Dominique Strauss-Kahn verspricht, in einem Film alles zu sagen…

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Dominique Strauss-Kahn kündigt einen Dokumentarfilm an, der seine persönliche Geschichte erzählt. Der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds sagt, der Film werde sein persönliches und politisches Leben erzählen. Er könnte auch auf die Sofitel-Affäre eingehen…

Es ist ein eher ungewöhnlicher Auftritt, den der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds gerade in sozialen Netzwerken hingelegt hat. Am Freitag, dem 4. Dezember, gab Dominique Strauss-Kahn auf Twitter bekannt, dass er der Erstellung eines Dokumentarfilms “über seine gesamte “persönliche und berufliche Geschichte in der französischen Politik und im internationalen Bereich” zugestimmt habe.

Laut Strauss-Kahn soll der Film im Herbst 2021 veröffentlicht werden. Es wird auch erwartet, dass der Film auf die Sofitel-Affäre von 2011 eingehen wird. Dominique Strauss-Kahn (DSK) ist in seiner Botschaft zu diesem Thema besonders nachtragend: “Ich habe meine Version der Fakten, die meinen Rückzug aus dem politischen Leben kennzeichneten, nie vorgetragen, das haben andere für mich getan, aus Presseausschnitten, Interviews und tatsächlichen oder vermeintlichen Fakten. Die Zeit ist gekommen, dass ich mich zu Wort melde“.

Der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds erklärt, dass er in diesem Film auch seine “Sorgen” und seine “Vorschläge für die schwierige Zukunft, die uns erwartet”, teilen wird.

Eine Serie über die DSK-Affäre auf Netflix
Nafissatou Diallo, ein Zimmermädchen des Hotels in Manhattan, behauptete damals, sie sei vom IWF-Chef sexuell missbraucht worden, als sie in seine Suite 2806 ging, um dort zu putzen. Nach vielen Monaten eines medienwirksamen Gerichtssturms wurde eine Einigung zwischen den beiden Parteien erzielt.

Dominique Strauss-Kahn, heute 71 Jahre alt, ehemaliger Minister von Lionel Jospin, hat sich nun als Berater in Afrika auf Fragen der öffentlichen Finanzen spezialisiert. Er ist mit der Investitionsbank Arjil assoziiert und steht auch für die Präsidenten des Kongo und Togos unter Vertrag, um sie bei ihren Verhandlungen mit ihren internationalen Gläubigern zu unterstützen.

DSK steht auch im Mittelpunkt einer auf Netflix ausgestrahlten Serie. Am Dienstag, 1. Dezember, sendete die Online-Video-Plattform in sozialen Netzwerken den Trailer ihrer Dokumentarserie “Chambre 2806”, die sich mit der DSK-Affäre befasst. Die Serie wird ab 7. Dezember verfügbar sein.


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