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Aktuell · 23.07.2026 18:30

150 Migranten vor Berck-sur-Mer aus Seenot gerettet

Vor der Küste von Berck-sur-Mer im Pas-de-Calais sind 150 Migranten gerettet worden. Die lokale Seenotrettung SNSM spricht von einem der größten Einsätze seit Beginn der Migrationskrise an der Kanalküste.

Berck-sur-Mer – 23.07.2026: Vor der Küste von Berck-sur-Mer im Département Pas-de-Calais sind 150 Migranten aus Seenot gerettet worden. Nach Angaben der französischen Seenotrettung SNSM handelt es sich um einen der umfangreichsten Rettungseinsätze in der Geschichte der Migrationskrise an der französischen Kanalküste. Die Menschen waren auf dem Meer in einer Notsituation und wurden von den eingesetzten Rettungskräften in Sicherheit gebracht.

Der Einsatz ereignete sich in einem Küstenabschnitt, der seit Jahren zu den wichtigsten Ausgangspunkten für irreguläre Überfahrten in Richtung Großbritannien zählt. Die kurze Distanz über den Ärmelkanal täuscht über die Risiken hinweg: Kleine und häufig überfüllte Boote geraten bei wechselnden Wetter- und Seebedingungen besonders schnell in Gefahr. Für die Rettung auf See ist in diesem Bereich vor allem das regionale Seenotrettungszentrum CROSS Gris-Nez von zentraler Bedeutung.

Die SNSM unterhält in Berck-sur-Mer eine Rettungsstation und arbeitet bei Notfällen auf dem Wasser mit staatlichen Stellen sowie weiteren Hilfs- und Rettungsdiensten zusammen. Ihre freiwilligen Besatzungen werden bei Einsätzen durch die maritime Einsatzleitung koordiniert. Die Organisation verweist darauf, dass ihre Aufgabe unabhängig von Herkunft oder Ziel der betroffenen Personen darin besteht, Menschen in akuter Gefahr zu helfen.

Zu den konkreten Umständen der Notlage, zur Art des Bootes und zum gesundheitlichen Zustand der Geretteten lagen zunächst keine weitergehenden, verlässlich bestätigten Angaben vor. Auch zu möglichen medizinischen Behandlungen an Land oder zu den weiteren behördlichen Schritten wurden zunächst keine Einzelheiten veröffentlicht. Die hohe Zahl der Geretteten verdeutlicht jedoch die Größenordnung der Operation vor Berck-sur-Mer.

An der nordfranzösischen Küste kommt es regelmäßig zu Rettungseinsätzen im Zusammenhang mit Versuchen, den Ärmelkanal zu überqueren. Erst im Juni waren in der Bucht von Authie nahe Berck-sur-Mer Dutzende Menschen nach einer überraschend rasch auflaufenden Flut gerettet worden. Dieser Einsatz betraf jedoch Personen, die an der Küste eingeschlossen waren, und steht nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der nun gemeldeten Rettung auf See.

Die Seenotretter der SNSM führten nach eigenen Angaben im Jahr 2025 landesweit rund 9.000 Einsätze durch und halfen etwa 26.000 Menschen. Ein erheblicher Teil dieser Hilfeleistungen fand auf dem Meer statt. Der aktuelle Einsatz bei Berck-sur-Mer gehört aufgrund der Zahl der Betroffenen zu den besonders großen Rettungsoperationen an der Kanalküste.

Die Behörden und Rettungsdienste haben die Bevölkerung wiederholt darauf hingewiesen, dass Notlagen auf See unverzüglich über die vorgesehenen Notrufwege gemeldet werden müssen. Im französischen Küstenbereich koordiniert das CROSS die Hilfe für Schiffe und Personen in Gefahr. Für die 150 Geretteten vor Berck-sur-Mer steht nach dem Ende der akuten Seenot zunächst die Versorgung an Land im Mittelpunkt.

Quellen

  • Franceinfo
  • Société Nationale de Sauvetage en Mer
  • Präfektur maritime der Manche und Nordsee

(Dieser Text ist wesentlich KI-generiert.)

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