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Die Konsultation soll sich einerseits auf die energiepolitische Roadmap Frankreichs – welche Energien, nuklear und erneuerbar, für die Jahre 2030 und 2035 – und andererseits auf den Plan zur Reduktion der Kohlenstoffemissionen konzentrieren.

Eine „große Konsultation“ unter der Schirmherrschaft der Nationalen Kommission für öffentliche Debatten (CNDP) wird zur Energie- und Klimastrategie Frankreichs gestartet, wie das Büro des Premierministers im Palais Matignon am Freitag, dem 15. März, ankündigte.


Die Konsultation wird sich einerseits auf die energiepolitische Roadmap Frankreichs – welche Energien, nuklear und erneuerbar, für die Jahre 2030 und 2035 – und andererseits auf den Plan zur Reduktion der Kohlenstoffemissionen konzentrieren. „Das Anschreiben zur Einberufung wird in Kürze verschickt“, erklärte das Palais Matignon, ohne weitere Details zum Zeitplan oder zur Organisation zu geben.

Neues Gesetzesprojekt zur Energie auf unbestimmte Zeit verschoben
„Was wir jetzt erwarten, ist eine politische Unterstützung dieser Konsultation durch den Premierminister und dass ein Engagement besteht, dies in den abschließenden Dokumenten zu berücksichtigen“, kommentierte Anne Bringault, zuständig für die Energiewende beim Klima-Aktions-Netzwerk, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Das für Anfang Februar im Ministerrat angekündigte Energiegesetz war in seinen Zielen zur Energieproduktion und zur Reduktion der Kohlenstoffemissionen eingeschränkt worden, bevor es ganz von der Bildfläche verschwand. Dies geschah vor dem Hintergrund der Schwierigkeit der Regierung, eine Mehrheit im Parlament für Energiethemen zu bilden.

Als Erklärung für die Verschiebung des des Gesetzes hatte man die Notwendigkeit hervorgehoben, zunächst „die Konsultationsarbeit zu unserer Strategie für Energie und Klima abzuschließen“ und „neue Konsense zu finden“. Das Gesetzesprojekt wurde auf unbestimmte Zeit verschoben; es steht jedenfalls bis zum Sommer nicht auf der parlamentarischen Tagesordnung.


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