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Frankreich 18:39 Hitzewelle: Reggae-Festival Dub Camp in Loire-Atlantique abgesagt, täglich 10.000 Besucher erwartetDie Präfektur begründet die Absage mit den Risiken, die die hohen Temperaturen für die Gesundheit der Teilnehmer darstellen....
Kultur 18:35 LIVE: Tour de France 2026 - Pyrenäen und mythischer Col du Tourmalet: 186,2 km von Pau nach Gavarnie-Gèdre mit fünf Anstiegen, wichtiger Test für die Anwärter auf den Gesamtsieg - sechste Etappe ab 12:40 UhrDiese 186,2 km lange Strecke von Pau nach Gavarnie-Gèdre umfasst fünf Anstiege. Ein wichtiger Test für die Anwärter...
Sport 18:30 "Immer mehr Verletzte": In Zaporijjia füllen durch russische Drohnen getroffene Zivilisten die KrankenhäuserIn dieser Stadt im Süden der Ukraine zielen FPV-Drohnen nicht nur auf Soldaten, sondern auch auf Zivilisten. Diese...
International 18:22 Krieg im Nahen Osten: Neue Nacht militärischer Angriffe zwischen den USA und dem Iran – US-Kommando meldet 90 getroffene militärische Ziele im IranDas US-Kommando für den Nahen Osten gibt an, bei einem neuen umfangreichen Angriff 90 militärische Ziele im Iran...
Krieg 18:22 Hitzewelle: 72 Départements in Frankreich unter Warnstufe Orange - Météo-France: Das Hitzeereignis dürfte "sehr wahrscheinlich bis einschließlich des kommenden Wochenendes" andauernDas Hitzeereignis dürfte "sehr wahrscheinlich bis einschließlich des kommenden Wochenendes" andauern, präzisiert Météo-France.
Frankreich 18:20 LIVE. WM 2026: Frankreich trifft um 22:00 Uhr auf Marokko um den Einzug ins Halbfinale – die bis dato makellosen Bleus messen sich mit den gefürchteten Lions de l'Atlas; verfolgen Sie das Spiel mit unsDie bis dato makellosen Bleus treffen auf die gefürchteten Lions de l'Atlas, die sie bei der WM 2022...
Frankreich 18:04 Die Hitzewelle "soll mindestens bis zum 14. Juli anhalten", sagt Météo-France; das Institut erwähnt aber "einen möglichen allmählichen Temperaturabfall aus dem Westen, der mit den Prognosen der nächsten Tage noch zu präzisieren ist"Das Institut verweist anschließend auf "einen möglichen allmählichen Temperaturabfall aus dem Westen, der mit den Prognosen der nächsten...
UmweltPetition gegen gesetzliche Vermutung rechtmäßiger Waffenanwendung übersteigt 500.000 Unterstützer
Paris - 09.07.2026: Eine auf der Petitionsplattform der französischen Nationalversammlung eingereichte Initiative gegen die Einführung einer gesetzlichen Vermutung der Rechtmäßigkeit beim Waffengebrauch der Polizei und Gendarmerie hat laut übereinstimmenden Medienberichten die Schwelle von 500.000 Unterschriften überschritten. Die Mobilisierung fällt in die Phase nach der ersten Lesung eines entsprechenden Gesetzestextes in der Assemblée nationale, der am 7. Juli 2026 angenommen wurde.Der Entwurf sieht vor, den Schusswaffengebrauch von Einsatzkräften unter im Gesetz definierten Umständen grundsätzlich als rechtmäßig zu vermuten. Befürworter verweisen auf den Schutz von Beamtinnen und Beamten in hochriskanten Lagen sowie auf mehr Rechtssicherheit in Ausnahmesituationen. Kritiker wenden ein, eine gesetzliche Vermutung könne die gerichtliche Kontrolle faktisch schwächen und das Gleichgewicht zwischen staatlichem Gewaltmonopol und Grundrechten verschieben. Der Défenseur des droits hat in einem Gutachten auf das Risiko hingewiesen, ein politisches Signal zugunsten der Einsatzkräfte zu verfestigen und damit das Vertrauen in die unabhängige Rechtsaufsicht zu beeinträchtigen.Getragen wird die Petition von einem breiten zivilgesellschaftlichen Spektrum. Menschenrechtsorganisationen, Angehörigenverbände von Betroffenen polizeilicher Schüsse sowie Teile der Anwalts- und Richterschaft rufen zur Unterzeichnung auf. Auch Berufsvertretungen aus dem Justizbereich hatten bereits vor der Abstimmung zu Zurückhaltung gemahnt. Nach Angaben der Petitionsseite wird eine öffentliche Debatte im Parlament angestrebt.Parlamentarisch bleibt der Text umkämpft. Abgeordnete der Mehrheit und Initiatoren des Vorhabens betonen, es gehe nicht um Straflosigkeit, sondern um klarere Leitplanken für dynamische Einsatzlagen. Oppositionsparteien, darunter La France Insoumise (LFI), verlangen hingegen die Rücknahme oder substanzielle Änderungen. Die Vorsitzende der LFI-Fraktion, Mathilde Panot, forderte eine breite...
Aktuell Lesen 09.07.2026 16:07Francis Szpiner in Paris wegen passiver Korruption formell beschuldigt
Paris - 09.07.2026: Der Anwalt und Senator Francis Szpiner (Les Républicains) ist am 9. Juli 2026 in Paris formell „mis en examen“ gestellt worden – strafrechtlich beschuldigt wegen passiver Korruption. Im Zentrum der Ermittlungen steht die Zuteilung einer Sozialwohnung im 16. Arrondissement im Jahr 2023, als Szpiner dort noch Bezirksbürgermeister war. Nach übereinstimmenden Medienberichten geht es um den Verdacht, die Vergabe könnte im Gegenzug für sexuelle Handlungen erfolgt sein.Die Ermittlungen laufen seit 2024. Grundlage der nun erweiterten richterlichen Prüfung ist laut Presseberichten vor allem die Aussage der Empfängerin der Wohnung. Szpiner bestreitet die Vorwürfe und betont seine Unschuld. Die Pariser Staatsanwaltschaft hatte bereits zuvor bestätigt,...
Aktuell Lesen 09.07.2026 15:51Pariser Périscolaire: Staatsanwaltschaft legt Berufung gegen Freispruch eines Animateurs ein
Paris - 09.07.2026: Die Staatsanwaltschaft von Paris hat gegen den Freispruch eines ehemaligen Animateurs aus dem Pariser Périscolaire-Bereich Berufung eingelegt. Das Strafgericht hatte den Mann am Dienstag vom Vorwurf sexueller Übergriffe auf mehrere Kinder der École maternelle Alphonse-Baudin freigesprochen. Zur Begründung verwies die Kammer auf einen sehr ernsthaften Zweifel und unzureichende materielle Belege. Unabhängig davon bestätigte das Gericht eine Teilverurteilung wegen Belästigung von Kolleginnen.Der Angeklagte, in den Akten als David G. geführt, war wegen mutmaßlicher Taten zum Nachteil von neun Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren angeklagt. Die Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum zwischen September 2024 und April 2025. Nach Angaben der...
Aktuell Lesen 09.07.2026 15:09Nach Großbrand in den Pyrénées-Orientales: Regionale Wirtschaft zählt hohe Schäden
Perpignan - 09.07.2026: In den Pyrénées-Orientales haben Anfang Juli heftige Brände binnen kurzer Zeit tausende Hektar Land verwüstet. Besonders betroffen war das Gebiet um Trévillach. Die Präfektur ordnete Evakuierungen an, Löschkräfte aus mehreren Départements unterstützten den Einsatz vor Ort. Die Behörden melden eine weiterhin angespannte Lage, da Glutnester in schwer zugänglichem Gelände das Aufflammen neuer Brandherde begünstigen.Die wirtschaftlichen Folgen für die vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Region sind erheblich. Imker berichten von Verlusten durch Hitze, Rauch und den Wegfall blühender Trachtflächen; Wanderimkereien müssen Völker verlagern, was die Sommer- und Spättracht schmälert. Obstbaubetriebe klagen über angebrannte Kulturen, beschädigte Bewässerungsleitungen und unbefahrbare Feldwege. Verbände warnen, dass Ernteaussichten, Lagerqualität und Lieferketten in den kommenden Wochen spürbar beeinträchtigt sein könnten. Zusätzlich rechnen Vermarkter mit erhöhten Sortier- und Transportkosten, weil Ausweichrouten länger und Kühlketten schwerer stabil zu halten sind.Auch Tourismus und Gastronomie bekommen die Folgen zu spüren. Mehrere Campingplätze, Pensionen und kleine Hotels mussten Gäste in Sicherheit bringen; Reservierungen wurden storniert, Veranstaltungen abgesagt. Restaurant- und Cafébetreiber melden Umsatzeinbußen, teils wegen eingeschränkter Anfahrten, teils aufgrund kurzfristiger Lieferausfälle bei...
Aktuell Lesen 09.07.2026 14:46Macron am Tourmalet: Präsident begleitet sechste Tour-Etappe in den Pyrenäen
La Mongie - 09.07.2026: Emmanuel Macron hat am Donnerstag während der sechsten Etappe der Tour de France am Col du Tourmalet Präsenz gezeigt. Der Präsident verfolgte Teile des Rennens entlang der Strecke. Aus dem Élysée hieß es, der Besuch sei protokollarischer Natur; weitere Details zu Dauer oder Programm wurden nicht mitgeteilt. Der Auftritt lenkte den Blick kurzzeitig weg vom sportlichen Geschehen und auf die politische Symbolik nationaler Großereignisse.Vor Ort galt ein enges Regime aus Verkehrs- und Sicherheitsvorkehrungen. Die Präfektur der Hautes-Pyrénées und die Organisatoren hatten für Donnerstag Zufahrten gesperrt, Parkzonen limitiert und temporäre Umleitungen eingerichtet, darunter zeitweise Schließungen der D918 sowie kontrollierte Räumungen rund um La Mongie und Barèges. Solche Maßnahmen sind bei Pyrenäen-Etappen üblich: Sie sollen den Athleten einen sicheren Korridor garantieren, die zahlreichen Zuschauer lenken und Rettungswege freihalten.Mit dem Erscheinen eines Staatsoberhaupts erhöht sich die Komplexität. Sicherheitsdienste des Élysée, regionale Behörden und die Amaury Sport Organisation (ASO) stimmen Bewegungsprofile, Zugangskorridore und Medienpunkte minutengenau ab, um Kontakt mit dem Publikum zu ermöglichen, ohne den Rennbetrieb zu stören. Nach Angaben...
Aktuell Lesen 09.07.2026 14:24Studierendenwohnungen: Untersuchung sieht in sechs Städten fast flächendeckende Überschreitungen der Mietobergrenzen
Paris - 09.07.2026: Eine neue Auswertung der Verbraucherorganisation Que Choisir Ensemble legt nahe, dass in mehreren französischen Hochschulstädten ein Großteil der angebotenen Studierendenstudios über den zulässigen Mietobergrenzen liegt. Untersucht wurden Inserate in Paris, Lyon, Bordeaux, Montpellier, Lille sowie in Teilen der Metropolregion Grenoble. Nach Angaben der Organisation überschreiten in diesen Gebieten nahezu 95 Prozent der Anzeigen die jeweils geltenden Referenzmieten, die in Städten mit Mietendeckel als Obergrenze dienen. Que Choisir Ensemble gibt an, mehrere Tausend Inserate geprüft zu haben; in Medienberichten ist von 7.255 ausgewerteten Anzeigen die Rede. Demnach liegt die durchschnittliche Abweichung bei rund 234 Euro pro Monat. Für Studierende, die häufig auf kleine,...
Aktuell Lesen 09.07.2026 14:04SNCF meldet zum 14. Juli starke Auslastung: rund 12 Millionen Sommer-Reservierungen
Paris - 09.07.2026: Kurz vor dem französischen Nationalfeiertag am 14. Juli verzeichnet die SNCF eine besonders hohe Nachfrage im Fernverkehr. Nach Unternehmensangaben liegen die Reservierungen für Juli und August bei rund 12 Millionen Tickets. Damit nähert sich der Buchungsstand dem Rekordsommer 2025 an. Bereits jetzt sind für stark nachgefragte Abfahrten, vor allem an Wochenenden und rund um den Feiertag, zahlreiche Züge weitgehend ausgebucht.Zur Entlastung will SNCF Voyageurs zusätzliche Kapazitäten bereitstellen. Geplant sind ergänzende Verbindungen sowie ein Paket von 500.000 zusätzlichen Fahrkarten, das schrittweise freigeschaltet wird. Parallel passt die Gesellschaft den Fahrplan punktuell an und verweist auf früh geöffnete Vorverkaufszeiträume von bis zu sechs Monaten für...
Aktuell Lesen 09.07.2026 13:46PS-Mitglieder entscheiden heute über Modus der Vorwahl für 2027
Paris - 09.07.2026: Die Sozialistische Partei (PS) lässt ihre Mitglieder am Donnerstagabend über die Regeln zur Auswahl eines Präsidentschaftskandidaten für 2027 abstimmen. Zwischen 17 und 22 Uhr sind laut Parteizentrale Präsenzabstimmungen angesetzt, die Parteiführung kündigte eine Bekanntgabe der Entscheidung noch in der Nacht an. Der Votumstermin war nach internen Beratungen im Juni festgelegt worden und markiert den bislang sichtbarsten Schritt der Partei auf dem Weg zur Kandidatenkür.Zur Abstimmung stehen zwei deutlich unterschiedliche Linien. Der Vorschlag des Ersten Sekretärs Olivier Faure sieht eine möglichst weit geöffnete Vorwahl vor, an der neben PS-Mitgliedern auch Verbündete aus dem linken Lager sowie registrierte Sympathisanten teilnehmen könnten. Ziel wäre es,...
Aktuell Lesen 09.07.2026 13:27Freispruch im Fall Alphonse-Baudin löst Proteste aus – Pariser Staatsanwaltschaft legt Berufung ein
Paris - 09.07.2026: Vor der École Alphonse-Baudin im 11. Arrondissement haben sich am Donnerstagvormittag rund hundert Eltern, Angehörige und Unterstützer versammelt. Mit Schildern und Sprechchören forderten sie Aufklärung und stärkere Schutzmaßnahmen für Kinder in der außerschulischen Betreuung. Auslöser des Protests ist eine Entscheidung des Tribunal correctionnel de Paris vom Dienstag: Der 36‑jährige frühere Animateur David G. wurde in Bezug auf Vorwürfe sexueller Übergriffe auf neun Kinder freigesprochen; wegen Belästigung gegenüber Kolleginnen erhielt er eine zur Bewährung ausgesetzte Strafe.Die Reaktionen vor der Schule fielen emotional aus. Mehrere Eltern äußerten Unverständnis über das Urteil und verlangten eine erneute richterliche Prüfung. Die Staatsanwaltschaft von Paris hat am Mittwoch...
Aktuell Lesen 09.07.2026 13:07Bonnie Tyler ist tot: Die Stimme hinter „Total Eclipse of the Heart“ starb mit 75
Paris - 09.07.2026: Bonnie Tyler ist tot. Die walisische Sängerin, deren rauchige Stimme in den achtziger Jahren zu einem der weltweit wiedererkennbarsten Pop-Sounds wurde, starb im Alter von 75 Jahren. Nach Angaben ihrer Familie starb Tyler unerwartet in einem Krankenhaus in Portugal, wo sie wegen einer Erkrankung behandelt wurde. Die Mitteilung wurde am Donnerstag über ihre offizielle Website veröffentlicht. Für viele Hörerinnen und Hörer bleibt ihr Name untrennbar mit „Total Eclipse of the Heart“ verbunden. Der Song aus dem Jahr 1983, geschrieben von Jim Steinman, wurde zu einer dramatischen Pop-Ballade von fast opernhafter Wucht: große Geste, schwere Keyboards, ein Refrain, der sich nicht höflich ankündigt, sondern die Tür aufstößt. In den USA, Großbritannien und vielen weiteren Ländern erreichte das Stück Spitzenplätze der Charts. Noch Jahrzehnte später tauchte es zuverlässig in Filmen, Serien, Karaoke-Bars und Erinnerungen an eine Zeit auf, in der Popmusik ohne Scheu pathetisch sein durfte. Geboren wurde Bonnie Tyler 1951 als Gaynor Hopkins im walisischen Skewen. Ihre charakteristische Stimme entstand nicht als kalkuliertes Markenzeichen, sondern nach einer Operation...
Aktuell Lesen 09.07.2026 13:05Organisatoren von Yardland beklagen polizeiliche Gewalt gegen zwei Besucherinnen
Paris - 09.07.2026: Am Rande des Musikfestivals Yardland in Vincennes werfen die Organisatoren der Polizei einen unverhältnismäßigen Einsatz gegen zwei Besucherinnen vor. In einer Mitteilung auf Instagram schildert das Team, die Frauen seien bei einer Einlasskontrolle bedrängt und verletzt worden, ohne eine Bedrohung dargestellt zu haben. Man fordere Aufklärung und eine unabhängige Untersuchung der Abläufe am Zugang zum Hippodrome Paris-Vincennes. Die Veranstalter kündigten zudem an, den Betroffenen rechtliche und psychologische Unterstützung anzubieten.Die Schilderungen verbreiteten sich rasch in sozialen Netzwerken und führten zu Debatten über das Sicherheitskonzept des Festivals. Nach übereinstimmenden Medienangaben war am Einlass ein verstärkter Einsatz der Bereitschaftspolizei zu beobachten, nachdem zusätzliche Kontrollen angeordnet...
Aktuell Lesen 09.07.2026 12:44Ufip: Nur moderate Preisaufschläge an der Zapfsäule – Risiko bei weiterer Eskalation
Paris - 09.07.2026: Die französische Mineralölbranche rechnet nach der erneuten Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran vorerst mit nur moderaten Aufschlägen an den Zapfsäulen. Philippe Casbas, Präsident der Union française des industries pétrolières (Ufip), sagte am Donnerstag im Sender franceinfo, die bisherigen Bewegungen seien „noch nicht dramatisch“. Gleichzeitig betonte er, dass ein härteres Aufflammen der Kämpfe die Märkte binnen kurzer Zeit neu ausrichten und die Preise stärker treiben könnte. Die Einschätzung kommt in einer Phase ausgeprägter geopolitischer Unsicherheit seit Ende Februar 2026. Damals hatten Meldungen über Gefechte und Behinderungen im Schiffsverkehr durch den Persischen Golf die Versorgungsketten belastet. Die Folge waren kräftige Schwankungen...
Aktuell Lesen 09.07.2026 12:27Christopher Nolan und Matt Damon erklären Paris ihre Zuneigung
Paris - 09.07.2026: Christopher Nolan und Matt Damon sind in dieser Woche in Paris präsent, nicht nur als Botschafter eines der größten Kinoereignisse des Sommers, sondern auch als Besucher, die der Stadt öffentlich ihre Zuneigung aussprechen. Anlass ist die internationale Premiere und die laufende Pressevorstellung von L’Odyssée, Nolans monumentaler Neuinterpretation des homerischen Epos, die in Frankreich Mitte Juli in die Kinos kommt.In Interviews und kurzen Begegnungen mit der französischen Presse hat Nolan die Vielschichtigkeit von Paris gelobt: die Mischung aus Geschichte und urbaner Energie, die ihm als Filmemacher eine vertraute Kulisse biete. Für Damon, der den wandernden Helden Ulysses spielt, habe die Stadt eine persönliche und berufliche Bedeutung – als Ort, an dem Filmgeschichte und Alltag sich oft berühren. Beide formulierten ihre Wertschätzung mit jener zurückhaltenden Wärme, die man von langjährigen Filmschaffenden kennt.Dass ein Regisseur wie Nolan Paris als Inspirationsquelle nennt, ist kein bloßes PR-Motiv: Seine Filme beziehen seit jeher Architektur, Raum und Erinnerung mit ein. In L’Odyssée, das mit einem internationalen Ensemble und aufwändiger IMAX-Technik gedreht wurde, scheinen diese Themen zu einer neuen Dimension zu gelangen. Pariser Journalisten hoben hervor, wie der Regisseur mythologische Bilder mit konkreten Orten zu verknüpfen sucht, auch wenn die Handlung nicht in der Gegenwart der Stadt spielt.Matt Damon wiederum sprach von persönlicher Verbundenheit: von Begegnungen mit französischen Kolleginnen und Kollegen, von Arbeitsaufenthalten und von Momenten stiller Bewunderung für die Stadt. Sein Ulysses ist zugleich ein Schauspieler, der die Balance zwischen Legende und Nähe zum...
Aktuell Lesen 09.07.2026 12:04Le Pens Pourvoi en cassation und die Frage der Wählbarkeit: Verfassungsrat entscheidet
Paris - 09.07.2026: Marine Le Pen hat nach ihrer Verurteilung durch die Cour d'appel de Paris in der Affäre um mutmaßliche Fehlverwendungen von Mitteln des Europäischen Parlaments Pourvoi en cassation eingelegt. Zugleich bekräftigte sie ihre Absicht, bei der Präsidentschaftswahl 2027 anzutreten. Der Schritt zur Kassation ändert die Rechtslage nicht automatisch, verschiebt aber die endgültige Klärung und hält die politische Debatte in Gang.Die Cour de cassation überprüft nicht die Tatsachenfeststellung, sondern die richtige Anwendung des Rechts und Verfahrensfragen. Ein Pourvoi hebt die Nebenfolgen einer Verurteilung – etwa eine Ineligibilität – nicht von selbst auf, kann aber deren Rechtskraft verzögern. In der juristischen Diskussion wird auf ein...
Aktuell Lesen 09.07.2026 11:47Affäre Élodie Kulik: Gericht lässt neue Ermittlungsarbeiten im Fall von Willy Bardon zu
Amiens - 09.07.2026: Die Justiz hat dem Antrag von Willy Bardon auf erneute Ermittlungsarbeiten im Fall der 2002 getöteten Élodie Kulik stattgegeben. Nach übereinstimmenden Medienberichten will die zuständige Kammer zusätzliche forensische Gutachten anordnen. Bardon war in erster und zweiter Instanz zu 30 Jahren Haft verurteilt worden; er bestreitet weiterhin, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Die Entscheidung eröffnet einen neuen Prüfungsschritt, ersetzt aber keinen Prozess.Der Beschluss folgt auf einen im Mai 2026 eingereichten Vorstoß der Verteidigung. Diese hatte geltend gemacht, dass aktuelle wissenschaftliche Verfahren eine erneute Bewertung bereits erhobener Spuren erlauben könnten. Im Fokus stehen laut den Berichten erweiterte genetische Analysen sowie eine modernisierte...
Aktuell Lesen 09.07.2026 11:24Gesundheitsfachkräfte mahnen Regierung: Offener Brief fordert kraftvolle Suizidprävention
Paris - 09.07.2026: Mit einem offenen Brief haben sich zahlreiche Gesundheitsfachkräfte an die französische Regierung gewandt und vor einer schleichenden Demobilisierung in der Suizidprävention gewarnt. Die Unterzeichnenden – darunter Klinikärztinnen, Pflegekräfte, Psychologinnen und Leitungspersonal aus Krisendiensten – sprechen von einem „Dilluitionsrisiko“ bestehender Programme und fordern verbindliche Zusagen für Finanzen, Personal und Strukturreformen.Als zentrale Begründung nennen sie den anhaltend hohen Stand der Suizidmortalität. Nach Auswertungen von Santé publique France sterben in Frankreich weiterhin rund 9.000 Menschen pro Jahr durch Suizid. Umgerechnet entspricht das etwa einer Person pro Stunde. Die Fachleute sehen eine Diskrepanz zwischen öffentlichen Bekenntnissen zur Prävention und den real verfügbaren Kapazitäten in Kliniken, Notaufnahmen, Psychiatrien und ambulanten Angeboten.Im Fokus der Kritik stehen vor allem die Nachsorge nach Suizidversuchen sowie die Stabilität regionaler Netze. Genannt werden Programme wie VigilanS – ein System, das Betroffene nach einem Versuch proaktiv kontaktiert – und die Krisenstrukturen, die an vielen Orten unter Personalengpässen, hoher Fluktuation und befristeten Finanzierungen leiden. Auch die Anbindung an Hausarztpraxen, Schulen, Betriebe und soziale Dienste sei lückenhaft; Erstkontakte müssten systematisch...
Aktuell Lesen 09.07.2026 11:05Letzte im Vereinigten Königreich hingerichtete Frau erhält posthume Begnadigung
London - 09.07.2026: Die britische Regierung hat Ruth Ellis, die 1955 als letzte Frau im Vereinigten Königreich hingerichtet wurde, posthum eine bedingte Begnadigung gewährt. Vize-Premier und Justizminister David Lammy verkündete die Entscheidung im Unterhaus; der König habe die Maßnahme auf Empfehlung des Kabinetts gebilligt. Sie gilt als symbolische Anerkennung eines historischen Unrechts, ohne die ursprüngliche Schuldfrage neu zu bewerten.Ellis hatte am 10. April 1955 den Rennfahrer David Blakely vor dem Pub Magdala in Hampstead erschossen. Nach einem kurzen Verfahren wurde sie am 13. Juli 1955 im Gefängnis Holloway gehängt. Der Fall löste damals landesweit Proteste aus und markierte einen Wendepunkt in der Debatte über die Todesstrafe, die in Großbritannien später schrittweise abgeschafft wurde.Neue juristische Bewertungen und Eingaben von Angehörigen, darunter Ellis’ Enkelin Laura Enston, stellten in den vergangenen Jahren den Kontext wiederholter körperlicher und sexueller Gewalt durch Blakely in den Mittelpunkt. Anwälte argumentierten, das Gericht von 1955 habe Hinweise auf fortgesetzte Misshandlung – darunter dokumentierte Verletzungen und Berichte über eine erzwungene Schwangerschaftsunterbrechung – nicht umfassend würdigen können. Die nun ausgesprochene...
Aktuell Lesen 09.07.2026 10:44Nach Verurteilung in zweiter Instanz: Was der Pourvoi en cassation für Marine Le Pen bedeutet
Paris - 09.07.2026: Am 7. Juli 2026 hat die Cour d'appel de Paris Marine Le Pen in der Affäre um die Beschäftigung europäischer Parlamentsassistenten schuldig gesprochen und Sanktionen verhängt, darunter Freiheitsstrafen auf Bewährung sowie eine Unvereinbarkeits- beziehungsweise Inéligibilitésanordnung. Die Vorsitzende der Rassemblement-National-Fraktion kündigte umgehend einen Pourvoi en cassation an – das letzte reguläre Rechtsmittel in Frankreich. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, ob und wann eine Unvereinbarkeitsfolge tatsächlich greift.Der Pourvoi en cassation richtet sich ausschließlich gegen Rechtsfehler. Die Cour de cassation prüft, ob das Recht korrekt angewandt und ausgelegt wurde; sie ermittelt keine neuen Tatsachen. Bestätigt sie das Urteil, bleibt die Verurteilung bestehen; hebt...
Aktuell Lesen 09.07.2026 10:27Sénatorin Annick Pétrus auf Saint‑Martin überfallen und gefesselt – Ermittlungen laufen
Saint‑Martin - 09.07.2026: Die Sénatorin von Saint‑Martin, Annick Pétrus (Les Républicains), ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ihrem Wohnhaus Opfer eines bewaffneten Übergriffs geworden. Nach Angaben der Politikerin drangen ein oder mehrere Täter in ihre Privatwohnung ein, bedrohten sie mit einer Waffe, fesselten sie und legten ihr einen Knebel an. Die Präfektur bestätigte den Vorfall gegenüber Nachrichtenagenturen. Die Parlamentskanäle signalisierten, dass Pétrus medizinisch betreut wurde; lebensbedrohliche Verletzungen wurden nicht gemeldet.Der Tatort liegt auf der nördlichen Karibik‑Insel Saint‑Martin, nähere Ortsangaben nannten die Behörden mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Raub, bei dem die Täter...
Aktuell Lesen 09.07.2026 10:06Geffray verspricht genügend Lehrkräfte zum Schuljahresbeginn 2026 – Gewerkschaften warnen vor Engpässen
Paris - 09.07.2026: Der französische Bildungsminister Édouard Geffray bekräftigt, zum Schuljahresbeginn 2026 stünden ausreichend Lehrkräfte zur Verfügung. Er verweist auf eine höhere Zahl zugelassener Bewerberinnen und Bewerber sowie auf ausgeweitete Stellenkontingente in den Lehramtswettbewerben. Nach seinen Angaben kehre sich damit der Trend unbesetzter Posten um. Grundlage seien die jüngst veröffentlichten Verfügungen zur Verteilung der Stellen für das Schuljahr 2026, die auf der Plattform devenirenseignant.gouv.fr abrufbar sind. Dort werden sowohl die Kontingente für das Grundschullehramt (CRPE) als auch für die Sekundarstufenwettbewerbe aufgeführt.Nach ministeriellen Angaben wurden die Kontingente für 2026 spürbar angehoben. Parallel greift eine Reform der Lehrerausbildung, die den Einstieg über verschiedene Studienstände (Licence 3 bis...
Aktuell Lesen 09.07.2026 09:45Debatte um Polizeirecht: Coquerel warnt vor mehr tödlichen Einsätzen durch neue Vermutungsregel
Paris - 09.07.2026: Die Nationalversammlung hat am 7.07.2026 in erster Lesung eine umstrittene Regelung beschlossen, die beim Waffengebrauch durch Polizeikräfte und Gendarmen eine Vermutung zulässigen Handelns einführt. Der Vorstoß soll die strafrechtliche Bewertung von Schussabgaben neu ordnen und sieht vor, dass Entscheidungen in Gefahrenlagen nicht vorschnell kriminalisiert werden. Die Vermutung kann nach dem Text durch gegenteilige Beweismittel widerlegt werden.Scharfe Kritik kommt aus der linken Opposition. Éric Coquerel (La France insoumise) warnt, die Neuregelung erhöhe „die Zahl möglicher Todesfälle“, weil sie die Schwelle für den tödlichen Einsatz von Schusswaffen faktisch absenke. Er verweist auf die Bedeutung einer intensiven gerichtlichen Kontrolle, wenn staatliche Gewalt tödlich wirkt. Ähnliche...
Aktuell Lesen 09.07.2026 09:25Kalfon attackiert Le Pen: „Der RN ist eine Familienangelegenheit der Le Pen“
Paris - 09.07.2026: Der Europaabgeordnete François Kalfon (PS/Place publique) hat in der Morgensendung „La Matinale“ von Franceinfo die Führungsstruktur des Rassemblement National (RN) scharf kritisiert. Der RN sei „eine Familienangelegenheit der Le Pen“, sagte Kalfon und unterstellte der Partei, die internen Schlüsselpositionen so zu ordnen, dass ein tatsächlicher Generationswechsel zugunsten von Jordan Bardella ausbleibe. Die „Schlüssel des Lastwagens“ habe die Familie Le Pen behalten, formulierte er sinngemäß.Kalfon knüpfte seine Kritik an die Frage, unter welchen Bedingungen Marine Le Pen 2027 erneut kandidieren könnte. Die Französinnen und Franzosen müssten „in Kenntnis der Sachlage“ entscheiden, sagte er mit Blick auf juristische Verfahren und eine Verurteilung in zweiter Instanz. Einzelheiten zu den laufenden Rechtswegen blieben in der Sendung zwar unerwähnt, Kalfon betonte jedoch, politische Verantwortung und persönliche Bilanz seien für eine mögliche Präsidentschaftskandidatur gleichermaßen maßgeblich. Zur Zuspitzung griff er zu einer drastischen Metapher und erklärte, Le Pen habe „einen Ochsen und sogar eine Herde von Ochsen gestohlen“.Die Intervention fällt in eine Phase, in der Parteien ihre Strategien für das Rennen um den Élysée...
Aktuell Lesen 09.07.2026 09:04Recherche: Soft2Bet unter Verdacht – Netzwerk unlizenzierter Online-Casinos setzte Hunderte Millionen Euro um
Paris - 09.07.2026: Eine internationale Recherche legt nahe, dass der Glücksspielanbieter Soft2Bet, mit Verbindungen nach Zypern und Malta, in den vergangenen Jahren von einem Netz unlizenzierter Casino-Webseiten profitierte. Nach Auswertungen von Investigate Europe, Franceinfo und weiteren Partnern sollen über verknüpfte Marken und Partnerseiten Umsätze in Höhe von Hunderten Millionen Euro geflossen sein – teils aus Ländern, in denen die betreffenden Angebote auf Sperr- oder Warnlisten stehen. Die Analyse stützt sich auf geleakte Zahlungsdaten, Traffic-Auswertungen und Dokumente aus dem Umfeld von Zahlungsdienstleistern. Mehrere nationale Regulierungsbehörden, darunter Frankreichs Autorité Nationale des Jeux (ANJ) sowie Aufsichten in Italien und Spanien, hatten einzelne Marken wiederholt als nicht lizenziert eingestuft...
Aktuell Lesen 09.07.2026 08:45Regierung legt Gesetzentwurf gegen Antisemitismus und Rassismus vor
Paris - 09.07.2026: Die französische Regierung hat am 9. Juli 2026 einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Strafverfolgung und die Sanktionen bei antisemitischen und rassistischen Straftaten verschärfen soll. Zuständig ist die Ministerin gegen Diskriminierungen, Aurore Bergé, die als Fahrplan eine Prüfung im Senat nach den Sénatoriales im Oktober und eine endgültige Verabschiedung noch vor Jahresende skizziert. Der Text wurde dem Vernehmen nach im Conseil des ministres behandelt und soll danach zügig in das parlamentarische Verfahren gehen.Kern des Vorhabens ist eine Stärkung des Opferschutzes: Anerkannte Verbände und zivilgesellschaftliche Organisationen sollen – mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen – leichter Nebenklagen einreichen und Verfahren anstoßen können. Zudem sieht der...
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