Tag & Nacht

Sparsamkeit und europäische Solidarität: So lauteten die Aussagen der Regierung nach der Sitzung eines Energieverteidigungsrats im Élysée-Palast am Freitag, dem 2. September. Die Regierung gibt sich beruhigend und teilt unter anderem mit, dass die französischen Gasvorräte zu 92% gefüllt seien.

Am Freitag, den 2. September, berief Emmanuel Macron einen Verteidigungsrat ein, der sich nicht mit Militär- oder Gesundheitsfragen, sondern diesmal mit der Energieversorgung befasste. Unter anderem stand das Thema Gas auf der Tagesordnung: Die Gasflüsse aus Russland sind weitgehend versiegt, und die europäischen Länder befürchten, dass Moskau die Gaslieferungen vollständig einstellen wird. Zu diesem Thema gibt sich die Regierung beruhigend und kündigt an, die Situation seit mehreren Monaten vorausgesehen zu haben. „Wir haben unsere Gasvorräte gesichert, die Speicher sind heute zu 92% gefüllt“, erklärte Agnès Pannier-Runacher, Ministerin für den Energiewandel.

Ankündigungen bis Mitte September
Dann gibt es noch das Problem der Stromversorgung: 32 der 56 französischen Atomreaktoren sind derzeit aufgrund von Korrosion oder Wartungsarbeiten abgeschaltet. Aber auch hier ist die Exekutive zuversichtlich, dass bis zum Winter alles bereit sein wird. Agnès Pannier-Runacher erklärte, dass die französischen Gas- und Stromversorger bis Mitte September entsprechende Ankündigungen machen werden. Ausserdem möchte Frankreich seinen Gashandel mit Deutschland und Spanien ausbauen.


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