Paris äußert tiefes Bedauern über IOC-Schritt zur Wiedereinbindung russischer Athleten für Los Angeles 2028
Paris - 08.07.2026: Die französische Ministerin für Sport und Jugend, Marina Ferrari, hat die Entscheidung der Exekutivkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zur vorläufigen Wiedereinsetzung des Russischen Olympischen Komitees (ROC) für den Qualifikationszyklus der Olympischen Spiele 2028 zur Kenntnis genommen – und zugleich „tiefes Bedauern“ geäußert. Frankreich respektiere die Zuständigkeiten des IOC, betonte Ferrari, sehe die Entscheidung aber in einem politisch belasteten Umfeld und verlange strenge Bedingungen sowie fortlaufende Kontrolle.Das IOC hatte nach Beratungen in Lausanne empfohlen, die seit 2022/2023 geltenden Einschränkungen für russische Athletinnen und Athleten schrittweise aufzuheben. Ziel sei ein gleicher Zugang zu Qualifikationen unter neutralem Status und ohne staatliche Symbolik. Einladungen offizieller Regierungsvertreter sowie die Ausrichtung internationaler Wettbewerbe in Russland bleiben laut IOC weiterhin ausgeschlossen. Damit öffnet sich – vorbehaltlich sportartspezifischer Regeln – ein Weg, der Athletinnen und Athleten aus Russland die Teilnahme an Qualifikationsereignissen für Los Angeles 2028 ermöglichen könnte.In Paris wird der Schritt als Balanceversuch zwischen sportlicher Gleichbehandlung und der politischen Realität des Kriegs in der Ukraine gewertet. Regierungsstellen verweisen darauf, dass nationale Verbände und Veranstalter klare Kriterien anwenden müssten: strenge Neutralitätsprüfungen, konsequente Dopingkontrollen und Mechanismen, um politische Instrumentalisierung zu verhindern. Ferrari kündigte an, die Abstimmung mit europäischen Partnern zu intensivieren, um einheitliche Leitplanken für Qualifikationen, Akkreditierungen und Sicherheitskonzepte zu schaffen.International fallen die Reaktionen geteilt aus. Vertreter der Ukraine kritisieren die Entscheidung als verfrüht angesichts andauernder Kampfhandlungen und fordern eindeutige Schutzklauseln. Russland begrüßt den IOC-Kurs und deutet ihn als Signal zur Rückkehr in den Weltsport....
Lesen 22.07.2024 09:40Paris 2024: Macron verkündet im Olympischen Dorf "Wir sind bereit!"
Emmanuel Macron und Thomas Bach, Präsident des IOC, besuchten am Montag das Olympische Dorf in Paris, das seit seiner offiziellen Eröffnung am 18. Juli bereits 4.400 Athleten beherbergt. Während die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele nur noch vier Tage entfernt ist, laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Zwei Proben der großen Parade sind für Montag und Mittwoch geplant, um letzte Anpassungen vorzunehmen. Ein Dorf voller Athleten Am Montag, dem 22. Juli, besuchte Macron das bereits zur Hälfte gefüllte Olympische Dorf, wo Athleten aus aller Welt eingetroffen sind. „Wir sind bereit und werden während der gesamten Spiele bereit sein“, verkündete er bei der Eröffnung des neuen Polizeikommissariats...
Lesen 20.03.2024 10:30Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele Paris 2024 ohne russische und belarussische Athleten
Das Olympische Komitee hat eine Entscheidung getroffen, die weltweit für Aufmerksamkeit sorgt: Russische und belarussische Athleten, die unter neutraler Flagge an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilnehmen, werden nicht an der traditionellen Parade der Nationen während der Eröffnungszeremonie teilnehmen dürfen. Diese Maßnahme reflektiert nicht nur die aktuelle geopolitische Lage, sondern erinnert auch an die tiefgreifenden Werte, die die Olympischen Spiele seit ihren antiken Ursprüngen prägen. Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, begrüßte diese Entscheidung als einen verantwortungsvollen Schritt des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). In einer Zeit, in der die russischen Streitkräfte weiterhin die Ukraine bombardieren und zivile Ziele ins Visier nehmen, stellt diese Entscheidung...
Lesen 25.01.2023 12:17Ukraine-Krieg: Selenskyj fordert Ausschluss russischer Sportler von Olympischen Spielen 2024 in Paris
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wandte sich an Emmanuel Macron mit der Forderung, russische Sportler von den Olympischen Spielen 2024 in Paris auszuschließen. Es ist jetzt elf Monate her, seit die russischen Streitkräfte in die Ukraine einmarschiert sind. Russische Sportler sollten nicht an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilnehmen können, forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag von seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron. "Ich habe besonders betont, dass russische Athleten keinen Platz bei den Olympischen Spielen in Paris haben dürfen", sagte Wolodymyr Selenskyj nach einem Telefongespräch mit dem französischen Staatschef auf der Messenger-App Telegram. Russland marschierte am 24. Februar, drei Tage nach der Schlussfeier der Winterspiele von Peking-2022, von seinem und dem Territorium Weißrusslands aus in die Ukraine ein und verletzte damit den Olympischen Waffenstillstand, der von einer Woche vor Beginn der Olympischen Spiele bis zu einer Woche nach Ende der Paralympics reicht. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verhängte umgehend Sanktionen gegen Moskau und Minsk. Seitdem werden keine internationalen Sportveranstaltungen in Russland oder Belarus mehr organisiert oder unterstützt...
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