf. Falls Barnier's Regierung dennoch Steuererhöhungen oder als unzureichend erachtete Reformen durchsetzen will, könnte dies den RN zur Einreichung...

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12.09.2024 11:21

Budget 2025: Das Rassemblement National droht mit Misstrauensvotum bei Steuererhöhungen

Inmitten der politischen Debatten rund um den Haushalt 2025 hat das Rassemblement National (RN) eine klare Warnung ausgesprochen: Sollte es zu Steuererhöhungen kommen, werde die Partei ein Misstrauensvotum gegen die neue Regierung Barnier in der Nationalversammlung einbringen. Diese Drohung kam von Jean-Philippe Tanguy, Abgeordneter des RN für das Departement Somme, am 12. September während seines Auftritts in der Sendung Les 4 Vérités auf dem Sender France 2. Steuererhöhungen als rote Linie Die Steuerfrage steht offensichtlich für den RN ganz oben auf der Agenda. "Wir wollen keine Steuererhöhungen", betonte Tanguy in seinem Interview. Diese klare Haltung bringt den neuen Premierminister Michel Barnier in eine schwierige Lage, da er den Haushalt 2025 im Einklang mit den unterschiedlichen politischen Strömungen durch das Parlament bringen muss. Tanguy unterstrich, dass der RN stattdessen eine „Reform des Staates und der französischen Bürokratie“ fordert. Zudem müssten die Einwanderung kontrolliert und die finanziellen Beziehungen zur Europäischen Union überdacht werden. Droht ein Misstrauensvotum? Falls der Premierminister Steuererhöhungen im Budget 2025 plant, hat der RN unmissverständlich angekündigt, eine "Motion de...

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09.09.2024 09:00

Michel Barnier als Premierminister: Gerüchte über „Deal“ zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron

Die Ernennung von Michel Barnier zum Premierminister sorgt nach wie vor für Schlagzeilen in Frankreich. Laut einem Bericht des Journal du dimanche (JDD) könnte das Rassemblement National (RN) unter der Führung von Marine Le Pen Einfluss auf diese Entscheidung genommen haben. Ein „geheimer Deal“ zwischen Präsident Emmanuel Macron und der RN-Chefin wird von der Zeitung thematisiert, doch beide Seiten bestreiten das. Die Kontroverse: Ein geheimer Anruf? Laut JDD soll Emmanuel Macron kurz vor der Ernennung von Michel Barnier Kontakt zu Marine Le Pen aufgenommen haben, um sich ihrer Unterstützung für Barnier als Premierminister zu versichern. Der Präsident habe den Republikaner Thierry Solère beauftragt, die Stimmung im RN abzufragen. Solère war bereits früher als Vermittler zwischen dem Präsidentenlager und der extremen Rechten tätig. Doch sowohl Macron als auch Le Pen bestreiten, dass es am besagten Donnerstag zu einem solchen Austausch kam. Der RN hätte allerdings tatsächlich eine zentrale Rolle spielen können, um eine mögliche sofortige Misstrauensabstimmung gegen den neuen Premierminister zu verhindern. Jean-Philippe Tanguy, ein führender RN-Abgeordneter, hatte Michel Barnier zunächst...

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21.07.2024 09:25

Neues Parlament: Macrons Partei gewinnt sechs von acht Ausschüssen, LFI behält Finanzen

Der Linkspolitiker Éric Coquerel wurde am Samstag erneut zum Vorsitzenden des Finanzausschusses der Nationalversammlung gewählt, der traditionell der Opposition vorbehalten ist. Er setzte sich dabei gegen eine Abgeordnete der Republikaner durch. Das Regierungslager sicherte sich sechs von acht Ausschussvorsitzen nach einer weiteren turbulenten Vormittagssitzung im Parlament. Taktisches Geplänkel in der Nationalversammlung Die Abgeordneten der 17. Legislaturperiode verteilten am Samstag, dem 20. Juli, weitere Schlüsselpositionen während einer hitzigen Parlamentssitzung. Éric Coquerel wurde erneut zum Vorsitzenden des Finanzausschusses gewählt. Die meisten anderen Ausschussvorsitze gingen jedoch an das Lager von Präsident Macron, was die Aussichten des Neuen Volksfronts (NFP), eine linke Regierung zu bilden, weiter schmälert. Nach einer...

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25.06.2024 09:18

Schlagabtausch im TV: Bompard, Attal und Bardella - TV-Debatte vor dem ersten Wahlgang

Am Puls der Nation: Die erste TV-Debatte vor den Parlamentswahlen In nur fünf Tagen steht der erste Wahlgang der französischen Parlamentswahlen bevor. Am Dienstagabend treffen der Koordinator von La France Insoumise (LFI), Manuel Bompard, Premierminister Gabriel Attal und der Präsident des Rassemblement National (RN), Jordan Bardella, in einer TV-Debatte auf dem Sender TF1 aufeinander. Mit den aktuellen Umfragen, die der extremen Rechten einen Vorsprung bescheinigen, verspricht diese Diskussion, ein wahres Feuerwerk politischer Positionen zu werden. Die linke Allianz unter dem Banner des Nouveau Front Populaire (NFP) steht der extremen Rechten in den Umfragen gegenüber, während das Präsidentenlager das Schlusslicht bildet. Gleichzeitig startet am Dienstag die...

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23.06.2024 08:33

Manga-Verbot für den "Pass Culture": Ein Rückschritt für die Jugendkultur?

Eine Kulturdebatte entflammt die sozialen Medien Frankreichs Seit der Auflösung der französischen Nationalversammlung lodert eine hitzige Diskussion auf den sozialen Medien Frankreichs auf. Der Stein des Anstoßes: Eine alte Forderung des Rassemblement National (RN), Manga vom Pass Culture auszuschließen. Diese Idee, ursprünglich 2022 von dem RN-Abgeordnetem Jean-Philippe Tanguy vorgeschlagen, hat wieder an Fahrt aufgenommen und sorgt besonders auf Plattformen wie TikTok und Instagram für Furore. Diverse Beiträge – teils unterstützt von politischen Gruppen wie dem Nouveau Front Populaire und Renaissance – greifen diesen Vorschlag auf und stellen ihn zur Diskussion. Eine veraltete Sichtweise auf die Kultur Ahmed Agne, Geschäftsführer des renommierten Manga-Verlags Ki-oon, sieht in...

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