In Grenoble, das Problem der Ausgangssperre für Amateursportvereine

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Durch die Gesundheitskrise verloren die Amateursportvereine zu Beginn des neuen Schuljahres im September jedes vierte Mitglied. Die in acht Metropolen verhängte Ausgangssperre zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie ist ein weiterer Schlag für den Sektor.

Der Übergang mehrerer von der Covid-19-Epidemie stark betroffener Metropolen in die höchste Alarmstufe hatte die Amateursportvereine bereits gezwungen, sich auf zahlreiche Restriktionen, wie z.B. die Schließung von Sporthallen, einzustellen.

Die seit Samstag, dem 17. Oktober, in der Île-de-France und in 8 französischen Metropolen verhängte Ausgangssperre hat die Aufgabe der kleinen Clubs zusätzlich erschwert. “Sie müssen Ihre Trainingszeiten jetzt so planen, dass jeder vor der Sperrstunde zurück zu Hause sein kann. Wir befinden uns in organisatorischen Situationen mit immer komplizierteren Zwängen. Es fängt an, schwierig zu werden”, sagte Gautier Josse, der technische Direktor von Grenoble Saint-Martin Handball 38. In der sich in höchster Alarmstufe befindlichen Metropole Grenoble dürfen die Handballspieler nicht mehr gemeinsam in der Halle trainieren. Sie treffen sich nur noch an Spieltagen.

Die Welt des Amateursports wurde von den zahlreichen Einschränkungen, die zur Bekämpfung der Ausbreitung der Covid-19-Epidemie erlassen wurden, hart getroffen. Eines von vier Mitgliedern meldete sich zu Beginn der September-Saison nicht erneut bei seinem Club an.


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