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Alle Artikel · 25.03.2025 06:03

Astérix & Obélix kehren zurück – in 3D und mit dem Humor von Alain Chabat

Ein Hinkelstein trifft Panoramix – und plötzlich geht im gallischen Dorf alles drunter und drüber: So beginnt Astérix & Obélix: Le Combat des chefs, die neue 3D-Animationsserie, mit der Alain Chabat seine ganz eigene,...

Ein Hinkelstein trifft Panoramix – und plötzlich geht im gallischen Dorf alles drunter und drüber: So beginnt Astérix & Obélix: Le Combat des chefs, die neue 3D-Animationsserie, mit der Alain Chabat seine ganz eigene, moderne Hommage an die berühmten Gallier auf Netflix abliefert. Ab dem 30. April wird die fünfteilige Miniserie gestreamt – und sie verspricht bereits jetzt ein Fest für Fans zu werden.

Rückkehr zu den Ursprüngen – aber mit Chabat-Twist

Vor über 20 Jahren brachte Alain Chabat mit Astérix: Mission Cléopâtre eine der beliebtesten Comicverfilmungen überhaupt in die Kinos. Nun kehrt er zurück – nicht auf die große Leinwand, sondern auf den Bildschirm, mit einer Serie, die auf dem 1966 erschienenen Comic Le Combat des chefs basiert.

Die Handlung bleibt dem Geist der Vorlage treu, setzt aber auch eigene Akzente. Nach einem Rückblick in die Kindheit von Astérix und Obélix – inklusive der legendären Szene, wie Obélix in den Zaubertrank fällt – geht es zurück ins Jahr 50 v. Chr.: Der Druide Panoramix hat durch einen Menhirtreffer den Verstand (und das Rezept des Zaubertranks) verloren. Doch der Dorfchef Abraracourcix muss sich in einem fairen Zweikampf gegen einen gallo-römischen Widersacher behaupten – sonst verliert das Dorf seine Unabhängigkeit.

Starbesetzung vor dem Mikro

Alain Chabat selbst übernimmt die Stimme von Astérix – ein gewagter Schritt, wenn man an die unvergesslichen Darbietungen von Roger Carel oder Christian Clavier denkt. Doch Chabat bringt seinen ganz eigenen, modernen Ton in die Figur.

Gilles Lellouche leiht erneut Obélix seine Stimme, wie schon im Realfilm L’Empire du Milieu (2023). Grégoire Ludig als Abraracourcix, Géraldine Nakache als dessen Frau Bonemine, Thierry Lhermitte als Panoramix und Laurent Lafitte als César runden ein Cast ab, der sich hörbar mit Freude in die Rollen stürzt. Laut Augenzeugen der Preview beim Festival Séries Mania wurde viel gelacht – ein gutes Zeichen.

Ein technisches und visuelles Experiment

Ursprünglich als Spielfilm geplant, entwickelte sich das Projekt dank der kreativen Freiheit bei Netflix zu einer Serie. Chabat, Neuling im Animationsbereich, lernte schnell: Improvisieren wie bei seinen früheren Projekten? Schwierig. Doch er konnte sich auf Co-Regisseur Fabrice Joubert verlassen, der schon bei Dreamworks an Bord war, und auf das renommierte Toulouser Studio TAT (Les As de la jungle), das über 100 Leute für die Serie versammelte.

Das Ergebnis: Eine visuelle Hommage an die klassische Comicvorlage – aber in moderner 3D-Optik, mit aufwändigen Spezialeffekten, eingebauten Onomatopoesien (wer liebt es nicht, wenn ein „BOING“ durchs Bild fliegt?) und liebevollen Anspielungen auf Star Wars, Spider-Man: New Generation oder Disneys Dschungelbuch. Die römische Architektur erinnert sogar frappierend an das Imperium aus einer weit, weit entfernten Galaxis.

Ein Vorgeschmack auf den nächsten Band

Diese Serie ist nicht nur eine Hommage, sondern auch ein Appetizer. Im Oktober erscheint das 41. Astérix-Album: Astérix en Lusitanie. Bis dahin dürfte Le Combat des chefs das perfekte Überbrückungsprogramm sein – für neue und alte Fans, für Kinder und Kindgebliebene, für Liebhaber des feinen (und manchmal ziemlich albernen) Chabat-Humors.

Bleibt nur eine Frage: Kann ein Menhir wirklich einem Druiden so sehr den Kopf verdrehen?

Von C. Hatty.

https://youtu.be/f4YqWtOyxyk

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