Tag & Nacht

Der französische Innenminister Gérald Darmanin fordert „eine verstärkte Präsenz der Sicherheitskräfte zu den Zeiten, zu denen die Gläubigen zu Versammlungen und Gottesdiensten ankommen und gehen“.

Extreme Wachsamkeit angesichts des bevorstehenden Ramadans, der am Sonntag dem 10. März beginnen wird. Der französische Innenminister forderte die Präfekten auf, dass „alle muslimischen Kultstätten“ in Frankreich „dauerhaft durch die Ordnungskräfte“ geschützt werden. In einer am Mittwoch, dem 6. März, versandten Mitteilung forderte Gérald Darmanin „eine verstärkte Präsenz der Sicherheitskräfte bei Versammlungen und Gottesdiensten“.


Der Innenminister rief außerdem dazu auf, den Feierlichkeiten zur Nacht der Bestimmung um den 5. April und zum Fest Eid el-Fitr, das das Ende des Ramadan markiert, am 9. oder 10. April besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Gérald Darmanin erinnerte an die hohe terroristische Bedrohung, die weiterhin auf Frankreich lastet, sowie die anhaltenden Spannungen auf internationaler Ebene, insbesondere im Rahmen des israelisch-palästinensischen Konflikts hin, was die Aufrechterhaltung einer extremen Wachsamkeit, insbesondere in Bezug auf Veranstaltungen und Orte mit religiösem Charakter, erfordert.

Die besonderen Sicherheitsvorkehrungen seien „vor dem Hintergrund eines Anstiegs der antimuslimischen Handlungen im Laufe des Jahres 2023 (+30%)“ notwendig geworden. Vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Israel und der Hamas ist die Zahl der antisemitischen, antimuslimischen und antichristlichen Taten, die in Frankreich im Jahr 2023 begangen wurden, stark angestiegen.


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