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Archiv Nachrichten.fr
08.07.2026 07:25

Trotz Verurteilung: Le-Pen-Anhänger in Hénin-Beaumont und Amilly bekräftigen Unterstützung

Hénin-Beaumont - 08.07.2026: Wenige Stunden nach ihrer Verurteilung im Berufungsverfahren in der Affäre um die Beschäftigung europäischer Parlamentsassistenten hat Marine Le Pen ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2027 bekräftigt. Die Cour d'appel de Paris bestätigte demnach wesentliche Teile der Schuldfeststellungen und verhängte eine reduzierte, aber einschneidende Sanktion. Laut veröffentlichten Protokollen umfasst das Urteil Auflagen bis hin zu elektronischer Überwachung. Zugleich bleibt Le Pen rechtlich wählbar, was den politischen Kurs ihrer Partei unmittelbar prägt.In Hénin-Beaumont, einer Hochburg der Rassemblement National, wie auch im mittelfranzösischen Amilly traten Anhängerinnen und Anhänger in lokalen Versammlungen, Gesprächen und spontanen Treffen demonstrativ geschlossen auf. Von kommunalen Mandatsträgern bis zu langjährigen Wahlkämpferinnen war vielfach die Rede davon, man lasse sich „nicht entmutigen“ und sehe in der Kandidatur ein Signal der Kontinuität. Gleichzeitig ist bei einigen Unterstützern Vorsicht spürbar: Die Verurteilung zwinge die Partei, organisatorische und rechtliche Detailfragen frühzeitig abzusichern, um im Wahljahr handlungsfähig zu bleiben.Politisch steht der RN vor einer doppelten Aufgabe: Er muss die Glaubwürdigkeit seiner Spitzenkandidatin verteidigen und zugleich eine Kampagne planen, die mögliche Einschränkungen durch Auflagen berücksichtigt. Parteichef Jordan Bardella gilt in diesem Kontext als Schlüsselfigur für öffentliche Auftritte, Mobilisierung und die Koordination der regionalen Strukturen. Beobachter erwarten, dass der RN seine Botschaft zwischen Kernklientel-Bindung und Ansprache wechselbereiter Wähler neu austariert. Die Gegner der Partei verweisen derweil auf die strafrechtliche Dimension, um Zweifel an der Führungsfähigkeit Le Pens zu nähren.Rechtlich bleibt die Lage nicht abschließend geklärt. Fachleute verweisen auf potenzielle Rechtsmittel, etwa vor der...

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26.06.2026 16:27

Marche des Fiertés in Paris wegen Hitzewelle auf September verschoben

Paris – 26.06.2026: Die für Samstag, den 27. Juni 2026, geplante Marche des Fiertés in Paris wurde aufgrund der anhaltenden Hitzewelle auf September verschoben. Die Entscheidung wurde von der Präfektur der Polizei von Paris getroffen, die die Organisatoren der Veranstaltung aufforderte, das Event abzusagen. Die anhaltende Hitzewelle seit dem 21. Juni 2026 hat die Rettungsdienste und Gesundheitseinrichtungen stark beansprucht, was die Durchführung großer Menschenansammlungen riskant macht.Trotz der Bemühungen der Organisatoren, ihre internen Erste-Hilfe-Kapazitäten zu erhöhen, wurde die Entscheidung getroffen, die Veranstaltung zu verschieben, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Die Marche des Fiertés ist eine jährliche Veranstaltung, die die Rechte der LGBTQIA+-Community feiert und...

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05.06.2026 16:08

Macron begrüsst Selenskyjs Vorstoss: Ein diplomatisches Signal in einem festgefahrenen Krieg

Mitten in einem Konflikt, der sich längst zu einem Abnutzungskrieg entwickelt hat, sorgt ein diplomatisches Signal aus Kiew für Aufmerksamkeit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen Brief an den russischen Staatschef Wladimir Putin übermittelt, um Möglichkeiten für einen Waffenstillstand und neue Gespräche auszuloten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete diesen Schritt am Freitag während eines Besuchs in Montenegro als «gute Initiative». Die Reaktion aus Paris verdeutlicht, wie sehr europäische Regierungen nach Anzeichen suchen, die auf eine mögliche politische Bewegung in einem seit Jahren festgefahrenen Konflikt hindeuten. Diplomatie in Zeiten des Stillstands Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine befindet sich inzwischen im fünften Jahr. Trotz...

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27.03.2025 06:14

NATO bekräftigt Entschlossenheit: Eine Warnung an Moskau

Der neue NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat bei einem Besuch in Warschau klare Worte gewählt: Jede militärische Aggression gegen Polen oder einen anderen Mitgliedstaat der Allianz werde eine "verheerende" Antwort nach sich ziehen. Die Aussage erfolgt in einer Phase zunehmender Spannungen mit Russland – sowohl an der Front in der Ukraine als auch auf diplomatischer Ebene. Die Botschaft richtet sich eindeutig an den Kreml und seinen Präsidenten: Die NATO ist geschlossen und entschlossen. Mark Rutte trat gemeinsam mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk vor die Presse. Der niederländische Politiker, der Jens Stoltenberg an der Spitze des Bündnisses abgelöst hat, bezeichnete Russland als "die bedeutendste und ernsthafteste Bedrohung" für die Allianz. Die russische Führung, so Rutte, sei dabei, ihre Wirtschaft systematisch in eine Kriegswirtschaft umzuwandeln – mit erheblichen Folgen für die Aufrüstung des Landes. Ein aggressiver Nachbar und die strategische Rolle Polens Die Warnung an Russland kommt nicht von ungefähr. Polen spielt innerhalb der NATO eine zunehmend strategische Rolle. Das Land liegt nicht nur geografisch an der Ostflanke des Bündnisses, sondern zählt...

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17.12.2024 10:00

Winterolympiade 2030 : Kostenalarm bringt die Winterspiele in Gefahr

Die französische Freude über die Olympischen Winterspiele 2030 in den Alpen droht zur finanziellen Bürde zu werden. Was als Prestigeprojekt begann, entwickelt sich zu einem Konflikt zwischen Staat, Regionen und internationalen Organen. Denn die massiven Kosten für das Event sorgen nicht nur für Streit im politischen Paris, sondern werfen angesichts des hohen Defizits auch grundsätzliche Fragen zur Machbarkeit auf. Ein großer Sieg – mit schwerwiegenden Bedingungen Am 24. Juli 2024, im Glanz der erfolgreichen Olympischen Sommerspiele in Paris, verkündet Präsident Emmanuel Macron die nächste Errungenschaft: Die französischen Alpen haben die Winterspiele 2030 an Land gezogen. Doch die Euphorie wird schnell gedämpft. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) macht unmissverständlich klar: Es gibt nur dann Spiele, wenn die französische Regierung bereit ist, mögliche Defizite abzusichern. „Ich werde den künftigen Premierminister bitten, nicht nur diese Garantie einzubeziehen, sondern auch ein Olympiagesetz durch das neue Parlament zu bringen“, betont Macron. Ein ambitioniertes Versprechen, das in der Realität jedoch auf große Hürden stößt. Warum die Winterspiele so teuer werden David Lappartient, Präsident des französischen Olympischen...

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25.06.2024 11:42

Parlamentswahl 2024: Emmanuel Macron an allen Fronten

Emmanuel Macron scheint das Wort „Zurückhaltung“ nicht zu kennen. Trotz der Appelle seiner Parteifreunde zur Vorsicht ist der Präsident in der Wahlkampagne für die Parlamentswahlen allgegenwärtig. Seit der Auflösung der Nationalversammlung hat er bereits neun Mal das Wort ergriffen. Wenige Tage vor der Wahl setzt er seine zahlreichen öffentlichen Auftritte fort und versucht, die Wähler davon zu überzeugen, die seine Partei Renaissance zu wählen. Eine Intensive Medienpräsenz Macron zögert nicht, alle verfügbaren Kanäle zu nutzen, um seine Botschaft zu verbreiten. Kürzlich äußerte er sich sogar in einem Podcast des Unternehmers Matthieu Stefani, der "Génération Do It Yourself" heißt. Das ausführliche Interview, das am Montag, dem...

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11.04.2022 06:59

Präsidentschaftswahlen: Macron ruft jetzt zur Geschlossenheit gegen die extreme Rechte auf

Der scheidende Präsident reagierte von seinem Wahlkampfhauptquartier im 15. Arrondissement von Paris aus auf die Ergebnisse der ersten Runde der Wahlen. Er war mit seinem Ergebnis zufrieden, rief jedoch angesichts des Anstiegs von Marine Le Pen in den Umfragen zur Mobilisierung auf. Emmanuel Macron äußerte sich am Sonntagabend, 10. April, nachdem er laut der Hochrechnungen mit 27,6% der Stimmen in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen die Führung übernommen hatte. Nachdem er sich bei seinen Unterstützern bedankt hatte, rief Emmanuel Macron zur Geschlossenheit auf und bedankte sich bei Kandidaten wie Anne Hidalgo (PS) oder Yannick Jadot (EELV), die am Sonntagabend dazu aufgerufen hatten, entweder für ihn...

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