Tag & Nacht

Das legendäre Kellnerrennen hat am Sonntag, dem 24. März, nach Jahren der Unterbrechung wieder in Paris stattgefunden. Etwa 200 Teilnehmer traten gegeneinander an.

Am Sonntag, den 24. März, kehrte eine legendäre Veranstaltung zurück, die die Atmosphäre der Olympischen Spiele in die Straßen von Paris brachte. Kellner und Kellnerinnen aus Paris traten an, um in einem einzigartigen Wettkampf die begehrte Medaille zu erringen. Um den Wettbewerb zu gewinnen, mussten die Teilnehmer eine Strecke von 2 km zurücklegen, ohne dabei ein Glas Wasser, den Kaffee zu verschütten oder das Croissant zu verlieren.

200 Teilnehmer im Wettbewerb

Unter den 200 Teilnehmern waren einige, die sich intensiv vorbereitet hatten. „Ich war auf der ersten Geraden Dritter, aber meine körperliche Verfassung machte es mir schwer“, bedauert Théo Roscian, Auszubildender als Kellner. Das Kellnerrennen wurde 1914 ins Leben gerufen, um den französischen Service zu würdigen. Es wurde zu einem beliebten Ereignis, das die Geschichte der Pariser Brasserie-Kultur prägte. Nachdem es weltweit Nachahmer gefunden hatte, wurde es in Paris vor 13 Jahren eingestellt. Seine große Rückkehr bereitet den Zuschauern am Wochenende viel Freude.

Das Kellnerrennen, einst ein symbolträchtiger Wettbewerb, der die Fähigkeiten und die Eleganz des Gastgewerbes feierte, lebt in Paris wieder auf. Die Veranstaltung, die mehr als nur ein Rennen ist, symbolisiert Tradition, Kultur und die hohe Kunst der Gastfreundschaft, für die Frankreich weltbekannt ist. Sie bietet den Kellnern und Kellnerinnen eine Bühne, auf der sie nicht nur ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit, sondern auch ihre Leidenschaft für ihren Beruf unter Beweis stellen können. Der Wiedereinstieg dieses historischen Ereignisses in den Pariser Veranstaltungskalender ist nicht nur eine Hommage an die Vergangenheit, sondern auch ein Fest, das die Gemeinschaft zusammenbringt und das reiche Erbe des französischen Gastgewerbes zelebriert.


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