Tag & Nacht

Die Segelgemeinschaft trauert um Philippe Benoiton, dessen Körper am Mittwochnachmittag, dem 17. April, vor der Küste Spaniens im Meer gefunden wurde. Benoiton, ein erfahrener Regattasegler, war Teilnehmer der Transat Cap Martinique, einem bekannten Einhand-Segelrennen, das von La Trinité-sur-Mer in der Bretagne startete.

Tragischer Unfall auf See

Philippe Benoiton, 63 Jahre alt, war am Sonntagnachmittag allein in See gestochen und fiel in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch über Bord. Die Rennleitung löste Mittwochmorgen Alarm aus, nachdem vom Skipper jede Spur fehlte.


Yann Gindre und Michel Foucart, zwei ebenfalls im Rennen engagierte Skipper, berichteten den Sendern France Bleu Armorique und France Bleu Breizh Izel, dass sie Benoitons Segelboot gegen 8 Uhr morgens gesichtet, jedoch keinen Kontakt herstellen konnten. Das Boot trieb mit reduzierter Geschwindigkeit und war wegen der hohen Wellen, die bis zu zwei Meter erreichten, schwer zugänglich.

Rettungsaktion vor dem Kap Finisterre

Die spanische Küstenwache leitete umgehend maritime und luftgestützte Rettungsmaßnahmen ein. Bei der Ankunft der Rettungskräfte wurde festgestellt, dass niemand mehr an Bord des Bootes war. Erst am frühen Nachmittag konnte der Körper von Philippe Benoiton von einem Team des spanischen Maritime Rescue Coordination Centres geborgen werden.

Ein Verlust für die Segelgemeinschaft

Der plötzliche und tragische Verlust von Philippe Benoiton ist ein schwerer Schlag für die Segelwelt. Er hinterlässt nicht nur in der Gemeinschaft der Regattasegler, sondern auch bei seiner Familie und Freunden eine tiefe Lücke. Dieser Vorfall wirft erneut ein Licht auf die Risiken und Gefahren, die mit dem Hochseesegeln verbunden sind, besonders bei Einhandrennen, bei denen die Segler extremen Bedingungen ausgesetzt sind.

Die Segelwelt wird Philippe Benoiton als einen passionierten und erfahrenen Segler in Erinnerung behalten, dessen Beitrag zum Segelsport unvergessen bleibt.


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