Tag & Nacht

In den letzten 48 Stunden wurden zwei Delfine an einem Strand in Pas-de-Calais tot aufgefunden, was auf eine besorgniserregende Zunahme von Strandungen in der Region hinweist. Die Tiere wurden am Strand von Neufchâtel-Hardelot, nahe Boulogne-sur-Mer, entdeckt, berichtet der Sender France Bleu Nord.

Häufigere Strandungen aufgrund klimatischer Veränderungen

Der erste Delfin, etwa 2 Meter lang, wurde bereits am Montagnachmittag gefunden. Der zweite wurde am Mittwochmorgen entdeckt. Eine Autopsie soll die genauen Todesursachen klären.



Opale Capture, ein für Tierinterventionen spezialisierter Dienst im Département Pas-de-Calais, weist darauf hin, dass die Häufigkeit von Delfinstrandungen in letzter Zeit zugenommen hat. Dies wird vor allem auf die Auswirkungen des Klimawandels zurückgeführt. Die steigenden Meerestemperaturen könnten die Lebensbedingungen und das Verhalten der Delfine beeinträchtigen, was zu solchen tragischen Vorfällen führt.

Auswirkungen und Forschungsbedarf

Diese Vorfälle sind nicht nur für die lokale Tierwelt besorgniserregend, sondern werfen auch Fragen zur Gesundheit der marinen Ökosysteme auf. Forschungen zu den genauen Zusammenhängen zwischen Klimaveränderungen und der Zunahme von Strandungen sind entscheidend, um präventive Maßnahmen entwickeln zu können.

Die Gemeinschaft und lokale Behörden sind gefordert, auf diese Entwicklungen zu reagieren und möglicherweise Strategien zu entwickeln, um die Auswirkungen auf die marine Biodiversität zu minimieren. Der Schutz und die Erhaltung der Meereslebewesen bleibt eine fortwährende Herausforderung, die durch den Klimawandel weiter komplex wird.


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