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Wie lassen sich Cédric Jubillars Schweigen und Lügen über so viele Jahre erklären? Warum hat er sich schließlich...
Frankreich 21:16 Isère: Ein Toter in von Blitz getroffenem GebäudeIn der Isère wurden mehrere Gemeinden von Gewittern mit zahlreichen Schäden getroffen. Ein 38-jähriger Mann starb in Dolomieu,...
Krieg 21:09 Éric Ciotti fordert Untersuchungskommission zur Organisation und Finanzierung der Winterspiele 2030Der Bürgermeister von Nizza und seine Partei prangern bei diesen in den französischen Alpen ausgetragenen Olympischen Spielen "schwere...
Sport 21:06 FRANCEINFO-DOKUMENT. "Brände, der infernalische Sommer": Sehen Sie die franceinfo-Dokumentation über die Feuer, die die französischen Wälder verwüstenMit fast 11.000 Bränden und 35.000 Hektar, die von den Flammen betroffen sind, hat die in Frankreich bis...
Frankreich 21:03 Ist das Finale der Weltmeisterschaft durch die Smogwolke bedroht, die den Nordosten der USA überzieht?In Kanada wüten heftige Waldbrände: 200 Brände sind derzeit außer Kontrolle. Mehrere US-Bundesstaaten sind von Rauchwolken betroffen, die...
Umwelt 21:03 Hagel, Tornado: Unwetter ziehen über Frankreich hinwegDie heftigen Gewitter, die mehrere Départements durchquerten, forderten zwei Todesopfer in Isère und Haute-Vienne. Innerhalb von 24 Stunden...
Umwelt 21:03 Im Nordosten Spaniens kämpfen Feuerwehrleute gegen Flammenwände eines riesigen WaldbrandsIn der Region Saragossa im Norden Spaniens sind mehr als 12.000 Hektar den Flammen zum Opfer gefallen. Feuerwehrleute...
UmweltCiotti fordert Untersuchung zu Winterspielen 2030
Paris - 17.07.2026: Eric Ciotti fordert die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission zur Organisation und Finanzierung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen. Der Bürgermeister von Nizza und seine Partei UDR begründen den Vorstoss mit schwerwiegenden internen Funktionsstörungen und mangelhafter Führung. Eine solche Forderung setzt die politisch ohnehin sensible Vorbereitung der Spiele weiter unter Druck.Der Anlass ist die Anhörung von Edgar Grospiron, dem Präsidenten des Organisationskomitees Cojop Alpes 2030, und dessen Generaldirektor Vincent Roberti am 15. Juli in der Nationalversammlung. Beide legten den Abgeordneten einen Zwischenstand vor. Roberti, der sein Amt erst Mitte Juni antrat, kündigte eine Neuordnung der Zuständigkeiten zwischen Präsidium, Generaldirektion und Exekutivorganen an.Die Neuorganisation ist eine Reaktion auf eine monatelange Führungskrise. Im Dezember 2025 und zu Beginn dieses Jahres hatten mehrere Verantwortliche das Komitee verlassen. Eine staatliche Inspektion empfahl daraufhin, die Entscheidungswege klarer zu fassen. Roberti erklärte vor dem Parlamentsausschuss, das Komitee müsse nun eine stabile und dauerhaft handlungsfähige Verwaltung aufbauen. Gegenwärtig beschäftigt es rund 100 Personen; bis kurz vor den Spielen soll die Zahl auf etwa 2000 steigen.Auch der Finanzrahmen bleibt ein zentraler Streitpunkt. Das im Oktober 2025 verabschiedete erste Mehrjahresbudget des Cojop beläuft sich auf 2,132 Milliarden Euro. Nach Angaben der Organisatoren sollen 75 Prozent durch private Mittel gedeckt werden. Die Haushaltsplanung soll im Oktober überprüft werden, nachdem Ende Juni die Karte der Wettkampfstätten bestätigt worden war und zusätzliche Einnahmen sowie Einsparungen erwartet werden.Als wichtigen Posten nennen die Verantwortlichen die Verlegung des Eis-Sektors...
Aktuell Lesen 17.07.2026 19:15Bündnisse rufen für den 19. September zu Protesten gegen neue Waffenregel auf
Paris - 17.07.2026: Mehrere Kollektive, Menschenrechtsorganisationen, Berufsverbände und Gewerkschaften rufen für den 19. September zu einer großen Mobilisierung gegen die geplante gesetzliche Vermutung eines rechtmäßigen Schusswaffengebrauchs durch Sicherheitskräfte auf. Der Aufruf richtet sich gegen ein Gesetzesvorhaben, das die Nationalversammlung am 7. Juli in erster Lesung verabschiedet hat und das nun dem Senat zugeleitet wird.Die Abgeordneten nahmen den Text mit 313 gegen 199 Stimmen an. Er sieht vor, dass Beamte der Nationalpolizei und Angehörige der Gendarmerie bei einem Waffeneinsatz grundsätzlich als innerhalb des gesetzlichen Rahmens handelnd gelten sollen. Diese Vermutung kann allerdings durch gegenteilige Beweise jederzeit widerlegt werden. Damit ist die Regelung keine automatische Straffreiheit, verändert...
Aktuell Lesen 17.07.2026 19:00Athanor-Prozess: 30 und 25 Jahre Haft für die mutmaßlichen Drahtzieher
Paris - 17.07.2026: Im Saal des Pariser Justizpalasts ist am Freitag ein außergewöhnlich verzweigtes Strafverfahren zu Ende gegangen. Die beiden als zentrale Figuren der Athanor-Gruppe angeklagten Männer, Daniel Beaulieu und Frédéric Vaglio, sind zu 30 beziehungsweise 25 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Fünf weitere Angeklagte sprach das besonders besetzte Schwurgericht frei.22 Männer und Frauen hatten sich seit dem 30. März vor dem Pariser Schwurgericht verantworten müssen. Der Komplex kreiste um eine Gruppe, die nach einer Freimaurerloge in den Hauts-de-Seine benannt wurde. Die Richter befassten sich mit einem Mord, versuchten Tötungen, Gewaltakten, Einschüchterungen und weiteren Vorwürfen. Die individuelle Verantwortung der Beschuldigten war dabei sehr unterschiedlich.Beaulieu, ein früherer...
Aktuell Lesen 17.07.2026 18:47Waldbrände setzen Ontario unter Druck
Toronto - 17.07.2026: Die Waldbrandsaison in Kanada hat sich Mitte Juli deutlich verschärft. Allein in Ontario registrierten die Behörden am Freitag 191 aktive Brände. Nach Angaben der Provinzregierung waren 81 Feuer nicht eingedämmt. Besonders betroffen sind die dünn besiedelten Regionen im Norden Ontarios, wo die Ausdehnung der Brandflächen, schwierige Zugänge und neue Ausbrüche den Einsatz von Löschmannschaften und Fluggeräten erschweren.Premierminister Doug Ford erklärte in Toronto, die Provinz werde alle erforderlichen Mittel für den Schutz gefährdeter Gemeinden bereitstellen. Das Ministerium für natürliche Ressourcen meldete zugleich 20 neue Brände in der nordöstlichen Region Ontarios. Die Regierung in Toronto hat Ottawa vorsorglich um Unterstützung bei Evakuierungen gebeten. Damit steht nicht allein die Brandbekämpfung, sondern auch die Logistik für abgelegene indigene und ländliche Gemeinden im Mittelpunkt.Die bundesweite Lage bleibt dynamisch. Das kanadische Ministerium für öffentliche Sicherheit hatte am 9. Juli 796 aktive Waldbrände gezählt, darunter 60 nicht eingedämmte Feuer mit voller Bekämpfungspriorität. Damals waren seit Jahresbeginn 1,4 Millionen Hektar abgebrannt. Der nun aus dem Nachrichtenfluss gemeldete Stand von knapp 2,8 Millionen Hektar lässt sich...
Aktuell Lesen 17.07.2026 18:31Schwere Unwetter richten in Frankreich große Schäden an
Saint-Étienne - 17.07.2026: Heftige Gewitter haben am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag in zahlreichen Regionen Frankreichs schwere Schäden verursacht. Große Hagelkörner, Starkregen und teils sehr starke Windböen trafen besonders Gebiete im Zentrum und Südosten des Landes. Nach Angaben von Météo-France wurden am 16. Juli landesweit mehr als 20.000 Blitzeinschläge registriert. Damit war es bislang der gewitterreichste Tag des Jahres 2026.Die Unwetter forderten nach übereinstimmenden Berichten zwei Todesopfer. In der Haute-Vienne und im Département Isère kamen jeweils Menschen im Alter von etwa 30 Jahren ums Leben. Behörden und Rettungskräfte waren in mehreren Départements im Dauereinsatz, weil Straßen durch umgestürzte Bäume versperrt, Gebäude beschädigt und Stromleitungen beeinträchtigt worden waren.Besonders stark betroffen war das Département Loire rund um Saint-Étienne. Im Norden der Stadt zog am Donnerstagabend ein kleinräumiges Unwetter durch, das von Feuerwehr und Wetterbeobachtern als tornadoartiges Ereignis beschrieben wurde. Innerhalb kurzer Zeit gingen dort rund 150 Notrufe beziehungsweise Einsatzmeldungen ein. Starke Böen, Hagel und heftiger Regen beschädigten Dächer, Fahrzeuge und Vegetation.Auch die Stromversorgung wurde in Teilen der Region erheblich gestört....
Aktuell Lesen 17.07.2026 18:15Braunalgen-Ernte in Lanildut bricht ein – Branche fürchtet Folgen der Meereserwärmung
Lanildut - 17.07.2026: Die Algenfischer im bretonischen Hafen Lanildut melden für die laufende Saison einen drastischen Rückgang ihrer Ernte. Nach ihren Angaben kehren mehrere Schiffe nur noch mit halb gefüllten Laderäumen zurück. Die Betriebe sehen ihre wirtschaftliche Grundlage gefährdet und führen die Entwicklung vor allem auf die Erwärmung des Meeres zurück. Auch eine langjährige intensive Nutzung der Bestände wird als möglicher Belastungsfaktor genannt.Lanildut im Departement Finistere gilt als wichtigster Hafen für die Ernte von Braunalgen in Europa. Von Mai bis September bringen dort gewöhnlich rund 15 Spezialschiffe zwischen 40.000 und 55.000 Tonnen der Art Laminaria digitata an Land. Die an Felsen wachsende Alge wird mit...
Aktuell Lesen 17.07.2026 18:02Zentraler Spendenaufruf für Wiederaufbau des Waldes von Fontainebleau
Fontainebleau - 17.07.2026: Nach den schweren Waldbränden der vergangenen Tage wird die finanzielle Hilfe für betroffene Waldgebiete in Frankreich gebündelt. Im Mittelpunkt steht der Staatswald von Fontainebleau in Seine-et-Marne, wo seit dem 12. Juli große Flächen durch Feuer zerstört wurden. Präsident Emmanuel Macron kündigte am 16. Juli einen zentralen Spendenaufruf an, der den Wiederaufbau des Waldes unterstützen soll.Die Spenden sollen zunächst für Sofortmaßnahmen nach dem Brand eingesetzt werden. Dazu gehören die Sicherung gefährdeter Bereiche, die Bewertung der Schäden an Flora und Fauna sowie die Vorbereitung langfristiger Wiederherstellungsarbeiten. Nach Angaben des Fonds der staatlichen Forstverwaltung ONF werden private Zuwendungen im Sommer 2026 für die Wiederherstellung von...
Aktuell Lesen 17.07.2026 17:45Hitzewelle: Sterblichkeit in Ile-de-France im Juni mehr als doppelt so hoch wie erwartet
Paris - 17.07.2026: Die Sterblichkeit in Ile-de-France ist während der außergewöhnlichen Hitzewelle Ende Juni deutlich über den erwarteten Wert gestiegen. Nach einem am Freitag aktualisierten regionalen Bericht von Santé publique France wurden zwischen dem 22. und 28. Juni rund 1.565 Todesfälle mehr registriert, als für diesen Zeitraum statistisch erwartet worden wären. Das entspricht einem Anstieg von 122 Prozent.Insgesamt wurden in der Region in dieser Woche nahezu 3.000 Todesfälle gezählt. Die Gesundheitsbehörde spricht damit von einer sehr starken Übersterblichkeit während einer Phase extremer Temperaturen. Die nun vorgelegte Bilanz beruht auf nachträglich ergänzten Daten und fällt deutlich höher aus als die erste Auswertung, die Anfang Juli veröffentlicht...
Aktuell Lesen 17.07.2026 17:31Macron setzt nach Waldbrand von Fontainebleau auf zentralen Spendenfonds
Fontainebleau - 17.07.2026: Nach dem Großbrand im Wald von Fontainebleau hat Präsident Emmanuel Macron einen zentralen Spendenfonds für die Wiederherstellung des betroffenen Waldgebiets angekündigt. Die Fondation du patrimoine, das Nationale Forstamt ONF und die Stadt Fontainebleau sollen die Sammlung gemeinsam organisieren. Sie soll private und institutionelle Beiträge bündeln, um erste Sicherungsmaßnahmen, die Wiederherstellung der Biodiversität und spätere Wiederaufforstungen zu finanzieren.Macron hatte den Brandort am Donnerstag, dem 16. Juli, besucht und den Einsatzkräften für ihren Einsatz gedankt. Nach Angaben der Nationalgendarmerie wurden seit dem 12. Juli mehr als 2000 Hektar des Waldes in Seine-et-Marne vom Feuer erfasst. Die Ermittlungen zur Ursache liegen bei der Forschungsabteilung der...
Aktuell Lesen 17.07.2026 17:17Starkes Erdbeben erschüttert Südmexiko – Küsten bleiben unter Tsunami-Beobachtung
Tapachula - 17.07.2026: Ein kräftiges Beben hat am Freitagmorgen die südmexikanische Pazifikküste und Teile Mittelamerikas erschüttert. Nach den jüngsten Daten des US-Erdbebendienstes erreichte es eine Stärke von 7,3. Das Epizentrum lag nahe der Küste von Chiapas, rund 48 Kilometer südwestlich von Aquiles Serdán. Die Erschütterungen waren weit über die Grenzregion zu Guatemala hinaus zu spüren.In Tapachula, der großen Grenzstadt im Süden von Chiapas, begann das Zittern zunächst vergleichsweise schwach und nahm dann deutlich zu. Beschäftigte und Besucher verließen Gebäude, vielerorts sammelten sich Menschen auf freien Flächen. Auch in Guatemala-Stadt gingen Bewohner nach Berichten auf die Straßen. In Mexiko-Stadt schwankten Gebäude; die seismische Warnanlage wurde dort nach Angaben der Regierung jedoch nicht ausgelöst.Zum Zeitpunkt der ersten Lageberichte lagen den Behörden keine Meldungen über Tote oder schwere Schäden vor. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, die vorläufigen Informationen deuteten nicht auf Zerstörungen hin. Das ist nach einem Beben dieser Stärke zunächst nur eine Momentaufnahme: Besonders abgelegene Küstenorte, Straßen und Versorgungsnetze werden in den Stunden danach kontrolliert.Die Messwerte wurden im Verlauf der Auswertung präzisiert....
Aktuell Lesen 17.07.2026 17:00Spendenkampagne für den Wald von Fontainebleau gestartet
Fontainebleau - 17.07.2026: Die Fondation du Patrimoine hat für die vom Großbrand betroffene Waldlandschaft von Fontainebleau eine Sonderkampagne gestartet. Nach der am Freitag veröffentlichten Mitteilung sollen zunächst 200.000 Euro für erste Schutz- und Sicherungsarbeiten bereitstehen. Die Spendenaktion wird gemeinsam mit dem staatlichen Forstamt ONF, der Stadt Fontainebleau, dem Département Seine-et-Marne und der Region Île-de-France getragen.Das Feuer hatte sich seit dem Nachmittag des 12. Juli im Waldgebiet von Fontainebleau ausgebreitet. Nach Angaben der Gendarmerie wurden mehr als 2.000 Hektar Wald beschädigt. Die Einsatzkräfte waren mit einem umfangreichen Aufgebot von Feuerwehr, Polizei und Gendarmerie im Einsatz. Die Brandflächen werden weiterhin untersucht, während die Behörden die Folgen für...
Aktuell Lesen 17.07.2026 16:45France Télévisions startet Sommerserie über Urlaubslektüren im Zug
Paris - 17.07.2026: France Télévisions hat am Freitag die erste Folge der sommerlichen Reihe "Un été à la page" veröffentlicht. Das Format begleitet im Juli Reisende und fragt, welche Bücher sie in den Ferien lesen. Die Auftaktreportage spielt in einem Zug und stellt die aktuellen Lektüren von Frédéric, Anaïs und Inès vor. Damit rückt der Sender eine alltägliche Seite des Sommerreisens in den Mittelpunkt: die Verbindung von Mobilität, freier Zeit und Buchlektüre.Nach den vorliegenden Angaben reicht das Spektrum der ausgewählten Bücher von klassischen Werken bis zu Romance-Literatur. Die Reportage setzt damit nicht auf eine literaturkritische Rangordnung, sondern auf unterschiedliche individuelle Vorlieben. Welche konkreten Titel die...
Aktuell Lesen 17.07.2026 16:31Visa-Kurs gegenüber Algerien löst Streit bei RN und Republikanern aus
Algier - 17.07.2026: Äußerungen des französischen Botschafters Stéphane Romatet über eine Ausweitung der Visaerteilung für algerische Staatsbürger haben in Frankreich scharfe Kritik von rechts ausgelöst. Romatet erklärte in einem am 15. Juli veröffentlichten Interview, Paris wolle die konsularischen Verfahren nach der langen diplomatischen Krise wieder leistungsfähiger machen und die Zahl der ausgestellten Visa schrittweise erhöhen.Dabei handelt es sich nicht um die Ankündigung eines sofortigen politischen Beschlusses oder einer festen Quote. Der Botschafter beschrieb vielmehr ein Ziel: Frankreich habe vor der Krise jährlich ungefähr 250.000 Visa an algerische Staatsbürger vergeben. Wegen personeller Engpässe und eingeschränkter konsularischer Arbeitsfähigkeit sei dieses Niveau deutlich unterschritten worden. Nun sollten Termine und Bearbeitungskapazitäten wieder ausgebaut werden.Romatet begründete diesen Kurs mit den engen menschlichen und wirtschaftlichen Verbindungen beider Länder. Geschäftsleute, Familienangehörige und weitere Reisende seien unmittelbar von Visaengpässen betroffen. Zugleich räumte er ein, dass auch Franzosen zuletzt häufiger Schwierigkeiten bei der Einreise nach Algerien gehabt hätten. Die Wiederherstellung funktionsfähiger konsularischer Dienste sei daher Teil des umfassenderen Versuchs, die bilateralen Beziehungen zu stabilisieren.Der Vorsitzende der Republikaner, Bruno Retailleau, wertete die Aussagen hingegen als Zeichen einer zu nachgiebigen Algerienpolitik. Er kritisierte insbesondere, dass Romatet die Rückführung algerischer Staatsbürger ohne Aufenthaltsrecht in Frankreich, das nach seiner Darstellung unausgewogene Verhältnis beider Staaten und die Inhaftierung des französischen Journalisten Christophe Gleizes nicht stärker hervorgehoben habe.Auch der LR-Europaabgeordnete François-Xavier Bellamy wandte sich gegen eine Normalisierung der Visapolitik ohne Fortschritte bei der Rückübernahme ausreisepflichtiger Algerier. Jordan Bardella, Vorsitzender des Rassemblement National, lehnte eine Rückkehr...
Aktuell Lesen 17.07.2026 16:16Franceinfo-Dokumentation rückt die frühe Waldbrandsaison in den Fokus
Paris - 17.07.2026: Franceinfo hat am Freitag die Dokumentation "Waldbrände, der infernalische Sommer" veröffentlicht. Der Film nimmt die Feuer in den Blick, die in diesem Sommer Wälder und Vegetationsflächen in mehreren Teilen Frankreichs erfasst haben. Die Veröffentlichung fällt in eine Phase, in der die Behörden wegen Hitze, Trockenheit und einer außergewöhnlich frühen Zahl von Brandherden landesweit verstärkt reagieren.Nach Angaben von Julien Marion, dem Generaldirektor für Zivilschutz und Krisenmanagement, wurden zur Mitte des Juli bereits annähernd 11.000 Brände gezählt. Rund 35.000 Hektar seien von Flammen betroffen gewesen. Damit liege die verbrannte Fläche schon deutlich vor dem Ende der Sommersaison über dem Gesamtwert des Vorjahres. Die Zahlen...
Aktuell Lesen 17.07.2026 16:00Frankreich sperrt Polymarket nun vollständig
Paris - 17.07.2026: Frankreich hat den Zugang zur US-Plattform Polymarket aus seinem Staatsgebiet vollständig gesperrt. Die nationale Glücksspielaufsicht ANJ begründet den Schritt damit, dass die weiterhin sichtbaren Wettquoten für politische, sportliche und gesellschaftliche Ereignisse als Werbung für ein nicht zugelassenes Glücksspielangebot gelten können. Damit ist nicht mehr nur der Abschluss von Wetten, sondern auch der Aufruf der Internetseite aus Frankreich betroffen.Polymarket bezeichnet sich als Prognosemarkt. Nutzer können dort Positionen auf den Ausgang klar definierter Ereignisse kaufen und verkaufen, etwa zu Wahlen, internationalen Konflikten, Sportwettbewerben oder Wetterdaten. Der Preis eines Kontrakts wird häufig als vom Markt gebildete Eintrittswahrscheinlichkeit verstanden. Nach Auffassung der französischen Aufsicht ähnelt dieses...
Aktuell Lesen 17.07.2026 15:45Rencontres d’Arles: Amerikanische Perspektiven und große Namen der Fotografie
Arles - 17.07.2026: Die 57. Rencontres d'Arles rücken bis zum 4. Oktober die Fotografie als Mittel der Erinnerung, der gesellschaftlichen Beobachtung und der künstlerischen Recherche in den Mittelpunkt. Das diesjährige Programm trägt den Titel "Welten neu lesen" und vereint Ausstellungen zu afrikanischen und mediterranen Räumen, zu Archiven sowie zu neuen fotografischen Positionen. Zugleich erhalten prägende Stimmen der amerikanischen Fotografie besondere Aufmerksamkeit.Zu den herausragenden Einzelausstellungen zählt die Schau von Ming Smith. Die amerikanische Fotografin wird in Arles als bedeutende Vertreterin der Fotografie in den Vereinigten Staaten gewürdigt. Ihre über Jahrzehnte entstandenen Bilder verbinden persönliche Erfahrungen, urbane Szenen und eine experimentelle Bildsprache. Die Ausstellung stellt dabei auch Smiths langjährige Beziehung zu Europa heraus, deren Museen, Städte und fotografische Traditionen ihre Arbeit mitgeprägt haben.Einen weiteren Zugang zur Geschichte der Fotografie eröffnet Lisa Oppenheim. Die Künstlerin arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Textil und floralen Kompositionen. In Arles setzt sie sich mit Edward Steichen auseinander, dem aus Luxemburg stammenden amerikanischen Fotografen und Ausstellungsmacher. Oppenheim nähert sich dieser einflussreichen Figur des 20. Jahrhunderts nicht als...
Aktuell Lesen 17.07.2026 15:31Digitale Trinkgelder werden in Frankreichs Restaurants sichtbarer
Paris - 17.07.2026: Wer in Frankreich im Restaurant mit Karte bezahlt, begegnet zunehmend einer zusätzlichen Frage auf dem Kartenleser: Soll ein freiwilliges Trinkgeld hinzugefügt werden? Franceinfo berichtete am Freitag über diese Praxis, die vor allem in der Ferienzeit stärker sichtbar wird. Für Gäste verändert sie den Bezahlvorgang, weil die Entscheidung unmittelbar am Terminal getroffen wird und nicht mehr davon abhängt, ob Bargeld vorhanden ist.Ein Trinkgeld bleibt in Frankreich grundsätzlich eine freiwillige Anerkennung. Es darf nicht mit dem in der Rechnung enthaltenen Service verwechselt werden. Nach Angaben der Generaldirektion für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung muss ein verpflichtender Serviceanteil auf Karte oder Rechnung klar ausgewiesen sein. Fehlt ein solcher Hinweis, werden Beschäftigte grundsätzlich über ihr festes Entgelt bezahlt. Die Abfrage auf dem Terminal darf daher keinen verpflichtenden Zuschlag vortäuschen.Für Restaurants kann die digitale Lösung eine Antwort auf den Rückgang von Barzahlungen sein. Betriebe sammeln die über Karte gezahlten Beträge ein und verteilen sie anschließend an das Personal. Die Urssaf weist darauf hin, dass Arbeitgeber bei zentral erfassten Trinkgeldern ein Verteilungsregister führen müssen....
Aktuell Lesen 17.07.2026 15:16Mehr als 20.000 Blitzeinschläge: 16. Juli war Frankreichs gewitterreichster Tag 2026
Lyon - 17.07.2026: Die heftigen Gewitter vom Donnerstag haben den bislang stärksten Blitztag des Jahres in Frankreich verursacht. Nach Angaben von Météo-France wurden am 16. Juli mehr als 20.000 Blitzeinschläge registriert. Damit war es der gewitterreichste Tag seit Jahresbeginn. Die Unwetter zogen über große Teile des Landes und gingen örtlich mit Starkregen, Hagel und kräftigen Windböen einher.Besonders stark traf die elektrische Aktivität die Region Auvergne-Rhône-Alpes. Dort konzentrierte sich ein großer Teil der Blitzeinschläge. Bereits am Nachmittag und bis in den Abend hinein entwickelten sich in einem sehr warmen und instabilen Luftmassengebiet teils kräftige Gewitterzellen. Die Lage betraf unter anderem die Départements Ain, Loire, Rhône, Isère,...
Aktuell Lesen 17.07.2026 15:00Kuehlere Atlantikluft bringt der Bretagne spuerbare Entlastung
Cancale - 17.07.2026: In der Bretagne hat ein deutlicher Temperaturrueckgang am Freitag für eine spuerbare Entlastung nach den hohen Werten der vergangenen Tage gesorgt. An der Cote d'Emeraude bei Cancale zeigte sich die Atlantikluft von ihrer angenehm kuehlen Seite. Urlauber und Einwohner nutzten die Bedingungen für Spaziergaenge am Meer, während die Region im Vergleich zu vielen anderen Teilen Frankreichs deutlich gemaessigtere Temperaturen erlebte.Die Abkuehlung ist Teil einer Wetterumstellung, die sich zum Ende der Woche über Frankreich ausbreitet. In weiten Teilen der Bretagne lagen die Temperaturen am Freitag erheblich unter den Höchstwerten, die zuvor in zahlreichen Regionen erreicht worden waren. Météo-France meldete am Nachmittag in Brest...
Aktuell Lesen 17.07.2026 14:45Zwei CRS-Kompanien verweigern Unterkunft im Var wegen Hitze
Frankreich - 17.07.2026: Zwei Kompanien der französischen Bereitschaftspolizei CRS haben nach Informationen von Franceinfo eine Unterbringung im Département Var abgelehnt. Anlass sind demnach sehr hohe Temperaturen in den für die Einsatzkräfte vorgesehenen Räumen. Nach Angaben aus dem Bericht wurden dort bereits am Vormittag 29 Grad Celsius gemessen. Die betroffenen Polizistinnen und Polizisten sollten für einen Einsatz im Sommerdienst untergebracht werden.Rudy Manna, Sprecher der Polizeigewerkschaft UNSA, kritisierte die Situation gegenüber Franceinfo. Wer Sicherheitsaufgaben für die Bevölkerung übernehme, müsse zumindest in einer angemessenen Unterkunft untergebracht werden, erklärte er sinngemäß. Die Gewerkschaft verweist damit auf die Belastung der Einsatzkräfte, die während der warmen Jahreszeit häufig in Regionen mit...
Aktuell Lesen 17.07.2026 14:30Frühe Dürre verschärft Wassermangel in Frankreich
Paris - 17.07.2026: Frankreich erlebt zur Jahresmitte eine außergewöhnlich frühe und intensive Dürre. Das Umweltministerium meldet ausgetrocknete Böden in ganz Frankreich einschließlich Korsikas sowie rasch sinkende Pegelstände. Fast ein Drittel der Messstellen weist Wasserstände unter den niedrigsten Werten der vergangenen zwanzig Jahre für diesen Zeitraum aus. Ein Viertel der kleinen Fließgewässer ist bereits trockengefallen.Der Befund erklärt auch die sichtbaren Veränderungen in vielen Landschaften: Flüsse führen nur noch wenig oder gar kein Wasser, Felder sind durch Hitze und fehlenden Regen stark belastet, Wälder zeigen frühzeitig gelb verfärbte Kronen. Besonders betroffen ist das Zentralmassiv. Dort, in einer für die Wasserreserven des Landes wichtigen Region, verschlechterte sich die...
Aktuell Lesen 17.07.2026 14:15Stromtarife in Frankreich steigen zum 1. August um durchschnittlich 2,5 Prozent
Paris - 17.07.2026: Die regulierten Stromtarife für Privathaushalte in Frankreich sollen zum 1. August 2026 im Durchschnitt um 2,5 Prozent einschließlich Steuern steigen. Die französische Energieregulierungsbehörde CRE hatte diese Anpassung am 16. Juli vorgeschlagen; die Regierung folgt der Empfehlung. Die Erhöhung betrifft Haushalte, die weiterhin den staatlich geregelten Verkaufstarif für Strom beziehen.Nach den jüngsten Zahlen der CRE waren Ende März 2026 in Frankreich auf dem Festland 19,37 Millionen private Stromanschlüsse diesem Tarif zugeordnet. Das entspricht 55,2 Prozent aller privaten Anschlüsse. Die Zahl zeigt zugleich, dass der regulierte Tarif trotz der Konkurrenzangebote auf dem Energiemarkt für mehr als die Hälfte der Haushalte weiterhin maßgeblich ist.Die Anpassung fällt zum jährlichen Termin für die Entgelte der Stromnetze an. Diese Gebühren finanzieren den Transport und die Verteilung von Elektrizität und werden über die Rechnung an die Verbraucher weitergegeben. Die CRE verweist bei ihrer Berechnung unter anderem auf die Kostenentwicklung der Netzbetreiber sowie auf einen Ausgleich früherer Differenzen zwischen erwarteten und tatsächlich erzielten Netzeinnahmen.Für Verbraucher bedeutet die Entscheidung keine einheitliche Erhöhung in Euro. Die konkrete...
Aktuell Lesen 17.07.2026 14:01CNOSF fordert rasche Klarheit über Pass Sport vor Schulbeginn
Paris - 17.07.2026: Das Französische Nationale Olympische und Sportkomitee (CNOSF) erhöht den Druck auf die Regierung, die Bedingungen des Pass Sport für das Schuljahr 2026/2027 unverzüglich offenzulegen. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung warnte der Dachverband, die anhaltende Ungewissheit erschwere Familien und Sportvereinen die Vorbereitung auf den Saisonstart im September erheblich.Der Pass Sport ist ein staatlicher Zuschuss, der einkommensschwächeren Familien sowie bestimmten jungen Menschen mit Behinderung und Stipendiaten die Anmeldung in einem Sportverein oder einer zugelassenen Sporteinrichtung erleichtern soll. Die Förderung wird als unmittelbarer Preisnachlass bei der Vereinsmitgliedschaft oder beim Erwerb einer Lizenz gewährt. Nach Angaben des Ministeriums akzeptieren mehr als 85.000 Vereine und Einrichtungen...
Aktuell Lesen 17.07.2026 13:45Gérard Larcher besucht Dreh von “Emily in Paris” nahe dem Luxemburger Garten
Paris - 17.07.2026: Senatspräsident Gérard Larcher hat am Donnerstag die Dreharbeiten zur sechsten Staffel der Netflix-Serie "Emily in Paris" nahe dem Jardin du Luxembourg besucht. Nach Angaben von Franceinfo traf er dort die Produktionsteams der international erfolgreichen Serie. Der Besuch eines der höchsten Repräsentanten des französischen Staates verleiht einem gewöhnlich kulturellen Termin eine institutionelle Dimension.Larcher, seit 2014 erneut Präsident des Senats, vertritt als Präsident der zweiten Parlamentskammer die Gebietskörperschaften Frankreichs. Sein Auftritt am Set ist daher weniger als Eingriff in die künstlerische Arbeit denn als Zeichen für die politische Bedeutung audiovisueller Produktionen zu verstehen. Internationale Serien verbinden Sichtbarkeit für französische Schauplätze mit Aufträgen für lokale...
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