Tag & Nacht

Korsika wurde von einem besonders heftigen Sturm heimgesucht. Zwei Menschen starben aufgrund des Unwetters, einer von ihnen, als er mit seinem Auto von einer Fähre fahren wollte.

Der Sturm „Réa“ forderte auf Korsika Todesopfer und verursachte große Schäden. Die Insel der Schönheit wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 29. August, während eines kurzen und heftigen Unwetters von starken Regenfällen und sehr starken Winden heimgesucht.



Im Hafen von Bastia hatten auch große Schiffe erhebliche Schwierigkeiten beim Anlegen. Ein Auto, das gerade von einer Fähre fahren wollte, stürzte in den Hafen. Ein 70-jähriger Mann konnte nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden, das in eine Tiefe von 10 Metern gesunken war. Die beiden anderen Insassen des Fahrzeugs, darunter die Frau des 70-Jährigen, konnten gerettet und in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert werden.

Nach ersten Erkenntnissen hat das Fahrzeug beim Verlassen der Fähre die Rampe zum Hafen verpasst und ist im Wasser gelandet“, beschreibt ein Feuerwehrmann auf Anfrage des Fernsehsenders TF1 Info den Vorfall. „Die Wetterbedingungen waren sehr ungünstig: Es war Nacht, es war 1 Uhr morgens und durch den Regen, den Wind und die Gischt konnte man das verunglückte Fahrzeug nicht sehen“.

„Wir waren von der Gewalt des Meeres überrascht, die Wellen waren mächtig“, sagt Antoine-Jean Gianetti, der Leiter der des Seerettungsdienstes SNSM, gegenüber dem Sender France Info. „Wir erlebten das Äquivalent eines großen Wintersturms, wie er nur einmal im Jahr vorkommt“.

Ein zweites Opfer wurde am Dienstagmorgen auf dem Wanderweg GR20 gefunden. Die Leiche des Mannes in den Sechzigern wurde von anderen Wanderern aufgefunden.
In den Straßen von Propriano (Corse-du-Sud) brach eine wahre Flutwelle herein (siehe Video oben). Meteo France hatte für beide Departements der Insel die Alarmstufe Orange ausgerufen.


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