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Covid-19: Selbsttests laut Jérôme Salomon diese Woche verfügbar

Der Generaldirektor der Gesundheitsbehörde, Jerome Salomon, versicherte am Sonntag, 14. März, dass die Selbsttests für Covid-19 ab dieser Woche zur Verfügung stehen würden.

Auf Einladung von BFMTV am Sonntag, 14. März, versicherte der Generaldirektor der Gesundheitsbehörde (DGS), Jérôme Salomon, dass die Covid-19-Screening-Selbsttests "ab dieser Woche" in den Geschäften zur Verfügung stehen würden.

Selbsttests, die bereits in anderen europäischen Ländern wie Deutschland, Großbritannien und Österreich vermarktet werden. Jérôme Salomon sagte, er warte auf die Entscheidung der französischen Gesundheitsbehörde bezüglich ihrer Vermarktung in Frankreich.

"Er muss einfach zugänglich sein, denn das Prinzip des Selbsttests ist ja gerade, dass er in der Familie zu haben und einfach durchzuführen ist", sagte der Generaldirektor für Gesundheit. Dennoch warf er die Frage der wissenschaftlichen Bewertung auf: "Wir können in Frankreich keine Tests genehmigen, die falsche Ergebnisse liefern, so dass die Menschen in die Irre geführt würden."

Die Herausforderung der "Kontaktverfolgung"
Ein Werkzeug mehr also, aber eines, dessen Zuverlässigkeit erst noch bestätigt werden muss. "Wir müssen sicher sein, dass diese Tests zuverlässig sind und vor allem, dass die Franzosen dann von einer Bestätigung des Tests profitieren können", erklärte der Generaldirektor für Gesundheit. Eine der größten Herausforderungen dieser Selbsttests besteht laut Jérôme Salomon darin, zu wissen, wie man nach einem positiven Selbsttest die "Kontaktverfolgung" bei der Krankenkasse auslöst. "Die eigentliche Frage ist, wie man das 'Test-Alerter-Protecter'-System auslöst, um die Kontaktpersonen nachzuverfolgen", fuhr er fort.

Jérôme Salomon bezog keine Stellung zu der Frage, ob die Kosten für diese Selbsttests erstattet werden sollten oder nicht, aber er legte Wert auf die Feststellung, dass Frankreich das einzige Land ist, das die Kosten für das Screening auf Covid-19 vollständig übernimmt. Der Generaldirektor der Gesundheitsbehörde wies auch auf die 60 Millionen Tests hin, die in Frankreich bereits durchgeführt wurden.

Einfach zu bedienen
Die in mehreren europäischen Ländern bereits verfügbaren Selbsttests gehören zur Kategorie der Antigentests. Das Prinzip ist einfach: Man muss nur die Innenseite seines Nasenlochs mit einem Tupfer abreiben. Im Gegensatz zu PCR-Tests muss der Tupfer nicht tief in den Nasen-Rachen-Raum eingeführt werden. Der Tupfer wird dann in ein Röhrchen mit ein paar Tropfen eines Reagenzes eingeführt. Die Ergebnisse des Abstrichs können dann je nach Test auf einem Streifen oder einer Applikation abgelesen werden.

Diese Tests sind weniger genau als die bekannten PCR-Tests, so die Wissenschaftler, aber viel einfacher in der Anwendung. In Deutschland wurden solche Selbsttests in der vergangenen Woche von Aldi und Lidl angeboten: Aldi bot ein Kit für 24,99 Euro und Lidl für 21,99 Euro an. Innerhalb weniger Stunden waren die Läden leergefegt.