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Der Verdächtige drang am Montag durch ein Fenster in das Wohnhaus des Opfers in Ozoir-la-Ferrière ein.

Eine 75-jährige Frau zeigte an, dass sie am Montag, dem 1. Januar, kurz vor 7 Uhr morgens in ihrem Haus in Ozoir-la-Ferrière im Département Seine-et-Marne vergewaltigt worden sei, wie der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 2. Januar, unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertrauten Quelle meldete. Die Staatsanwaltschaft von Melun gibt an, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde.

Ersten Erkenntnissen zufolge drang der etwa 30-jährige Verdächtige durch das hintere Fenster, das Zugang zum Wohnzimmer bietet, in das Haus des Opfers ein. Es gab allerdings keine Spuren eines Einbruchs. Möglicherweise war das Fenster nicht richtig geschlossen worden. In dem Haus lebt ein Rentnerehepaar. Der Ehemann ist stark behindert und bettlägerig. Er schrie, als er eine Person in sein Zimmer kommen sah, und alarmierte damit seine Frau, die allein in einem anderen Zimmer im Erdgeschoss schläft.

Das Opfer wurde von seinem Sohn ins Krankenhaus gebracht.
Nach Angaben des Opfers sagte der Verdächtige zunächst, dass er ihr nichts Böses wolle, bevor er sie schließlich um sexuelle Gefälligkeiten bat, die sie ablehnte. Daraufhin habe er sie in ihrem Schlafzimmer vergewaltigt. Aus einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle sei laut Franceinfo zu erfahren, dass der 30-Jährige vor seiner Flucht noch 20 Euro von seinem Opfer verlangt habe. Daraufhin gab die Frau ihm einen 50-Euro-Schein, den einzigen Geldschein, den sie in ihrer Aufregung finden konnte.

Das Opfer wartet, bis der Täter das Haus wieder verlässt, und ruft dann unter Schock ihren Sohn an. Dieser bringt seine Mutter ins Krankenhaus. Die Ermittler hoffen nun, über städtische Sicherheitskameras, die in der Gegend des Hauses installiert sind, neue Erkenntnisse zu erlangen.


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