Tag & Nacht

In den kommenden Tagen wird in der gesamten okzitanischen Region mit einer Kältewelle gerechnet. Sie wird insbesondere von Schneefall-Episoden begleitet, die auf den Flachreliefs lokalisiert sein werden.

Die Bewohner Südwest-Frankreichs werden in den nächsten Tagen die dicken Mäntel rausholen müssen. Seit Anfang der Woche hat sich ein Tiefdruckgebiet, das aus dem Norden und Osten Frankreichs kommt, über der gesamten okzitanischen Region niedergelassen. Ergebnis: Regen- und Schneefälle werden das Gebiet in den kommenden Tagen, zumindest bis zum Ende der Woche, beeinträchtigen.


Diese Tiefdruckperiode wird von einem Kälteeinbruch begleitet werden. Auf den Flachreliefs wird Schneefall erwartet, ab 400 Meter über dem Meeresspiegel. Am Fuße des Zentralmassivs, insbesondere in den Departements Aveyron und Lozère, werden die Temperaturen bei Tagesanbruch negativ sein. In den Ausläufern der Pyrenäen wird reichlicher Schneefall erwartet.

Bereits gestern Abend bedeckte auf 1800 Metern Höhe am Pourtalet-Pass in den Pyrenäen eine erste Schneeschicht den Boden. Und an diesem Mittwochmorgen waren bereits Schneeräummaschinen im Einsatz, um die Straßen frei zu machen.

Was die Temperaturen betrifft, so schwankt das Quecksilber in der Region Midi-Pyrénées bis zum Ende der Woche zwischen 1 und 7 Grad (Maximum).

Diese Kältewelle wird sich ab diesem Freitag, dem 4. Dezember, noch verstärken. Ein Phänomen, das als „goutte d’air glacial“ aus Island bekannt ist, wird sich über ganz Frankreich erstrecken. Die Schneefälle werden in Berggebieten wahrscheinlich an Intensität zunehmen.


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