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Archiv Nachrichten.fr
05.09.2023 07:53

Restos du Coeur: Familie des Milliardärs Bernard Arnault kündigt Spende von 10 Millionen Euro an

Der Vorstandsvorsitzende der Luxus-Handelskette LVMH, Bernard Arnault, kündigte an, dass er und seine Familie fast 10 Millionen Euro zur Unterstützung der Restos du Coeur spenden werden. Der Staat hatte zuvor ebenfalls 15 Millionen Euro zugesagt. Die Hilfsorganisation Restos du Coeur schreibt rote Zahlen. Die Einrichtung, die 35% der Lebensmittelhilfe in Frankreich an Bedürftige leistet, erklärte kürzlich, dass sie sich in einer äußerst komplizierten Situation befinde, insbesondere aufgrund der starken Inflation. Die Organisation erklärte auch, dass sie aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten in diesem Winter die Zahl der Empfänger, denen sie Lebensmittelhilfe zukommen lassen könne, deutlich reduzieren müsse. Angesichts dieser angespannten Lage greift nun Bernard Arnault tief in die Tasche. Der französische Milliardär, zeitweilig reichste Mann der Welt und Chef der LVMH-Gruppe kündigte an, dass er den Restos du Coeur 10 Millionen Euro spenden werde, um der Hilfsorganisation über den Winter zu helfen. "Diese Notspende ist eine Antwort auf den Aufruf der Organisation, die weiterhin auf der Suche nach zusätzlichen Mitteln ist, um ihr Jahresbudget zu finanzieren", heißt es in einer Erklärung der Familie Arnault, die am Montag, dem 4. September veröffentlicht wurde. "Mit dieser solidarischen Spende möchte die Familie Arnault aktiv dazu beitragen, eine wunderbare gemeinnützige Organisation zu unterstützen, die sich seit fast 40 Jahren ununterbrochen für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzt", heißt es weiter. Bernard Arnault und seine Familie gehören zu den reichsten Menschen der Welt. Arnault wechselt sich laut der Rangliste des Forbes-Magazins regelmäßig mit Elon Musk auf Platz...

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04.09.2023 09:10

Restos du Coeur: Der französische Staat will 15 Millionen Euro an die Hilfsorganisation spenden

Auf dem TV-Sender TF1 kündigte die Ministerin für Solidarität, Aurore Bergé, am Sonntag, dem 3. September, an, dass die Regierung der Organisation Restos du Coeur finanziell helfen werde, da diese aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten sonst gezwungen wäre, in diesem Winter die Zahl der Menschen in ihren gemeinnützigen Restaurants zu reduzieren. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten werden die Restos du Coeur in diesem Winter möglicherweise gezwungen sein, die Zahl der Menschen, die von den gemeinnützigen Restaurants profitieren können, drastisch zu reduzieren. Die Verantwortlichen der Organisation rufen zu einer "massiven Mobilisierung der politischen und wirtschaftlichen Kräfte dieses Landes auf, um uns zu helfen, diese Hürde zu nehmen", wie es...

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30.01.2024 08:29

Bauernprotest: Sie holen ausländische Produkte aus einem Supermarkt und schenken sie Hilfsorganisation

Die Proteste der Landwirte gingen auch am Montagmorgen im Departement Lot weiter. Mehr als fünfzig Junglandwirte aus den Regionen Haut-Ségala und Figeacois führten eine Aktion in einem Supermarkt der Handelskette Leclerc durch. Die Junglandwirte aus den Regionen Figeac und Haut-Ségala haben am Montag nicht wie gewohnt Kreisverkehre blockiert, sondern eine Überraschungsaktion in einem Supermarkt durchgeführt. Mehr als fünfzig Demonstranten besetzten am Montagvormittag die Leclerc-Filiale in Figeac-Capdenac. https://twitter.com/LaDepeche46/status/1751974912271450444 In Anwesenheit der Supermarktleitung und vor den Augen der verblüfften Kunden füllten sie mehr als zwanzig Einkaufswagen ausschließlich mit nicht-französischen Produkten. Wein, Fleisch, Milchprodukte, aber auch Obst und Gemüse, Marmeladengläser oder Trockenfrüchte wurden herausgeholt und in der Eingangshalle...

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25.01.2024 14:31

Bauernproteste: In der Drôme wurden Lebensmittel aus dem Ausland auf die A7 geschüttet

Die Wut der französischen Landwirte wächst von Tag zu Tag und wird von schlagkräftigen Aktionen begleitet. In Montélimar (Departement Drôme) hielten Demonstranten aus dem Ausland kommende Lastwagen an leerten deren Inhalt auf die Autobahn. In der Nacht vom 24. auf den 25. Januar entleerten wütende Landwirte auf der A7 in der Nähe von Montélimar (Departement Drôme) Dutzende ausländische Lastwagen. Spanisches Obst, Karotten, Salat, Tomaten und Paprika wurden abgekippt, um den Wettbewerb aus diesen Ländern anzuprangern. Ein Teil davon wurde der Hilfsorganisation "Restos du Coeur" gespendet, der Rest wurde verbrannt. "Wir haben die ausländischen Lastwagen in aller Höflichkeit angehalten. Wir haben die Lkw geöffnet und alles, was ausländisch war, wurde geleert", erklärte Sylvie Meynier, Winzerin und zweite Vizepräsidentin der Bauern-Gewerkschaft FDSEA des Departements Drôme. Der Verkehr auf der A7 noch immer unmöglich70 % des in Frankreich verzehrten Obstes und 30 % des Gemüses werden importiert. Mehr als 3 Millionen Hektoliter Wein kommen aus dem Ausland. In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 25. Januar, räumte ein Dutzend Mitarbeiter der Straßendirektion die Fahrbahnen...

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27.12.2023 15:46

Isère: Lager der Hilfsorganisation Secours Populaire in Échirolles ausgeraubt

Nächste Woche sollte eigentlich eine Verteilung stattfinden, aber am Sonntag, dem 24. Dezember, wurde in das Lagerzentrum der Secours Populaire in Échirolles (Isère) eingebrochen und ein großer Teil der Hilfsgüter geraubt. Der Schaden beläuft sich auf über 300.000 Euro. Ein Einbruch wenige Stunden vor Weihnachten. Aufgerissene Kartons, ihr Inhalt zertrampelt. Von den Beständen der Hilfsorganisation Secours Populaire in Échirolles (Isère) ist kaum mehr etwas übrig. Die Plünderung gefährdet eine für nächste Woche geplante Verteilung, mit der 30.000 Familien im Departement geholfen werden sollte. "Neue Kleidung, neues Spielzeug, elektronische Geräte", sagt Nabil Chetouf, Generalsekretär des Verbands der Secours Populaire im Departement Isère. Schadenssumme: mehr als 300.000 Euro. Die Täter brachen die Metalltür des Lagers auf. Im Inneren machten sie sich auch an den Fahrzeugen des Vereins zu schaffen und beschädigten diese schwer. Die beiden Kleintransporter waren gerade erst gekauft worden. In den letzten Monaten wurden bereits schon andere Organisationen Opfer von Sachbeschädigungen: Zwei Plünderungen bei den Restos du Coeur in Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme) trotz einer gepanzerten Tür und vier Einbrüche beim Secours...

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21.11.2023 15:35

Armut in Frankreich: In 2023 gibt es 9% mehr Empfänger von Lebensmittelspenden

Am kommenden Wochenende werden in Frankreich landesweit Spenden für Lebensmittel-Verteilstellen gesammelt. Die Lebensmittelbanken verzeichnen in diesem Jahr einen Anstieg von "9% der Begünstigten" im Vergleich zu 2022, warnt Laurence Champier, Generaldirektorin der Lebensmittelbanken, am Dienstag, den 21. November auf dem Sender Franceinfo. Heute beginnt die 39. Spenden-Kampagne der Restos du Coeur und an diesem Wochenende wird die nationale Spendensammlung für die Lebensmittelbanken stattfinden. Diese Sammelkampagne "ist absolut wichtig, damit unsere Freiwilligen den Begünstigten genug geben können", betont Laurence Champier. Insgesamt, so Champier, verteilen die Lebensmittelbanken etwa 224 Millionen Mahlzeiten an Bedürftige. "Lebensmittel sind der zweitgrößte Ausgabenposten der Haushalte".Die Generaldirektorin der Lebensmittelbanken erinnert daran, dass in...

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18.09.2023 08:47

Bekämpfung der Armut: Vier Zahlen zeigen den Ernst der Lage in Frankreich

Die französische Regierung will ihren neuen "Solidaritätspakt" vorstellen. Der Sender Franceinfo veröffentlicht einen Überblick über alarmierende Indikatoren. Nach mehreren Verzögerungen soll der neue Plan der Regierung zur Bekämpfung der Armut, der den Namen "Solidaritätspakt" trägt, am Montag, dem 18. September, endlich vorgestellt werden. Vor dem Hintergrund der hohen Inflation, die seit Februar 2022 die Kaufkraft der Franzosen schmälert und durch den Krieg in der Ukraine bedingt ist, weckt die neue Strategie der Regierung zur Bekämpfung der Armut große Erwartungen. Dies gilt umso mehr, als sich mehrere Verbände in den letzten Monaten höchst alarmiert gezeigt haben. Auch wenn Wirtschaftsminister Bruno Le Maire "die Idee ablehnt, dass...

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06.09.2023 09:37

Armut: Ein Drittel der Franzosen lebt in Schwierigkeiten

Die prekäre Lage vieler Franzosen nimmt zu. Fast ein Drittel der Bevölkerung Frankreichs hat insbesondere Schwierigkeiten, sich gesund zu ernähren. 58 % der Franzosen geben an, schon einmal in prekären Verhältnissen gelebt zu haben, oder zu befürchten, in die Armut abzurutschen. Weitere alarmierende Zahlen steigen an: 18 % der Franzosen leben mit einem überzogenen Konto, das sind drei Prozentpunkte mehr als im Jahr 2022. Eine Situation, die es so in Frankreich noch nie gegeben hat. "Das betrifft nicht nur Menschen, die bereits in Schwierigkeiten waren", warnt Henriette Steinberg, Generalsekretärin des Secours populaire. 32 % der Franzosen haben auch Schwierigkeiten, sich gesund zu ernähren und drei...

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06.09.2023 07:49

Armut in Frankreich: Der Staat muß 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfen bereitstellen

Das Ministerium für Solidarität teilte mit, dass der französische Staat im Jahr 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Organisationen bereitstellen werde, die sich für die Nahrungsmittelhilfe bedürftiger Bürger einsetzen. Viele Organisationen geben an, dass sie sich aufgrund der Inflation in den roten Zahlen befinden. Seit mehreren Monaten leiden Organisationen, die in Frankreich Nahrungsmittelhilfe für bedürftige Bürger leisten, unter den Auswirkungen der Inflation und einer wachsenden Nachfrage. Nachdem mehrere Organisationen wie die Restos du Coeur oder das Rote Kreuz die Behörden auf ihre finanzielle Situation aufmerksam gemacht hatten, gab der Staat bekannt, dass er fast 156 Millionen Euro für "lokale und nationale Organisationen, die sich um...

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05.09.2023 09:57

Auch das französische Rote Kreuz ruft wegen finanzieller Engpässe um Hilfe

Im ersten Halbjahr 2023 stiegen die Anträge um Unterstützung bedürftiger Menschen beim Roten Kreuz um 7% im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Nach der Hilfsorganisation Restos du Coeur hat am Dienstag, dem 5. September, auch das Französische Rote Kreuz einen Hilferuf veröffentlicht: Die Organisation sieht sich aufgrund eines starken Anstiegs ihrer Betriebskosten und einer Flut von Hilfsanfragen mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. "Die Zahl der Menschen, die wir betreuen, steigt sehr deutlich an", erklärte Nathalie Smirnov, Generaldirektorin des Französischen Roten Kreuzes, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Anträge seien in der ersten Jahreshälfte 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 % gestiegen. Und 2022 hatte es bereits einen Sprung von 22% bei den Anträgen im Vergleich zum Vorjahr gegeben. "Wir sind auch mit einem Anstieg unserer Energiekosten um 45 Millionen Euro konfrontiert, trotz der vom Staat eingeführten Maßnahmen", fügte Nathalie Smirnov hinzu. Das französische Rote Kreuz sieht sich allein wegen der gestiegenen Energiekosten mit einem Defizit von 25 Millionen Euro konfrontiert, das es aus eigener Hilfe nicht ausgleichen kann. Insgesamt rechnet...

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20.11.2021 14:30

Solidarität: Franzosen spendeten 2.85 Milliarden Euro im Jahr 2020

Trotz Krisen und Spannungen bleiben die Franzosen großzügig. Die jährliche Spendenaufkommen stieg im Jahr 2020 um mehr als 7%. Im Jahr 2020 brach die Großzügigkeit der Franzosen alle Rekorde: 2,85 Milliarden Euro an Spenden wurden gemeldet, ein Anstieg um mehr als 7%. Covid-19 und seine sozialen Folgen waren oft der Auslöser. "Ich betrachte es als Bürgerpflicht, helfen zu können, wenn man kann", sagt eine junge Frau, die von France Télévisions befragt wurde. Neben den Sachspenden an die Banques Alimentaires haben die Organisationen, die den Ärmsten der Armen helfen, im Jahr 2020 mehr als 600 Millionen Euro gesammelt. Allein bei den Restos du Coeur stiegen die...

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