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Covid-19: Steuert die Region Île-de-France auf einen "harten" Lockdown zu?

Die Möglichkeiten eines "harten" Lockdowns wird im Elysée schon seit mehreren Tage diskutiert, meldet der Sender RMC. Ursache ist insbesondere die Sättigung der Intensivstationen in Île-de-France.

Während am Freitag, dem 12. März, die 90.000er-Marke der Covid-19-Todesfälle überschritten wurde, ist die Situation in den Krankenhäusern angespannt. Die Indikatoren sind im roten Bereich: 4.033 Patienten befinden sich derzeit auf einer Intensivstation. Allein am Freitag wurden 306 neue Patienten in eine Intensivstation eingewiesen und 1.448 neue Patienten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Region Ile-de-France steht im Mittelpunkt der Sorgen. "Alle zwölf Minuten wird ein Bürger der Ile-de-France in die Intensivstation eingeliefert", erklärte Olivier Véran am Donnerstagabend. 1.080 Patienten belegten zu diesem Zeitpunkt die Betten auf den Intensivstationen in der Region Ile-de-France, das sei "fast wie beim Höhepunkt der zweiten Welle", kommentierte der Gesundheitsminister auf seiner Pressekonferenz.

"Wenn das Tempo so weitergeht, werden wir Ende März die Zahl 1.500 überschreiten, was einer kritischen Schwelle für die Krankenhäuser in dieser Region entspricht", warnte er. Am Samstag, dem 13. März, wurden drei erste Intensiv-Patienten aus der Region Ile-de-France in Krankenhäuser in weniger betroffenen Regionen verlegt.

Ein Lockdown an 7 Tagen in der Woche mit Schließung der Schulen?
Welche Lösungen plant die Exekutive also, um die Verbreitung der Epidemie in dieser Region zu verlangsamen? Nach einer Information des Senders RMC wird das Szenario eines "harten" Lockdowns bereits seit einigen Tagen im Elysée erwogen.

Ein Lockdown an 7 Tagen in der Woche, der bis zur Schließung der Schulen während sechs Wochen gehen könnte. Im Moment hofft die Exekutive noch, dieses Szenario zu vermeiden, aber Jean Castex hatte am Freitag darauf angekündigt: Die Regierung sei "jederzeit bereit, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen". "Die Franzosen würden uns nie verzeihen, wenn wir Menschen in den Korridoren der Krankenhäuser sterben sehen", fügte er hinzu.