À la une · 13.12.2021 13:58
Covid-19: Erster Todesfall durch die Omicron-Variante in Großbritannien registriert
Mindestens eine Person, die sich mit der Omicron-Variante des Coronavirus angesteckt hat, ist in Großbritannien gestorben, wie Premierminister Boris Johnson am Montag mitteilte. Mindestens eine mit Omicron infizierte Person ist in Großbritannien gestorben. Angesichts...
Mindestens eine Person, die sich mit der Omicron-Variante des Coronavirus angesteckt hat, ist in Großbritannien gestorben, wie Premierminister Boris Johnson am Montag mitteilte.
Mindestens eine mit Omicron infizierte Person ist in Großbritannien gestorben. Angesichts der "Flutwelle" dieser hochansteckenden Variante arbeitet das Land mit Hochdruck daran, dass alle Erwachsenen bis Ende Dezember eine dritte Dosis des Covid-Impfstoffs erhalten. Das Vereinigte Königreich ist das erste Land, das offiziell einen Todesfall aufgrund von Omicron meldet.
Das Land mit seinen 66 Millionen Einwohnern, das von der Pandemie mit mehr als 146.000 Toten und täglich etwa 50.000 Ansteckungen sehr hart getroffen wurde, hat weitere Einschränkungen erlassen, um zu verhindern, dass seine Krankenhäuser überfüllt werden. So ist etwa die Telearbeit seit Montag wieder weitgehend Pflicht geworden. In Bezug auf die Impfungen findet ein Wettlauf mit der Zeit statt. Angesichts einer "Omicron-Flutwelle", wie Premierminister Boris Johnson es ausdrückte, zog die Exekutive das Ziel, allen über 18-Jährigen in England eine Auffrischungsspritze zu geben, um einen Monat vor. Die Mehrheit der Bevölkerung soll nun schon vor Neujahr die 3. Dosis erhalten.
Zwei Impfstoffdosen gelten als unzureichend, um einen guten Schutz gegen die Omicron-Variante zu bieten. Bisher haben etwa 40% der über 12-Jährigen in England bereits eine dritte Dosis erhalten. Am Montag haben sich vor vielen Impfzentren lange Schlangen gebildet und die Buchungsseite des staatlichen Gesundheitsdienstes (NHS) ist von der Nachfrage dermassen überlaufen worden, dass sie zeitweise nicht erreichbar war.
Die Covid-Warnstufe wurde in Grossbritannien von drei auf vier angehoben, die zweithöchste Stufe. Das bedeutet, dass "die Übertragung hoch ist" und der Druck auf die Gesundheitsdienste "groß oder zunehmend" ist. Omicron wurde erst Ende November in Großbritannien entdeckt, dürfte aber nach Ansicht der Regierung schon sehr bald die vorherrschende Variante sein. Sie macht bereits jetzt 40% der Ansteckungen in London aus und "bis morgen wird es die Mehrheit der Fälle" in der Hauptstadt sein, warnte der Premierminister. Die Gesamtzahl der im Land festgestellten Omicron-Fälle lag am Sonntag bei 3.137, die tatsächliche Zahl der Fälle dürfte jedoch weitaus höher liegen.