Coronavirus: Im Südwesten übertrifft die zweite Welle nun den Höhepunkt der ersten Welle.

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Der jüngste Bericht der ARS Occitania meldet für diesen Dienstag, den 3. November, 1.765 laufende Krankenhausaufenthalte, davon 340 auf der Intensivstation, womit die Zahl der Patienten auf der Intensivstation über den Höchststand vom letzten Frühjahr in der Region gestiegen ist.

Der Coronavirus-Ausbruch hat am Dienstag, den 3. November, einen kritischen Meilenstein überschritten, so die jüngste Einschätzung der regionalen Gesundheitsbehörde (ARS) von Okzitanien (Südwestfrankreich). Mit 1.765 laufenden Krankenhausaufenthalten, d.h. 272 zusätzlichen Krankenhausaufenthalten in vier Tagen, davon 340 auf der Intensivstation (40 weitere), “hat die Zahl der auf der Intensivstation behandelten Patienten inzwischen den im vergangenen April in Okzitanien beobachteten Höhepunkt überschritten”, bedauert die ARS.

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Tipp der Redaktion

Die Region hat auch einen weiteren Meilenstein überschritten: Seit Beginn der Gesundheitskrise wurden in der Region mehr als tausend Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Bis heute wurden seit Beginn der Epidemie im März 1.020 Todesfälle, davon 98 in den vergangenen vier Tagen, in Gesundheitseinrichtungen registriert. Seit dem 27. Oktober registrierte die Agentur außerdem 3.915 neue positive Fälle und eine Testpositivitätsrate von 18,7% in den letzten sieben Tagen.

Eine “sehr beunruhigende” Situation
Sie weist auch darauf hin, dass 65 % der ernsten Komplikationen im Zusammenhang mit dem Virus die über 65-Jährigen betreffen, aber auch 28 % der 45- bis 64-Jährigen. Die drei am stärksten betroffenen Departements in der Region sind Hérault (381 laufende Krankenhausaufenthalte), Haute-Garonne (356) und Gard (300).

“Die Einhaltung des gegenwärtigen Lockdowns ist wesentlich, um unsere Kontakte einzuschränken und die Kontaminationsketten zu durchbrechen”, drängt die Agentur, die die Situation “für die kommenden Wochen als sehr besorgniserregend” betrachtet.


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