Tag & Nacht

Die Rettungskräfte in Marokko suchten auch am Sonntag fieberhaft nach Überlebenden unter den Trümmern von ganzen Ortschaften, die von einem starken Erdbeben, bei dem südwestlich der Touristenstadt Marrakesch mehr als 2.000 Menschen ums Leben kamen, zerstört worden sind.

Das Erdbeben in Marokko hat bislang vier französische Todesopfer und 15 Verletzte gefordert, wie das französische Außenministerium am Sonntag, dem 10. September, von der Nachrichtenagentur AFP zitiert wird.

„Wir bedauern den Tod von drei weiteren französischen Staatsangehörigen in der Nähe von Marrakesch, womit sich die Zahl der französischen Opfer zum jetzigen Zeitpunkt auf vier erhöht hat. Fünfzehn verletzte französische Staatsangehörige wurden ebenfalls identifiziert“, teilte das Außenministerium in einer kurzen schriftlichen Erklärung mit. Am Samstag hatte das Außenministerium den Tod eines Franzosen in Agadir bekannt gegeben.

Das Erdbeben in der ncht von freitag auf Samstag, das laut dem marokkanischen Zentrum für wissenschaftliche und technische Forschung die Stärke 7 (laut dem US-amerikanischen Erdbebendienst 6,8) hatte, war das stärkste, das jemals in Marokko gemessen wurde.


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