Paris eröffnet den Esports World Cup: Warum League of Legends, Rocket League und Counter-Strike Publikumsmagnete sind
Paris - 08.07.2026: In den Hallen der Porte de Versailles ist in diesen Tagen ein internationales Phänomen zu Gast: der Esports World Cup, ein wochenlanges Spektakel, das vom 6. Juli bis zum 23. August Spielerinnen und Spieler aus über hundert Nationen zusammenbringt. Die Veranstaltung in der Paris Expo Porte de Versailles präsentiert Dutzende Disziplinen, von League of Legends über Counter-Strike 2 bis Rocket League. Das Programm ist auf tägliche Shows, Vorrunden und Finaltage getaktet; die Turnierbühnen wechseln je nach Spielmodus zwischen zentralen Arenen und kompakten Studiobühnen, um Sichtlinien und Akustik zu optimieren.Seine Anziehungskraft erklärt sich nicht allein durch Bildschirmästhetik. Es sind Routinen, Rollen und dramatische Bögen, die an traditionelle Wettkämpfe erinnern: Eröffnungen, Formationen, Timeout-Entscheidungen, plötzliche Momentumwechsel. Kommentatorinnen und Analysten übersetzen komplexe Spielzüge für ein globales Publikum; die Arena reagiert mit Jubel, Stille und kollektiver Spannung – ein soziales Ritual, das Live-Kultur und digitale Wettkampfregeln verbindet. Die Regie setzt auf Kamerafeeds aus dem Spiel, Gesichtsporträts, Herzschlagmusik vor Matchball-Situationen und Replays, die Taktiken sichtbar machen.Technik und Körperlichkeit sind dabei weniger Gegensätze als eine neue Koalition. Reaktionsschnelligkeit, feinmotorische Präzision und mentale Ausdauer bestimmen das Niveau, dazu kommen Trainingspläne, Sportpsychologie und physiotherapeutische Betreuung. League of Legends verlangt strategische Planung über Draft, Lanes und Teamfights; Counter-Strike 2 belohnt Präzision, Utility-Management und Teamkoordination; Rocket League verbindet Fahrzeugkontrolle in drei Dimensionen mit spektakulären Toren. Weil Matches in klaren Karten- oder Serienformaten ausgetragen werden, entstehen nachvollziehbare Kapitel, die auch Gelegenheitszuschauer mitnehmen.Ökonomisch ist das Ereignis ein Statement: Die Esports...
Lesen 18.06.2026 20:45VivaTech 2026: Zehn Jahre Innovation auf der Champs-Élysées
Paris – 14. Juni 2026: VivaTech, Europas bedeutendste Plattform für Start-ups und technologische Innovationen, feierte sein zehnjähriges Bestehen mit einer besonderen Veranstaltung auf der Champs-Élysées. Von 12:00 bis 18:00 Uhr wurde die berühmte Prachtstraße zur kostenlosen Open-Air-Erlebniswelt für Technikbegeisterte.Unter den acht monumentalen Buchstaben des Schriftzugs "VivaTech" präsentierten verschiedene Themenbereiche wie "City & Mobility", "Impact & Planet", "Health & Wellbeing", "Robots & Space", "AI How-to", "Jobs & Training", "Culture, Sport & Entertainment" sowie die "Agora" eine Vielzahl von interaktiven Installationen und Vorführungen. Die Besucher erhielten konkrete Einblicke in Technologien, die unser Leben künftig beeinflussen werden.Zu den Highlights zählten eine stratosphärische Kapsel zur Erdbeobachtung, solarbetriebene Fahrzeuge mit...
Lesen 27.06.2026 07:21Hitzewelle: Immer mehr Veranstaltungen in Frankreich abgesagt
Die außergewöhnliche Hitzewelle hat Frankreich fest im Griff und bringt das öffentliche Leben zunehmend durcheinander. Während die Temperaturen in vielen Regionen auf über 40 Grad steigen, wächst die Liste abgesagter oder verschobener Veranstaltungen beinahe stündlich. Präfekturen und Kommunen reagieren mit weitreichenden Einschränkungen, um gesundheitliche Risiken für Besucher, Helfer und Einsatzkräfte zu vermeiden. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Krankenhäuser und Rettungsdienste zusätzlich belastet werden. Am stärksten betroffen ist die Region Île de France. In Paris mussten gleich mehrere Großveranstaltungen ihre Pläne ändern. Das Musikfestival Solidays wurde komplett abgesagt. Auch die Marche des Fiertés, die ursprünglich am Wochenende stattfinden sollte, findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Verschoben...
Lesen 02.03.2026 09:05Salon international de l’Agriculture 2026: Wenn das Herz der Landwirtschaft leiser schlägt
Paris im Spätwinter – das bedeutet normalerweise Ausnahmezustand rund um die Hallen der Porte de Versailles. Der Duft von Heu mischt sich mit gebratenen Saucisson, Kinderaugen leuchten vor mächtigen Charolais-Bullen, und Politiker kraulen Stallkälbern die Nackenhaare, als ginge es um Staatsverträge. Der Salon international de l’Agriculture gilt seit Jahrzehnten als Hochamt der französischen Landwirtschaft, als gesellschaftlicher Fixpunkt mit beinahe sakraler Aura. 2026 jedoch wirkt das große Treffen erstaunlich gedämpft. Die Gänge, die sonst von dicht gedrängten Besuchermassen geflutet werden, zeigen ungewohnt viel Platz. An Spitzentagen strömten früher weit über 100.000 Menschen durch die Hallen. Nun bleibt selbst am Wochenende Raum zum Durchatmen. Kein Gedränge, kein Schulter-an-Schulter vor den Stallungen. Ein bisschen gespenstisch – so ehrlich muss man sein. Offizielle Zahlen sprechen von einem deutlichen Rückgang der Besucherfrequenz. Doch Statistiken erzählen nur die halbe Wahrheit. Wer durch die Hallen geht, spürt die eigentliche Veränderung: weniger Lärm, weniger Gedränge, weniger von jener elektrisierenden Mischung aus Volksfest und Branchenleistungsschau, die den Salon sonst prägt. Frankreichs Landwirtschaft steckt seit Monaten in einer tiefen Krise....
Lesen 21.02.2026 09:22Ein Salon ohne Muhen – Frankreichs Landwirtschaft ringt um ihre Seele
Paris, Porte de Versailles, ein grauer Februarmorgen. Normalerweise liegt hier dieser unverwechselbare Duft in der Luft – eine Mischung aus Stroh, Heu und warmem Atem großer Tiere. Kinder stehen auf Zehenspitzen, Eltern zücken Handys, Züchter streichen mit ruhiger Hand über glänzende Flanken. Ein leises Muhen zieht durch die Hallen wie ein Versprechen. Doch beim 61. Salon International de l'Agriculture herrschte plötzlich Stille im Ring. Keine Kühe. Keine Preisrichter. Kein rhythmisches Klacken von Hufen auf dem Boden der Arena. Was auf den ersten Blick wie eine organisatorische Randnotiz klingt, entpuppt sich als tektonische Verschiebung im Selbstverständnis der französischen Landwirtschaft. Denn das Rind steht in Frankreich nicht nur für Fleisch und Milch. Es steht für Landschaft, für Terroir, für das Bild eines Landes, das sich über seine Felder und Weiden definiert. Wer einmal durch das Zentralmassiv gefahren ist und die weißen Charolais in der Morgensonne gesehen hat, versteht: Hier geht es um mehr als Nutztiere. Hier geht es um Identität. Ein leerer Ring und tausend Fragen Erstmals öffnete der Salon ohne lebende...
Lesen 14.01.2026 07:42Salon de l’agriculture 2026: Agrarmesse ohne Rinder – Symbol einer krisenerschütterten Landwirtschaft
Erstmals seit seiner Gründung im Jahr 1964 findet der Salon international de l’agriculture in Paris ohne seine zentralen Protagonisten statt: Kein einziges Rind wird in den Messehallen der Porte de Versailles zu sehen sein. Die Entscheidung, die am 13. Januar offiziell bestätigt wurde, markiert einen Wendepunkt für die französische Landwirtschaft – nicht nur symbolisch, sondern auch strukturell. Der Ausbruch der Dermatose nodulaire contagieuse (DNC) zwingt Züchter, Veranstalter und Politik zu grundsätzlichen Fragen über den Umgang mit Tierseuchen, über Vertrauen und Sichtbarkeit im Agrarsektor. Der Verlust eines zentralen Symbols Jahrzehntelang bildeten die Rinder den lebendigen Mittelpunkt des Salons. Der Concours général agricole, bei dem Zuchtbetriebe ihre...
Lesen 28.11.2025 07:49Kultur für alle – aber nicht zum gleichen Preis
Warum der Louvre künftig Besucher aus Nicht-EU-Staaten mehr zahlen lässt Es ist eine Entscheidung, die in Frankreich für Diskussionen sorgt – und darüber hinaus. Der Louvre, das meistbesuchte Museum der Welt, hebt ab dem 14. Januar 2026 den Eintrittspreis für Besucherinnen und Besucher aus Nicht-EU-Staaten um satte 45 Prozent an. Statt bisher 22 Euro sollen diese künftig 32 Euro zahlen. Die Begründung: Der Sanierungsbedarf ist gewaltig, die Kassen des Staates hingegen klamm. Der Aufschrei ließ nicht lange auf sich warten. Allen voran die Gewerkschaft CGT-Louvre findet deutliche Worte. Von einer „entsetzlichen Diskriminierung“ ist die Rede, von einem Kulturverständnis, das an den Grundfesten der Museumslandschaft rüttele....
Lesen 14.05.2025 06:3014. Mai: Wendepunkte der Geschichte – Von Königsmorden, Revolutionen und Neuanfängen
Der 14. Mai – ein Datum, das sich durch die Jahrhunderte zieht wie ein roter Faden, gespickt mit dramatischen Wendepunkten, politischen Umbrüchen und symbolträchtigen Begegnungen. Wer hätte gedacht, dass ein einziger Tag so viele Geschichten schreiben kann? 1610: Der König ist tot – es lebe der König Paris, Rue de la Ferronnerie. Ein sonniger Frühlingstag. König Heinrich IV. von Frankreich, bekannt für seine Politik der religiösen Toleranz, fällt einem Attentat zum Opfer. Der katholische Fanatiker François Ravaillac stößt ihm ein Messer in die Brust. Mit dem Tod des Monarchen endet eine Ära des Ausgleichs zwischen Katholiken und Protestanten. Sein Sohn, Ludwig XIII., besteigt den Thron,...
Lesen 11.04.2025 06:14Disney wird 100 – und Paris feiert mit einer magischen Ausstellung
Ein Jahrhundert voller Märchen, Magie und Micky Maus – Disney feiert 100. Geburtstag und lädt zu einem Fest ein, das selbst Walt Disney persönlich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hätte. Die Ausstellung „Disney100: L’Exposition“, die seit dem 10. April im Paris Expo Porte de Versailles zu sehen ist, ist nicht einfach nur eine Schau – sie ist ein Spaziergang durch 100 Jahre popkultureller Geschichte. Und zwar mit Glitzer, Charme und einer ordentlichen Portion Staunen. Auf gigantischen 20.000 Quadratmetern entfaltet sich die Welt von Disney wie ein lebendig gewordenes Bilderbuch. Mehr als 250 originale und ikonische Objekte – einige davon zum ersten Mal außerhalb der USA...
Lesen 05.03.2025 10:07TrackingFiles: Wie die Geolokalisierung die Privatsphäre von Militärs, Diplomaten und Politikern entblößt
Millionen von Smartphones in Frankreich verraten mehr, als vielen bewusst ist – besonders für Menschen in sensiblen Berufen. Eine investigative Recherche von franceinfo und L’Œil du 20 heures zeigt, wie leicht sich aus Geodaten Bewegungsprofile von Militärangehörigen, Geheimdienstmitarbeitern und hochrangigen Politikern rekonstruieren lassen. Eine massive Sicherheitslücke, die alarmierende Fragen aufwirft. Jeder Schritt nachvollziehbar – ohne Wissen der Betroffenen „Wie haben Sie meine Daten bekommen? Sie können einfach sehen, wo ich mich bewege?“ – Xavier* ist sichtlich irritiert. Die Journalisten, die ihn kontaktieren, wissen bereits, dass er an diesem Donnerstag um 10:57 Uhr in einem Supermarkt in der Drôme war. Um 11:25 Uhr kehrte er nach Hause zurück. Später, um 16:22 Uhr, kaufte er in der örtlichen Bäckerei ein. Am nächsten Morgen verließ sein Handy um 5:46 Uhr das Wohngebiet – auf dem Weg zur Arbeit in das Kernkraftwerk Cruas. Bevor Xavier überhaupt ans Telefon geht, kennen die Reporter seine Bewegungsmuster genau. Ihre Datenanalyse basiert auf einem Datensatz von 11,7 Millionen Smartphones, deren Standorte über zwei Wochen im Januar 2025 erfasst...
Lesen 19.02.2025 09:07Heute in der Geschichte: Der 19. Februar
Der 19. Februar ist ein Datum, das in vielerlei Hinsicht von historischer Bedeutung ist – weltweit und insbesondere in Frankreich. Von politischen Wendepunkten über wissenschaftliche Durchbrüche bis hin zu tragischen Ereignissen reicht die Bandbreite der Geschehnisse, die sich an diesem Tag in der Geschichte ereignet haben. Ein Blick zurück enthüllt faszinierende Geschichten, die die Welt geprägt haben. Weltweite Ereignisse am 19. Februar 1473: Die Geburt eines Revolutionärs des Weltbildes – Nikolaus Kopernikus Am 19. Februar 1473 erblickte in Thorn (heute Toruń, Polen) einer der bedeutendsten Astronomen der Geschichte das Licht der Welt: Nikolaus Kopernikus. Sein heliozentrisches Weltbild, das die Sonne – und nicht die Erde...
Lesen 05.10.2024 08:09Heute in der Geschichte: Der 5. Oktober – Wendepunkte weltweit und in Frankreich
Der 5. Oktober markiert in der Geschichte einen Tag voller bedeutender Ereignisse, die sich auf das politische, kulturelle und gesellschaftliche Gefüge der Welt ausgewirkt haben. In Frankreich, einem Land, das immer wieder den Lauf der Geschichte geprägt hat, war dieser Tag besonders reich an einschneidenden Momenten. Doch auch weltweit lässt sich eine beeindruckende Liste von Geschehnissen am 5. Oktober entdecken – einige davon dramatisch, andere inspirierend, und manche vielleicht weniger bekannt, aber nicht weniger prägend. Die Französische Revolution: Der Marsch auf Versailles (1789) Kaum ein Ereignis am 5. Oktober hat Frankreich so tief geprägt wie der berühmte Marsch auf Versailles während der Französischen Revolution. Im...
Lesen 24.02.2024 10:08Landwirtschaftsmesse in Paris: Emmanuel Macron debattiert mit Bauernverbänden
Der Staatschef traf um 8 Uhr am Samstagmorgen ein und wurde mit Pfiffen und in einem Klima großer Anspannung auf dem Messegelände Porte de Versailles in Paris empfangen. Die Organisatoren der Landwirtschaftsmesse beschlossen am Samstag, dem 24. Februar, "die Eröffnung der 60. Messe zu verschieben", ohne eine Uhrzeit zu nennen, da es auf dem Messegelände an der Porte de Versailles zu Zusammenstößen gekommen war, nachdem Hunderte von Demonstranten vor der offiziellen Eröffnung in das Gelände eingedrungen waren. "Die Bedingungen sind noch nicht erfüllt, dass wir die Tore öffnen können", tönte es wiederholt aus den Lautsprechern auf dem Gelände. Ordnungskräfte gehen durch die Gänge in den Messehallen, um Ruhe herzustellen und die wütenden Landwirte in Schach zu halten. Präsident Emmanuel Macron erklärte sich bereit, sich einer Debatte mit den anwesenden Gewerkschaftsvertretern zu stellen. https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1761324353080398247 Emmanuel Macron kam unter Pfiffen an. Der Staatschef hatte gegen 8 Uhr auf dem Messegelände Porte de Versailles in Paris die Landwirtschaftsmesse betreten, wo zuvor Dutzende von Demonstranten ein Tor durchbrochen hatten, um schon vor der offiziellen Öffnung auf das Gelände zu gelangen. "Macron tritt zurück", riefen die Demonstranten in den Gängen der Messehallen. Anschließend nahm der Staatschef hinter verschlossenen Türen ein Frühstück mit Vertretern Bauernverbänden, darunter auch der Präsident des Bauernverbands FNSEA, ein. Anschließend trat er vor die Presse und bat darum, dass die Landwirtschaftsmesse "in Ruhe stattfinden" könne. https://twitter.com/Elysee/status/1761303622095409164 Eine geplante große Debatte wurde abgesagt. Der französische Staatschef hatte am Donnerstag eine große Debatte mit...
Lesen 24.02.2024 08:00Nachrichten und Geschichte: Wegelagerer - gestern und heute
Zwischen dem Flughafen Roissy und Paris haben es moderne "Wegelagerer" auf die Autos reicher Prominenter abgesehen und nutzen Staus, um ihre Opfer zu überfallen und Taschen und Schmuck zu stehlen - das gab es schon vor der französischen Revolution. Frankreich hat seit seiner Entstehung im Mittelalter viele berühmte Wegelagerer gekannt. Man kann sogar sagen, dass die großen Banditen die Vorstellungswelt des landes und seiner Bewohner genährt haben. Ein Beispiel dafür ist Cartouche, ein Bandit, der 1962 in einem Film von Philippe de Broca mit Jean-Paul Belmondo in der Titelrolle in Szene gesetzt wurde. Philippe de Broca, der das Drehbuch mitverfasste, sagte, er habe Cartouche sympathisch...
Lesen 25.02.2023 09:33Landwirtschaftsmesse: Emmanuel Macron begann einen über 12-stündigen Marathonbesuch
Staatschef Emmanuel Macron hat am Samstag, dem 25. Februar, einen langen Spaziergang zwischen den Ständen auf der Landwirtschaftsmesse begonnen. Er wird den ganzen Tag dort verbringen. Am Samstag, dem 25. Februar, eröffnete Emmanuel Macron die Landwirtschaftsmesse in Paris mit einem langen Spaziergang zwischen den Ständen, um den Puls des ländlichen Frankreichs und eines Landes zu fühlen, das sich mitten in der Auseinandersetzung um die Rentenreform befindet. https://twitter.com/BFMTV/status/1629372795766415362 Der Präsident der Republik traf am frühen Samstagmorgen an der Porte de Versailles im Süden von Paris ein und begann seinen Besuch mit einem Treffen mit Vertretern der Fischereiwirtschaft. Nach einem Kurzauftritt im Jahr 2022, ganz zu Beginn...
Lesen 08.02.2023 11:36Umwelt: Landwirte demonstrieren in Paris gegen Einschränkungen bei Pestiziden
Französische Landwirte demonstrierten am Mittwoch, 8. Februar, in Paris mit ihren Traktoren gegen zu restriktive Auflagen bei Pestiziden. Zu restriktive Auflagen. Das ist der Grund, warum am Mittwoch, dem 8. Februar, jetzt die Landwirte in den Straßen von Paris demonstrieren. Vor Ort berichtet der Journalist Arnaud de la Taille für den Sender France 2 über die Situation. Die Zahl der erlaubten Pestizide im Anbau wird immer weniger, und das gefährdet nach Ansicht der Landwirte die französische Agrarproduktion. Deshalb rufen die Gewerkschaft FNSEA und verschiedene Bauernverbände zu einer Demonstration am Mittwoch, dem 8. Februar, in Paris auf. 2.000 Landwirte werden erwartetEin Aufruf, der von vielen Bauern und Landwirten befolgt wurde, sie sind in großer Zahl in die Hauptstadt gekommen. "Fast 500 Traktoren werden in der Hauptstadt erwartet, 2.000 Landwirte und mehrere Demonstrationszüge haben sich auf den Weg gemacht und dürften gegen 8.30 Uhr an der Porte de Versailles ankommen, um dann durch die Hauptstadt zu ziehen und um die Mittagszeit am Invalidendom neben dem Landwirtschaftsministerium anzukommen, um ihrer Stimme Gehör zu...
Lesen 12.11.2022 10:59Messe: "Made in France" stellt sich in Paris dem Publikum
Die bis Sonntag, den 13. November, geöffnete Messe für "Made in France" auf dem Messegelände Porte de Versailles in Paris ist ein großer Erfolg. Es werden etwa 100.000 Besucher erwartet. Blau, Weiß, Rot und das Emblem des Hahns sind überall zu sehen. Die Anbieter, die auf dem Messegelände Porte de Versailles in Paris zu sehen sind, haben eines gemeinsam: Ihre Produkte werden in Frankreich hergestellt. Die Messe "Made in France" zeigt deutlich, dass in Frankreich hergestellte Produkte immer beliebter werden. Davon zeugt auch die Zahl der Aussteller: 1.000 in diesem Jahr, gegenüber 70 bei der ersten Veranstaltung 2012. "Man zahlt für Qualität" Zwar muss man für den lokalen Konsum oft tiefer in die Tasche greifen, aber der Wunsch, traditionelles Know-how zu bewahren oder die Transparenz bei der Produktion, gewinnt bei immer mehr Kunden die Oberhand. "Man bezahlt für die Qualität, das Know-how, das Handwerk. Man weiß, dass das etwas ist, das unsere Wirtschaft stärken wird, und irgendwie ist das sehr beruhigend", sagt ein Käufer gegenüber France Télévisions. Die Messe ist...
Lesen 18.07.2022 13:42Emmanuel Macron empfängt den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zu Energiegesprächen
Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed al-Nahyane "MBZ", traf am Montag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammen, um vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise mehrere Abkommen im Energiesektor, zu unterzeichnen. Es ist die erste Auslandsreise für den frisch gewählten Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Emmanuel Macron empfing am Montag, dem 18. Juli, den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed al-Nahyane, im Élysée-Palast, um unter anderem über die Energieversorgung vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise zu sprechen. In traditioneller Kleidung schritt "MBZ" am Mittag den roten Teppich im Hof des Élysée-Palastes hinauf, bevor er von seinem französischen Amtskollegen...
Lesen 12.03.2022 10:06Macron: Russlands Angriff auf die Ukraine wird die Lebensmittelversorgung in Europa destabilisieren
Russlands Angriff auf die Ukraine wird die Lebensmittelversorgung in Europa und Afrika "zutiefst destabilisieren", da einige der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Flächen der Welt jetzt unbestellt bleiben, warnte der französische Präsident Emmanuel Macron am Freitag. "Europa und auch Afrika werden in Bezug auf ihre Lebensmittelversorgung zutiefst destabilisiert sein, weil in der Ukraine derzeit nichts angebaut werden kann", sagte Macron am Freitag vor Reportern nach einem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs im Schloss Versailles bei Paris. "Wir müssen uns darauf vorbereiten und unsere Produktionsstrategien neu bewerten, um unsere Ernährungssouveränität zu verteidigen, aber auch, um eine Strategie für Afrika zu definieren", fügte der französische Präsident hinzu. Ohne eine solche...
Lesen 10.03.2022 08:11Ukraine-Krieg: EU-Staatschefs treffen sich in Versailles
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union werden am 10. und 11. März in Versailles zusammenkommen, um über einen europäischen Plan zur Bewältigung der Folgen des Krieges in Russland zu diskutieren. Dabei wird es unter anderem um die Unabhängigkeit von Russland im Energiebereich und eine politische Annäherung an die Ukraine gehen. Die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union treffen sich am Donnerstag und Freitag zu einem informellen Gipfel in Versailles, um insbesondere über ein "neues Wirtschaftsmodell auf der Grundlage von Unabhängigkeit und Fortschritt" zu diskutieren, so Emmanuel Macron. Es handele sich um einen ersten Austausch über die Möglichkeit eines europäischen Plans für Widerstandsfähigkeit und...
Lesen 03.03.2022 08:17Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron sprach vor den Franzosen
Emmanuel Macron äußerte sich am Mittwoch, dem 2. März, um 20 Uhr aus dem Élysée-Palast zu den Folgen des Krieges in der Ukraine. Die Ansprache des Staatspräsidenten wurde in Frankreich mit großer Spannung erwartet. In vierzehn Minuten Rrede malte Emmanuel Macron am Mittwoch, den 2. März, ein düsteres Bild. "Hunderte von ukrainischen Zivilisten, Frauen und Kinder sind bereits getötet worden. Die kommenden Tage werden wahrscheinlich immer härter werden", sagte der Präsident der Republik um 20 Uhr. "Wir befinden uns nicht im Krieg mit Russland".Während seiner Rede rief Macron die von Frankreich ergriffenen Maßnahmen in Erinnerung: die Unterstützung der Ukrainer, die schweren Sanktionen gegen Russland und...
Lesen 07.12.2021 15:30Paris eröffnet neue Covid-Impfzentren gegen Ansteckungswelle in der Hauptstadt
Die französische Regierung plant eine groß angelegte Impfaktion, um die fünfte Welle der Covid-19-Pandemie einzudämmen. In Paris richten die Behörden weitere Impfzentren ein, um den Bedarf an Impfterminen zu decken. "15 Millionen Franzosen werden sich bis Ende des Jahres impfen lassen können", sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag. Er kündigte an, dass 8 Millionen zusätzliche Termine zur Verfügung gestellt würden, um dies zu ermöglichen. In Paris, wo die Infektionsrate weit über dem Landesdurchschnitt liegt, sollen jetzt neue Impfzentren eröffnet werden, um die Impfkampagne zu beschleunigen. Die Behörden der region Paris hoffen, dass sie dadurch 105.000 zusätzliche Dosen pro Woche verabreichen können. Drei neue Zentren werden in den kommenden Tagen an den folgenden Orten eröffnet: Das Impfzentrum in der Cité des sciences et de l'industrie an der Porte de la Villette (19. Arrondissement) wird am 9. Dezember wiedereröffnet. Es wird Anfang Januar wieder geschlossen und durch eine andere Impfstelle vor dem Hôtel de Ville (4. Arrondissement) ersetzt; Am 11. Dezember wird ein neues Impfzentrum im Parc des Expositions de la porte...
Lesen 26.11.2021 12:00Covid: Mehrere Bürgermeister nach Bürgermeisterkongress in Paris positiv getestet
Mindestens fünf Bürgermeister aus dem Departement Haute-Garonne wurden positiv auf Covid getestet, nachdem sie letzte Woche beim Bürgermeisterkongress in Paris ein gemeinsames Essen hatten. Bürgermeisterkongress in Paris als Covid-Cluster... Nicht nur Jean-Luc Moudenc kehrte positiv auf Covid vom Kongress der Vereinigung der französischen Bürgermeister zurück, der vom 16. bis 18. November an der Porte de Versailles in Paris stattfand. Der Bürgermeister von Toulouse gab seine Ansteckung am Mittwoch öffentlich bekannt und stellte eine Verbindung zu der Versammlung in Paris her, an der Tausende von Bürgermeistern teilnahmen, darunter eine Delegation aus dem Departement Haute-Garonne, die aus 130 Bürgermeistern bestand. Der Bürgermeister von Ayguesvives, Jacques Oberti, der...
Lesen 15.05.2021 16:39"20 Millionen Franzosen haben eine erste Impfdosis erhalten" verkündet Emmnuel Macron
Jetzt ist es soweit: 20 Millionen Menschen haben in Frankreich zumindest eine erste Injektion eines Covid-19-Impfstoffs erhalten. Die Regierung hat nun das Ziel, dass 30 Millionen Franzosen bis zum 30. Juni mindestens eine erste Dosis erhalten werden. Es ist ein Meilenstein in der Impfkampagne gegen Covid-19. An diesem Samstag, dem 15. Mai, hat Frankreich den Meilenstein von 20 Millionen Menschen erreicht, die eine erste Dosis des Impfstoffs gegen das Corona-Virus erhalten haben. Die Ankündigung wurde heute um 4:46 Uhr nachmittags vom Präsidenten der Republik, Emmanuel Macron, auf Twitter gemacht. https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1393578546275225601 Zuvor hatte sich auch Premierminister Jean Castex optimistisch gezeigt, dass diese symbolische Schwelle am Samstag...
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