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À la une · 24.05.2022 09:32

Affenpocken: Inzwischen mindestens drei bestätigte Fälle in Frankreich

Santé Publique France meldet am 23. Mai mindestens drei bestätigte Fälle von Affenpocken in Frankreich. Zwei neue Fälle von Affenpocken wurden gestern festgestellt, wodurch sich die Zahl der mit dem Monkeypox-Virus infizierten Personen in...

Santé Publique France meldet am 23. Mai mindestens drei bestätigte Fälle von Affenpocken in Frankreich.

Zwei neue Fälle von Affenpocken wurden gestern festgestellt, wodurch sich die Zahl der mit dem Monkeypox-Virus infizierten Personen in Frankreich auf drei erhöht hat, gab Santé Publique France am Montag, dem 23. Mai.

Wie beim ersten Monkeypox-Fall, der am Donnerstag, 19. Mai in Frankreich registriert wurde, stehen diese Fälle "in keinem direkten Zusammenhang mit Personen, die aus einem bekannten Endemiegebiet zurückgekehrt sind", merkt die Gesundheitsbehörde an und erklärt, dass sie "hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, bei Männern aufgetreten sind, die Sex mit Männern haben (MSM)".

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Angesichts der aktuellen Gesundheitslage - in Europa steigt die Zahl der Ansteckungen mit Affenpocken seit mehreren Wochen kontinuierlich an - erklärt die Gesundheitsbehörde, dass "die dauerhafte Überwachung von Monkeypox in Frankreich durch eine Meldepflicht verstärkt wird".

Die Affenpocken äußern sich zunächst durch hohes Fieber und entwickeln sich schnell zu einem Hautausschlag mit Krustenbildung, vor allem im Gesicht.

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) empfiehlt, alle Erkrankten zu isolieren, bis die durch die Krankheit verursachten Pusteln "vollständig abgeheilt sind".

Insgesamt wurden laut ECDC bislang 85 Fälle in acht EU-Ländern (Frankreich, Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien, Portugal und Schweden) gemeldet. Darüber hinaus meldeten auch die Gesundheitsbehörden in Dänemark am Montag einen ersten Fall.

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Die Krankheit, eine weniger gefährliche Verwandte der vor etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken, ist in West- und Zentralafrika endemisch. Die Zunahme von Fällen außerhalb des üblichen Verbreitungsgebiets beunruhigt jetzt jedoch die Experten. Auch in Großbritannien, den USA, Kanada und Australien sind Monkeypox-Fälle aufgetreten.

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