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Frankreich scheitert erstmals unter Trainer Deschamps kurz vor dem Finale. Am Samstag steht noch das Spiel um Platz...
International 21:27 Verdächtige im Fall der Brände von Fontainebleau: Was unterscheidet einen Brandstifter von einem Pyromanen?Im Rahmen der Ermittlungen zu den Bränden von Fontainebleau wurde gegen zwei Verdächtige, darunter einen jungen freiwilligen Feuerwehrmann,...
Umwelt 21:25 Krieg im Nahen Osten: Iran erklärt, die Straße von Hormus bleibe bis zum Ende der US-amerikanischen "Aggressionsakte" geschlossenDiese neue Eskalation folgt auf weitere US-Angriffe gegen iranische Standorte. Als Vergeltung beansprucht Teheran Angriffe auf mehrere von...
International 21:24 Fall Lyhanna: Jérôme Barella vom Untersuchungsrichter vernommen, mögliche Anklage wegen Vergewaltigung und Mordes an dem MädchenDer Hauptverdächtige im Tod von Lyhanna ist bislang wegen Entführung und Freiheitsberaubung angeklagt. Während seines Polizeigewahrsams gab er...
Justiz 21:23 "Dieser Tag geht in die Geschichte ein", begrüßt der Präsident des Verbands für das Recht auf ein würdevolles Sterben nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Sterbehilfe"Dieses Gesetz wird vielen Kranken ermöglichen, in Frankreich eine Antwort auf ihre therapeutische Sackgasse zu finden", erklärt Jonathan...
Frankreich 21:22 Unwetter: Hagelsturm trifft mehrere DépartementsDie Hitzewelle weicht Gewittern. Ein Hagelsturm mit Hagelkörnern von der Größe einer Boulekugel zog über mehrere Départements und...
Umwelt 21:18 Emmanuel Macron wird am Donnerstagmorgen das von zwei Bränden schwer betroffene Fontainebleau besuchenDie Brände, die unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht sind, haben in dem emblematischen Wald in der Region...
PolitikFontainebleau: Feuerwehr bekämpft weiter Glutnester im Wald
Fontainebleau - 15.07.2026: Der Rauch ist vielerorts dünner geworden, die Gefahr aber noch nicht vorbei. In der Forêt de Fontainebleau kämpften am Mittwoch rund 950 Feuerwehrleute weiter gegen wieder aufflammende Brandherde. Die Feuer gelten als eingegrenzt, jedoch nicht als gelöscht. Seit Sonntag haben die Flammen in dem Waldmassiv rund 2.000 Hektar Vegetation erfasst.Im Gebiet der Trois-Pignons und nahe der Faisanderie konzentriert sich die Arbeit auf den Boden. Torfige Schichten können Hitze über lange Zeit speichern und das Feuer unterirdisch weitertragen. Windböen reaktivierten am Mittwoch einzelne Stellen. Die Einsatzleitung rechnet deshalb damit, dass die Kräfte noch mehrere Tage zum Ablöschen und zur Kontrolle im Wald bleiben müssen.Aus der Luft unterstützten am Mittwoch drei Canadair-Löschflugzeuge, ein Dash-Flugzeug, zwei Löschhubschrauber und ein Führungshubschrauber die Mannschaften am Boden. Nach Angaben des stellvertretenden SDIS-77-Leiters Sébastien Avenel ist das Feuer weiterhin innerhalb seines bisherigen Perimeters. Jeder verbliebene Glutpunkt müsse jedoch gezielt bewässert werden, damit aus ihm kein neuer Waldbrand entsteht.Für die Anwohner beginnt zugleich eine vorsichtige Rückkehr. Bewohner von Le Vaudoué, die am Sonntag teilweise ihre Häuser verlassen mussten, durften nach der Entwarnung vom Dienstagabend wieder in ihre Gemeinde. Zuvor waren nach Angaben der Gendarmerie rund 900 Menschen aus Achères-la-Forêt und Le Vaudoué in Sicherheit gebracht worden. Gendarmen sicherten Zufahrten, Evakuierungsbereiche und den Einsatz der Rettungskräfte.Parallel zu den Löscharbeiten laufen mehrere Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Fontainebleau beantragte am Mittwoch Untersuchungshaft für zwei junge Erwachsene, gegen die wegen unterschiedlicher Brandherde vom Montag ermittelt wird. Ein Mann soll laut...
Aktuell Lesen 15.07.2026 19:15Nach Lyhanna-Fall: Justiz findet mehr als 15.000 zusätzliche Anzeigen wegen Gewalt gegen Minderjährige
Paris - 15.07.2026: Was als eilige Kontrolle von rund 70.000 Anzeigen begonnen hatte, hat den Blick auf einen deutlich größeren Bestand gelenkt. Frankreichs Staatsanwaltschaften haben nach Angaben von Justizminister Gérald Darmanin landesweit 85.047 Verfahren wegen Gewalt gegen Minderjährige erfasst und überprüft. Damit kamen gegenüber der zunächst genannten Größenordnung mehr als 15.000 weitere Anzeigen hinzu.Der Auftrag war eine Reaktion auf den Fall der elfjährigen Lyhanna aus Puycasquier im Département Gers. Ihr Tod hatte Fragen nach möglichen Versäumnissen bei Polizei, Justiz und der Bearbeitung früherer Hinweise aufgeworfen. Darmanin verlangte am 7. Juni von den Generalstaatsanwälten, sämtliche damals bekannten Anzeigen mit Bezug zu Kindern bis zum 14. Juli...
Aktuell Lesen 15.07.2026 19:01Nationalversammlung beschließt Recht auf Sterbehilfe endgültig
Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung hat die parlamentarische Beratung über ein Recht auf Sterbehilfe mit ihrer endgültigen Abstimmung abgeschlossen. Damit setzt sich die Linie der Abgeordneten gegen den Senat durch, der den Text in den vorausgegangenen Beratungen wiederholt zurückgewiesen hatte. Die Reform gehört zu den wichtigsten gesellschaftspolitischen Vorhaben der zweiten Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron.Die Vorlage schafft unter engen Voraussetzungen einen Anspruch auf Hilfe beim Sterben für volljährige Personen. Voraussetzung ist eine schwere und unheilbare Erkrankung, bei der die Lebensprognose in einer fortgeschrittenen oder terminalen Phase beeinträchtigt ist. Hinzukommen müssen Leiden, die auf Behandlungen nicht ansprechen oder von der betroffenen Person als nicht erträglich empfunden...
Aktuell Lesen 15.07.2026 18:47Nationalversammlung beschließt Recht auf Hilfe beim Sterben endgültig
Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung hat die Vorlage über ein Recht auf Hilfe beim Sterben in letzter Lesung verabschiedet. Damit setzte sie sich nach dem wiederholten Widerstand des Senats durch. Der aktuelle Beschluss beendet das parlamentarische Verfahren, das im Frühjahr 2025 begonnen hatte. Abgeordnete und Öffentlichkeit können die namentlichen Abstimmungen über die offiziellen Datenbanken der Nationalversammlung nachverfolgen.Der Text schafft keinen allgemeinen Anspruch auf Sterbehilfe, sondern definiert ein Verfahren für eng umschriebene Fälle. Zugang sollen nur volljährige Personen erhalten, die französische Staatsbürger sind oder dauerhaft und rechtmäßig in Frankreich leben. Sie müssen an einer schweren und unheilbaren Krankheit leiden, deren Verlauf lebensbedrohlich ist und sich in einem fortgeschrittenen oder terminalen Stadium befindet.Hinzu kommen weitere kumulative Bedingungen. Die erkrankte Person muss unter einer Behandlung nicht zugänglichen oder nach eigenem Urteil unerträglichen Belastung leiden und ihren Willen frei sowie informiert äußern können. Eine psychische Belastung allein genügt ausdrücklich nicht. Minderjährige, Menschen ohne ausreichende Urteilsfähigkeit und Personen, deren Leiden nicht mit einer entsprechenden schweren Erkrankung verbunden ist, fallen damit nicht unter die Regelung.Im Regelfall...
Aktuell Lesen 15.07.2026 18:30Nationalversammlung verabschiedet Recht auf Hilfe zum Sterben endgültig
Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung hat den parlamentarischen Streit über die Hilfe zum Sterben mit der endgültigen Annahme des entsprechenden Gesetzesvorschlags beendet. Damit erhält Frankreich erstmals einen rechtlichen Rahmen für eine aktive Hilfe zum Sterben. Die endgültige Entscheidung fiel im Palais-Bourbon, nachdem der Senat den Text zuvor erneut verworfen hatte. Aufgrund des verfassungsrechtlich vorgesehenen letzten Wortes der Abgeordneten konnte die Nationalversammlung die Vorlage abschließend billigen.Der Text schafft keinen allgemeinen Anspruch auf Sterbehilfe. Zugang soll nur volljährigen Personen offenstehen, die die französische Staatsangehörigkeit besitzen oder dauerhaft und rechtmäßig in Frankreich leben. Sie müssen an einer schweren und unheilbaren Erkrankung leiden, sich in einem fortgeschrittenen oder terminalen Stadium befinden und ein kurz- bis mittelfristig tödliches Leiden erwarten. Zusätzlich verlangt das Gesetz körperliche oder psychische Leiden, die nicht wirksam gelindert werden können oder von den Betroffenen als unerträglich empfunden werden.Voraussetzung bleibt ferner die volle Urteils- und Entscheidungsfähigkeit zum Zeitpunkt des Antrags. Der Wunsch muss persönlich, frei und informiert geäußert werden. Minderjährige sowie Personen, deren Urteilsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist, sind ausgeschlossen. Patientenverfügungen oder frühere...
Aktuell Lesen 15.07.2026 18:15Experten warnen vor weiter steigender französischer Staatsschuld
Paris - 15.07.2026: Ohne einen Kurswechsel in der Finanzpolitik könnte Frankreichs öffentliches Defizit im Jahr 2030 auf 6,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Die Staatsschuld würde dann rund 130 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von den Finanzministerien in Bercy beauftragte unabhängige Expertengruppe. Sie beziffert den notwendigen Konsolidierungsbedarf bis 2032 auf insgesamt 126 Milliarden Euro.Nach Einschätzung der Ökonomen müsste die Bereinigung der öffentlichen Haushalte spätestens 2027 beginnen. Ein späterer Start erhöhe die nötigen jährlichen Einsparungen oder zusätzlichen Einnahmen deutlich. Die Projektion beschreibt keinen feststehenden Verlauf, sondern ein Szenario bei unveränderter Politik. Sie macht jedoch sichtbar, wie stark die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen von Entscheidungen...
Aktuell Lesen 15.07.2026 18:01France 2 porträtiert Schäferin Mathilde Sainjon und ihr Familienleben
Saint-Rémy-de-Provence - 15.07.2026: Franceinfo hat ein neues Porträt aus der Reihe "20h30 le samedi" veröffentlicht, das Mathilde Sainjon und ihren Alltag als Schäferin begleitet. Die von Laurent Delahousse präsentierte Rubrik auf France 2 erzählt in kurzen Reportagen persönliche Geschichten hinter größeren gesellschaftlichen Themen. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht die Verbindung von Weidearbeit, Familienleben und einem Beruf, der von Natur, Tieren und langen Tagen geprägt ist.Sainjon entschied sich vor rund 15 Jahren gegen die Fortsetzung ihres Studiums und für die Arbeit als Schäferin. Heute führt sie einen eigenen Tierbestand und ist zugleich Mutter. Die Reportage nimmt damit einen Lebensweg in den Blick, bei dem berufliche Verantwortung...
Aktuell Lesen 15.07.2026 17:45Autobahnraststätten setzen in der Urlaubssaison auf mehr Umsatz pro Halt
Paris - 15.07.2026: Mit den Abfahrten in die Sommerferien werden die Raststätten an Frankreichs Autobahnen zu wichtigen Zwischenstopps und zugleich zu stark frequentierten Verkaufsorten. Reisende tanken, laden Elektrofahrzeuge, essen, kaufen Reisebedarf und machen Pausen. Die Betreiber müssen dabei sehr unterschiedliche Bedürfnisse in kurzer Zeit bedienen: Familien, Fernfahrer, Urlauber, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Autofahrer auf der Suche nach einer schnellen Erholung.Das Netz bietet nicht nur Tankstellen und Schnellgastronomie. Nach Angaben des französischen Autobahnverbands gibt es entlang der Strecken zahlreiche Rastplätze mit Sanitäranlagen, Picknickbereichen und Spielmöglichkeiten. Auf Serviceanlagen kommen Geschäfte, Restaurants, Geldautomaten und teils WLAN hinzu. Mehr als 330 Läden sind auf dem konzessionierten Autobahnnetz vertreten....
Aktuell Lesen 15.07.2026 17:30Streit um Canadair-Flotte: Neue Bestellung widerlegt Vorwurf einer vollständigen Stornierung
Nîmes - 15.07.2026: Die politische Kontroverse über die französische Canadair-Flotte fällt in eine bereits angespannte Waldbrandsaison. Rassemblement National und La France insoumise werfen dem Lager des früheren Premierministers Gabriel Attal vor, 2024 die Beschaffung von zwei zusätzlichen Löschflugzeugen aufgegeben zu haben. Das Innenministerium verweist dagegen auf jüngste Bestellungen und die Leistungsfähigkeit der gegenwärtigen Luftmittel der Zivilschutzbehörde.Gesichert ist zunächst die Chronologie der Verträge. Frankreich bestellte am 9. August 2024 zwei neue Amphibienflugzeuge des Typs DHC-515 beim kanadischen Hersteller De Havilland. Diese Beschaffung erfolgte im europäischen RescEU-Programm und wurde weitgehend durch europäische Mittel kofinanziert. Nach offiziellen französischen Angaben ergänzten diese beiden Maschinen die damals bestehende nationale Flotte...
Aktuell Lesen 15.07.2026 17:16Mindestens 158 Franzosen nutzten 2025 Sterbehilfe im Ausland
Paris - 15.07.2026: Mindestens 158 Franzosen haben im Jahr 2025 in Belgien oder der Schweiz eine Form der legal zulässigen Hilfe beim Sterben in Anspruch genommen. Die Zahl wurde am Tag der abschließenden Beratung über den französischen Gesetzentwurf bekannt. Sie verdeutlicht, dass einzelne Betroffene bereits heute ins Ausland reisen, weil es in Frankreich bislang kein vergleichbares gesetzliches Verfahren gibt.Die Erhebung unterscheidet zwischen Fällen der Tötung auf Verlangen in Belgien und assistiertem Suizid in der Schweiz. Eine vollständige Aufschlüsselung nach Ländern oder einzelnen Organisationen liegt in der veröffentlichten Angabe nicht vor. Die Mindestzahl erfasst daher nur bekannte Fälle und erlaubt keinen verlässlichen Rückschluss auf die Gesamtzahl aller Franzosen, die im Ausland einen solchen Weg gewählt haben.In der Nationalversammlung steht am Mittwoch, dem 15. Juli 2026, die endgültige Abstimmung über den Vorschlag zum Recht auf Hilfe beim Sterben an. Nach dem wiederholten Nein des Senats kann die Nationalversammlung in dem Streit zwischen beiden Kammern das letzte Wort haben. Ein endgültiges Abstimmungsergebnis lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht vor.Der von...
Aktuell Lesen 15.07.2026 17:00Waldbrand schließt Güterzug in Ontario ein – Bahnmitarbeiter in Sicherheit
Armstrong - 15.07.2026: Es ist ein Bild, das die Gewalt eines Waldbrands in wenigen Sekunden sichtbar macht: Durch die Scheiben eines Güterzugs lodern beidseits der Strecke hohe Flammen, schwarzer Rauch nimmt die Sicht. Nahe Armstrong im Nordwesten der kanadischen Provinz Ontario geriet ein Zug des Bahnunternehmens Canadian National Railway, kurz CN, in die Feuerfront.Videoaufnahmen aus dem Zug zeigen die Situation aus der Perspektive der Besatzung. Das Feuer hatte sich entlang der Gleise ausgebreitet und umschloss den Zug in der abgelegenen Waldregion nördlich von Thunder Bay. Der Zug kam in Armstrong zum Stehen. Nach Angaben von CN wurden die Beschäftigten in der Nacht zum Montag aus...
Aktuell Lesen 15.07.2026 16:45RD 915 in Savoie nach Brand wieder geöffnet
Pralognan-la-Vanoise - 15.07.2026: Die Departementsstraße RD 915 ist nach einer einwöchigen Unterbrechung wieder für den Verkehr geöffnet worden. Damit können Bewohner, Urlauber und Beschäftigte aus Pralognan-la-Vanoise und Le Planay die zuvor abgeschnittenen Orte wieder verlassen. Die Straße war seit dem Abend des 7. Juli gesperrt, nachdem ein Vegetationsbrand am Hang bei Le Planay die Sicherheit der Verbindung beeinträchtigt hatte.Die Wiederfreigabe erfolgte am Mittwochmorgen zunächst nur talwärts von Le Planay und Pralognan-la-Vanoise in Richtung Bozel. Die Gendarmerie steuerte den Verkehr, um den erwarteten Rückreiseverkehr geordnet abzuwickeln. Nach Angaben der örtlichen Gemeinde wurde später am Vormittag auch über die Öffnung der RD 915 informiert. Parallel wurde eine...
Aktuell Lesen 15.07.2026 16:30Hitze verändert den Kulturalltag im Pariser Hasard ludique
Paris - 15.07.2026: Der unabhängige Kulturort Le Hasard ludique im 18. Arrondissement von Paris hat seine Feier zum Nationalfeiertag unter schwierigen Bedingungen durchgeführt. Bei einem Open-Air-Abend mit mehreren DJ-Sets am Dienstag, 14. Juli, prägte starke Hitze den Ablauf der Veranstaltung. Das Programm auf dem Gelände der ehemaligen Petite Ceinture musste an die Belastung durch die Sonne und die hohen Temperaturen angepasst werden.Für den Kulturort ist eine Absage keine einfache Option. Die Verantwortlichen verweisen darauf, dass Ausfälle die wirtschaftliche Grundlage unabhängiger Häuser unmittelbar treffen können. Einnahmen aus Konzerten, Gastronomie und weiteren Angeboten sind für solche Orte besonders wichtig. Zugleich steigen bei Hitze die Anforderungen an Organisation, Personal, Publikumsschutz und technische Abläufe.Le Hasard ludique verbindet Konzertbetrieb, Veranstaltungen und gastronomische Angebote auf einem früheren Bahngelände im Norden von Paris. Der Ort nutzt dabei auch Außenflächen entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse. Gerade diese offene Lage macht Veranstaltungen im Sommer attraktiv, erhöht bei intensiver Sonneneinstrahlung jedoch die Abhängigkeit von Wetterbedingungen und kurzfristigen Schutzmaßnahmen.Der für den 14. Juli angekündigte Open-Air-Termin mit dem Kollektiv Basses Frequences war auf den Gleisen des Kulturorts geplant. Die Feier fiel auf einen Tag, an dem landesweit zahlreiche Veranstaltungen zum französischen Nationalfeiertag stattfanden. In Paris standen Organisatoren damit vor der Aufgabe, den kulturellen Betrieb aufrechtzuerhalten und zugleich die gesundheitlichen Risiken für Gäste, Künstler und Beschäftigte zu begrenzen.Für unabhängige Veranstaltungsorte verschärfen sich damit Zielkonflikte. Eine vollständige Absage kann Verluste verursachen und bereits engagierte Künstler, Dienstleister sowie Besucher betreffen. Eine Durchführung verlangt dagegen konkrete Vorkehrungen:...
Aktuell Lesen 15.07.2026 16:15Zehntausende Akten zu sexueller Gewalt gegen Minderjährige erneut geprüft
Paris - 15.07.2026: Hinter den nüchternen Zahlen stehen Kinder und Jugendliche, deren Erlebnisse oft erst spät den Weg zu Polizei und Justiz finden. Frankreichs Justizminister Gérald Darmanin hat nun eine landesweite Bestandsaufnahme zum Umgang mit sexueller Gewalt gegen Minderjährige vorgestellt. Demnach wurden 69.626 Akten zu Sexualstraftaten und sexuellen Delikten erneut überprüft. Die Staatsanwaltschaften erfassten zugleich 85.047 Anzeigen.Die Zahlen beschreiben keinen einzelnen Fall, sondern die Größenordnung einer Aufgabe, die sich über Gerichte, Ermittlungsbehörden, Schulen, Jugendhilfe und Familien zieht. Eine Anzeige bedeutet zunächst, dass ein Vorwurf geprüft werden muss; sie ist weder ein Beweis noch ein Urteil. Gerade bei mutmaßlichen Sexualdelikten gegen Minderjährige können Aussagen, medizinische Befunde,...
Aktuell Lesen 15.07.2026 16:01Granita aus Sizilien: Warum das Eis in Taormina zum Frühstück gehört
Taormina - 15.07.2026: In Sizilien beginnt ein Sommertag bisweilen nicht mit Espresso und Cornetto, sondern mit einem Löffel Granita. Eine aktuelle Franceinfo-Reportage aus Taormina an der Nordostküste der Insel richtet den Blick auf jene eisige Spezialität, die außerhalb Italiens oft vorschnell als gewöhnliches Wassereis oder Granité verstanden wird. Tatsächlich ist sie ein Stück regionaler Alltagskultur.Die sizilianische Granita besteht im Kern aus Wasser, Zucker und Zutaten wie Zitrone, Mandel, Kaffee, Pistazie oder saisonalen Früchten. Entscheidend ist ihre Konsistenz: Sie soll nicht aus groben, lose geschütteten Eisstücken bestehen, sondern eine feine, cremig-kristalline Textur besitzen. Gerade darin liegt die Kunst, die aus einem schlichten Erfrischungsdessert eine kleine Delikatesse...
Aktuell Lesen 15.07.2026 15:45Justiz ermittelt nach Waldbränden bei Fontainebleau gegen zwei 18-Jährige
Fontainebleau - 15.07.2026: Nach den schweren Waldbränden im Waldmassiv von Fontainebleau hat die Justiz ein gerichtliches Ermittlungsverfahren wegen Zerstörung durch Brandstiftung eingeleitet. Zwei 18-Jährige wurden einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Ermittlungen betreffen getrennte Brandherde vom 13. Juli in Arbonne-la-Forêt sowie nahe der Pferdesportanlage Grand Parquet in Fontainebleau.Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stehen die beiden jungen Männer nicht miteinander in Verbindung und waren zuvor strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten. Einer der Beschuldigten ist freiwilliger Feuerwehrmann. Er soll in Arbonne-la-Forêt zugegeben haben, mit Benzin und einem Feuerzeug trockenes Reisig entzündet zu haben. Die genaue rechtliche Bewertung dieses Vorwurfs liegt nun bei der Ermittlungsjustiz.Der zweite Beschuldigte soll erklärt haben, am Rand des Geländes bei der Faisanderie in Fontainebleau eine Zigarette weggeworfen zu haben, wodurch ein Feuer entstanden sei. Auch dieser Vorgang wird im Zusammenhang mit den Bränden untersucht. Die beiden Fälle werden zwar gemeinsam im aktuellen Verfahren behandelt, beziehen sich nach den bisherigen Erkenntnissen aber auf unterschiedliche Brandorte.Ein gerichtliches Ermittlungsverfahren wird in Frankreich von einem Untersuchungsrichter geführt. Dieser muss belastende wie entlastende Umstände prüfen und...
Aktuell Lesen 15.07.2026 15:30Frankreich verschärft Krisenmanagement wegen früher Dürre
Paris - 15.07.2026: Frankreich hat sein Krisenmanagement wegen einer außergewöhnlich frühen und intensiven Dürre ausgeweitet. Umweltministerin Monique Barbut beriet am Mittwoch im Krisenzentrum des Umweltministeriums mit staatlichen Fachstellen über die Lage bei Böden, Flüssen und Grundwasser. Die Regierung warnt, dass sich die Versorgungslage ohne nennenswerte Niederschläge im weiteren Sommer rasch weiter verschlechtern kann.Nach Angaben des Umweltministeriums gelten inzwischen in 97 Départements Einschränkungen für die Wassernutzung. In 41 Départements wurde zumindest regional die höchste Krisenstufe ausgerufen. Dort können Präfekten die landwirtschaftliche Bewässerung, das Befüllen privater Schwimmbecken, die Fahrzeugwäsche, die Gartenbewässerung und einzelne industrielle Nutzungen erheblich begrenzen oder untersagen. Die konkreten Regeln unterscheiden sich nach Einzugsgebiet und örtlicher Wasserverfügbarkeit.Besonders betroffen ist das Zentralmassiv, das für zahlreiche Flusssysteme eine zentrale Rolle spielt. Die Behörden verweisen darauf, dass die Region bereits zu Beginn des Sommers Belastungswerte erreicht habe, die sonst erst deutlich später im Jahr auftreten. Niedrige Abflüsse und ausgetrocknete Böden erhöhen zugleich die Gefahr von Vegetations- und Waldbränden. Die Dürre ist damit nicht nur ein Problem für Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung, sondern auch für...
Aktuell Lesen 15.07.2026 15:15Baugewerbe fordert neue Arbeitsregeln bei extremer Hitze
Frankreich - 15.07.2026: Nach der dritten Hitzewelle dieses Sommers rückt die Arbeit auf Baustellen erneut in den Mittelpunkt der Debatte. Beschäftigte, Bauunternehmen und Gewerkschaften verlangen, dass der Schutz vor Hitze nicht nur im Ausnahmefall organisiert wird. Diskutiert werden frühere Arbeitsbeginne, längere Erholungspausen, weniger körperlich belastende Tätigkeiten in der Mittagshitze sowie eine bessere vertragliche Absicherung bei Unterbrechungen.Besonders betroffen sind Beschäftigte im Hoch- und Tiefbau, weil sie im Freien arbeiten, schwere Lasten bewegen und sich oft nur begrenzt vor direkter Sonneneinstrahlung schützen können. Hohe Temperaturen erhöhen nach Einschätzung staatlicher Stellen das Unfallrisiko erheblich. Konzentration und Reaktionsfähigkeit können sinken, während Dehydrierung, Erschöpfung und hitzebedingte Kreislaufprobleme wahrscheinlicher werden.Für Arbeitgeber...
Aktuell Lesen 15.07.2026 15:00Nationalversammlung entscheidet endgültig über Recht auf Sterbehilfe
Paris - 15.07.2026: Die Nationalversammlung entscheidet am Mittwoch in letzter Lesung über den Gesetzentwurf zum Recht auf Hilfe beim Sterben. Das Votum hat besondere Bedeutung, weil der Senat den Text am 7. Juli erneut nicht behandelt hatte. Damit liegt das letzte Wort nach dem Verfahren der Fünften Republik bei den Abgeordneten im Palais-Bourbon.Die Vorlage soll volljährigen Personen mit einer schweren und unheilbaren Erkrankung unter genau definierten Voraussetzungen den Zugang zu einer tödlichen Substanz eröffnen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die betroffene Person ihren Willen frei und informiert äussern kann und an einer therapieresistenten oder als unerträglich empfundenen Belastung leidet. Die Lebenserwartung muss durch die Krankheit...
Aktuell Lesen 15.07.2026 14:45Livret A: Zinssatz soll am 1. August auf 1,7 Prozent steigen
Paris - 15.07.2026: Der Zinssatz des Livret A soll zum 1. August 2026 von 1,5 auf 1,7 Prozent steigen. Wirtschaftsminister Roland Lescure kündigte die Anhebung des populärsten regulierten Sparprodukts Frankreichs an. Die Erhöhung würde die erste Zinsanhebung seit Anfang 2023 bedeuten, nachdem der Satz zuletzt zum 1. Februar 2026 gesenkt worden war.Für Inhaber des Livret A erhöht sich damit die jährliche Verzinsung um 0,2 Prozentpunkte. Wer den maximal möglichen Betrag von 22.950 Euro während eines ganzen Jahres auf dem Konto hält, erhielte rechnerisch rund 45,90 Euro mehr Zinsen als bei einem Satz von 1,5 Prozent. Die tatsächliche Gutschrift hängt jedoch vom jeweiligen Kontostand und den...
Aktuell Lesen 15.07.2026 14:30Waldbrand bei Fontainebleau verschlechtert Luft in Ile-de-France
Fontainebleau - 15.07.2026: Über dem südlichen Rand der Ile-de-France liegt noch immer der Geruch von verbranntem Holz. Nach dem schweren Waldbrand im Massiv von Fontainebleau hat sich die Luftqualität in Teilen der Region zusätzlich verschlechtert. Feinstaub aus dem Brandrauch trifft auf eine ohnehin durch die Hitze begünstigte Ozonbelastung.Der Brand beschäftigt die Einsatzkräfte seit dem Nachmittag des 12. Juli. Besonders betroffen war der Bereich bei Noisy-sur-Ecole in Seine-et-Marne. Nach Angaben der Gendarmerie wurden rund 100 Einsatzkräfte zur Sicherung der Zufahrten, zur Unterstützung bei Evakuierungen und zum Schutz geräumter Gebiete eingesetzt. Innenminister Laurent Nunez besuchte den Einsatzort am 13. Juli.Airparif, die zuständige Mess- und Beobachtungsstelle für die...
Aktuell Lesen 15.07.2026 14:16Hitzewelle bremst Tourismus in Saint-Émilion
Saint-Émilion - 15.07.2026: Die anhaltende Hitzewelle verändert den touristischen Alltag in Saint-Émilion deutlich. In der mittelalterlichen Weinbaustadt im Département Gironde bleiben die engen, steilen Gassen während der heißesten Stunden des Tages vielerorts leer. Besucher verlegen Besichtigungen auf den frühen Morgen oder den Abend und suchen mittags schattige Plätze, klimatisierte Innenräume oder Unterkünfte auf.Für Restaurants, Cafés, Weinhandlungen und andere Geschäfte ist diese Entwicklung besonders spürbar. Der Sommer zählt in Saint-Émilion normalerweise zu den wichtigsten Zeiten des Jahres. Nach Berichten aus der Stadt verzeichnen Betriebe bereits weniger Laufkundschaft und eine zurückhaltendere Nachfrage während der Mittagsstunden. Besonders betroffen sind Angebote, die stark von spontanen Besuchen und Terrassenbetrieb abhängen.Die Lage fällt in eine Phase außergewöhnlich hoher Temperaturen in weiten Teilen Frankreichs. Météo-France meldete am 14. Juli für den folgenden Tag zwar eine allmähliche Abkühlung im Westen, rechnete dort aber weiterhin mit Höchstwerten zwischen 33 und 36 Grad Celsius. Für Bordeaux wurden am Nachmittag des 14. Juli 35 Grad gemessen; für die Nacht zum 15. Juli wurden 23 Grad erwartet.In der Gironde gelten für eine...
Aktuell Lesen 15.07.2026 14:03Nach Fall Lyhanna: 88.000 Verfahren zu sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige werden neu geprüft
Paris - 15.07.2026: Frankreichs Justiz und Sicherheitsbehörden haben nach dem Fall Lyhanna eine landesweite Überprüfung von 88.000 Verfahren wegen sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige eingeleitet. Justizminister Gérald Darmanin hatte die Aktion Anfang Juni angeordnet und als Frist den 14. Juli gesetzt. Nach Angaben des Ministeriums betrifft die Zahl Verfahren, die bei Polizei und Gendarmerie erfasst waren und erneut auf Dringlichkeit, Ermittlungsstand und notwendige Folgemaßnahmen geprüft werden.Auslöser war das Verschwinden der elfjährigen Lyhanna am 29. Mai 2026 nach dem Unterricht in Fleurance im Département Gers. Der Leichnam des Kindes wurde am 4. Juni gefunden. Ein Beschuldigter, gegen den bereits drei Verfahren wegen Sexualdelikten geführt worden waren, war...
Aktuell Lesen 15.07.2026 13:45Justiz überprüft 85.047 Anzeigen wegen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen
Paris - 15.07.2026: Frankreichs Justiz hat nach Angaben von Justizminister Gérald Darmanin landesweit 85.047 Anzeigen und Verfahren wegen sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige erfasst. Fast 1.000 Fälle seien als besonders vorrangig identifiziert worden, erklärte der Minister während der Regierungsbefragung in der Nationalversammlung. Die Bestandsaufnahme soll gewährleisten, dass besonders schwere oder lange unbearbeitete Hinweise unverzüglich strafrechtlich geprüft werden.Nach den vom Minister genannten Zahlen wurden seit dem 8. Juni 69.626 bei den Staatsanwaltschaften bekannte Strafsachen erneut untersucht. Zugleich hätten die Ermittlungsdienste mehr als 15.000 weitere Anzeigen aufgefunden. Die Differenz zwischen den zunächst bekannten Akten und dem neuen Gesamtbestand verweist auf die Schwierigkeit, Verfahren zwischen Polizei, Gendarmerie, Staatsanwaltschaften und...
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