Tag & Nacht

In der kleinen Gemeinde La Trinité nahe Villedieu-les-Poêles (Departement Manche) ereignete sich am frühen Morgen des 1. Mai ein verheerender Brand, bei dem ein Kind und eine Frau ums Leben kamen. Eine dritte Person wurde schwer verletzt.

Das Feuer brach gegen 5:40 Uhr in einer Longère, einem traditionellen langgestreckten Bauernhaus, aus. Die 200 Quadratmeter große Immobilie stand schnell in Flammen, und die Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert. Laut Angaben des SDIS 50 Feuerwehr des Departements) waren 45 Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen und dem Rettungshubschrauber Dragon 50 im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen und nach möglichen Opfern zu suchen.

Einsatz unter erschwerten Bedingungen
„Die Ersten am Einsatzort haben sofort mit Atemschutzgeräten nach Überlebenden gesucht“, berichtet ein Sprecher der Feuerwehr. Insgesamt konnten drei Personen aus dem brennenden Haus geholt werden, von denen jedoch eine Frau und ein elfjähriges Kind noch vor Ort für tot erklärt wurden.

Der dritte Gerettete, ein Mann, wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Über seinen Gesundheitszustand waren zunächst keine weiteren Informationen verfügbar. Die Gendarmerie und Spezialisten der kriminaltechnischen Identifizierung sind vor Ort, um die Ursache des Feuers zu untersuchen. Die Ermittler gehen derzeit von einem Unfall aus.

Eine Gemeinschaft in Trauer
Die Nachricht über den tragischen Vorfall hat die örtliche Gemeinschaft tief erschüttert. Die genaue Ursache des Brandes ist noch Gegenstand der Ermittlungen, doch dieser Vorfall hinterlässt eine Gemeinde in Trauer und stellt die Bedeutung von Brandschutzmaßnahmen und Notfallvorsorge erneut in den Vordergrund. Die Anteilnahme gilt den Familien der Opfer und dem Überlebenden, der derzeit um sein Leben kämpft.


Du möchtest immer die neuesten Nachrichten aus Frankreich?
Abonniere einfach den Newsletter unserer Chefredaktion!