Tag & Nacht

Nordspanien wird von Bränden heimgesucht, die wahrscheinlich durch Brandstiftung ausgelöst wurden. In den letzten Stunden wurden mehr als 100 Brände gelegt. Die Behörden machen Terroristen verantwortlich. Die Brände werde durch starke Winde angefacht, was zur Evakuierung von mehreren hundert Menschen geführt haben.

Einer Anwohnerin ist verzweifelt, sind die Flammen doch nur noch wenige Meter von ihrem Haus in der Hauptstadt Asturiens entfernt. Seit Freitag, dem 31. März, mussten mehrere hundert Menschen evakuiert werden, weil in der Region heftige Waldbrände wüten. „Sie haben uns hier brennen lassen, wir haben die ganze Nacht gewartet, niemand ist gekommen“, schimpft eine Anwohnerin. Die Rettungskräfte sind überfordert, da die Brände derzeit besonders zahlreich sind. Die Feuerwehrleute dringen immer tiefer in das Inferno ein.

160 gleichzeitige Brände
Zu beiden Seiten der Straße werden die Bäume von den Flammen zerfressen. Der tobende Wind treibt die Glut weiter. Eine zusätzliche Schwierigkeit vor dem Hintergrund einer großen Trockenheit, die die Ausbreitung der Flammen begünstigt. Es wurden zeitweilig sogar 160 gleichzeitige Bränden verzeichnet. Der Präsident der Region spricht von einer kriminellen Aktion und sogar von einem „terroristischen Akt“. Spanien ist seit der 2. Hälfte des Monats März von Bränden betroffen. In der Region Valencia brannten bereits fast 5.000 Hektar Wald ab.


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