Emmanuel Macron räumt “Polizeigewalt” ein, prangert aber “einen politisierten Slogan” an.

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In einem Interview mit Brut sagte das Staatsoberhaupt am Freitag, der Ausdruck “Polizeigewalt” sei “ein Slogan für Menschen geworden, die ein politisches Ziel verfolgen”.

“Ich kann Ihnen sagen, dass es Polizeibrutalität gibt, wenn Sie wollen, wir werden kein Spiel von Ja oder Nein spielen.” In einem Interview mit dem Online-Medium ‘Brut’ am Freitag, 4. Dezember, räumte Emmanuel Macron die Existenz von Polizeigewalt in Frankreich ein. Das Staatsoberhaupt war aber der Ansicht, dass der Ausdruck Polizeibrutalität “ein Slogan für Menschen, die ein politisches Ziel verfolgen” geworden sei. “Ich habe kein Problem damit, den Begriff Polizeigewalt zu wiederholen, aber ich dekonstruiere ihn”, sagte er. Er sagte, dass “wir Gewalt nicht nur in einem negativen Licht betrachten sollten”.

Es gibt Polizeibeamte, die gewalttätig sind und dafür bestraft werden sollten. Emmanuel Macron gegenüber ‘Brut’.

Der Präsident der Republik prangerte aber auch die Gewalt gegen eine Polizistin an, die während der Demonstration gegen das vorgeschlagene Gesetz zur “globalen Sicherheit” am Samstag, dem 28. November, in Paris “von Verrückten angegriffen” und verletzt wurde.


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