Coronavirus: In Frankreich mehr als 4.000 Menschen auf Intensivstationen, 394 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden

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Nach der jüngsten Bilanz der Behörden am Mittwoch, 4. November, sind seit Dienstag 394 Menschen an dem Coronavirus gestorben. Mehr als 4.000 Patienten befinden sich derzeit auf der Intensivstation.

Laut dem letzten Bericht, der am Mittwoch, 4. November, veröffentlicht wurde, haben die Krankenhausdienste in Frankreich seit Dienstag den Tod von 394 Menschen gemeldet, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Gesundheitskrise auf 38.683 erhöht hat.

In Frankreich befinden sich derzeit 4.080 Patienten wegen schwerer Formen der Erkrankung auf Intensivstationen. Nach den Worten von Gesundheitsminister Olivier Véran wird die Zahl der belegten Intensivbetten bald die 7.000er-Marke erreichen. Innerhalb von 24 Stunden nicht weniger als 540 neue Patienten auf Intensivstationen aufgenommen.

Tipp der Redaktion

Insgesamt sind derzeit 27.511 Personen wegen einer Erkrankung an Covid-19 in Frankreich hospitalisiert: das sind 1.269 Personen mehr innerhalb eines Tages.

In Frankreich liegt die Belegungsrate der Betten auf der Intensivstation im Durchschnitt bei über 73%. In der Ile-de-France liegt sie diesen Mittwoch bei fast 92%.

40.558 Kontaminationen in 24 Stunden
Die Kontaminationszahlen sind nach wie vor sehr hoch, obwohl die Franzosen massiven Einschränkungen unterliegen. Die Zahl der neuen Kontaminationsfälle ist mit 40.558 zusätzlichen Fällen seit Dienstag auf insgesamt mehr als 1,5 Millionen bestätigte Fälle seit Beginn der Epidemie. Die Testpositivitätsrate, die am Dienstag bei 20,6% lag, war am Mittwochabend noch nicht verfügbar.

Ein Verteidigungsrat unter dem Vorsitz von Emmanuel Macron erörterte am Mittwoch eine mögliche Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung der Epidemie. Der Präsident des französischen Krankenhausverbands, Frédéric Valletoux, forderte ein “Nachziehen der Schrauben, wenn sich die Zahlen nicht verbessern”.


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