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Am Montag, dem 26. Februar 2024, werden 21 Staats- und Regierungschefs im Élysée-Palast zu einer Konferenz zur Unterstützung der Ukraine zusammenkommen. Ziel ist die dringend benötigte weitere militärische und finanzielle Unterstützung für Kiew, das sich im dritten Jahr des Krieges mit Moskau befindet.

Am Montag, dem 26. Februar 2024, zwei Jahre nach Beginn der russischen Offensive, wird im Élysée-Palast ab 17 Uhr eine „Konferenz zur Unterstützung der Ukraine“ stattfinden. Sie soll in Anwesenheit von 21 internationalen Staatsoberhäuptern stattfinden, wie die Zeitung Le Parisien berichtet. Unseren Informationen zufolge haben die Staats- und Regierungschefs von 17 Ländern bereits ihr Kommen bestätigt.


Es handelt sich um Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien und die Tschechische Republik. Ministerialbeamte aus Kanada, den USA, dem Vereinigten Königreich und Schweden werden ebenfalls an der Konferenz teilnehmen.

Ziel des Treffens ist die weitere finanzielle und militärische Unterstützung für die Ukraine, um „Russland, Präsident Putin und seinen Militärapparat zum Zweifeln zu bringen“, so der Élysée-Palast. Am 16. Februar hatte Emmanuel Macron anlässlich des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky in Paris bereits zu einem „kollektiven Aufbruch“ aufgerufen. Die beiden Staatsoberhäupter hatten damals ein bilaterales Sicherheitsabkommen unterzeichnet, das Frankreich dazu verpflichtet, der Ukraine im Jahr 2024 „bis zu 3 Milliarden Euro“ an „zusätzlicher“ Militärhilfe zukommen zu lassen.

Der Élysée-Palast ist von der Bedeutung dieses internationalen Treffens überzeugt und versichert: „Unsere Botschaft am Montag wird sein, unsere Entschlossenheit zu zeigen, alles Notwendige zu tun, um Russland in die Schranken zu weisen. Wir sind nicht fatalistisch, wir sind entschlossen“.


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