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Aktuell · 29.06.2026 02:09

Biarritz: Falaise stürzt ein – Taucherin tot, Partner vermisst

Am 24. Juni 2026 stürzte ein 2.000 Kubikmeter großer Felsbrocken unter dem Leuchtturm von Biarritz ein. Eine 33-jährige Taucherin wurde tot geborgen, ihr 34-jähriger Partner bleibt vermisst. Die Stadtverwaltung beendete am 27. Juni die…

Biarritz – 27.06.2026: Ein dramatischer Vorfall erschütterte die Küstenstadt Biarritz, als am 24. Juni ein massiver Felsbrocken von etwa 2.000 Kubikmetern unter dem Leuchtturm von Biarritz in den Ozean stürzte. Drei Taucher befanden sich zu diesem Zeitpunkt am Fuß der Klippe. Ein 34-jähriger Mann wird seitdem vermisst, während seine 33-jährige Partnerin tot geborgen wurde. Ein dritter Taucher blieb unverletzt, erlitt jedoch einen schweren Schock. Die Stadtverwaltung von Biarritz beendete am 27. Juni die Suchmaßnahmen, nachdem trotz intensiver Bemühungen keine weiteren Überlebenden gefunden wurden.

Der dramatische Vorfall ereignete sich am späten Nachmittag des 24. Juni, als ein massiver Felsbrocken von etwa 2.000 Kubikmetern unter dem Leuchtturm von Biarritz in den Ozean stürzte. Drei Taucher befanden sich zu diesem Zeitpunkt am Fuß der Klippe. Ein 34-jähriger Mann wird seitdem vermisst, während seine 33-jährige Partnerin tot geborgen wurde. Ein dritter Taucher blieb unverletzt, erlitt jedoch einen schweren Schock. Die Stadtverwaltung von Biarritz beendete am 27. Juni die Suchmaßnahmen, nachdem trotz intensiver Bemühungen keine weiteren Überlebenden gefunden wurden.

Die Rettungsdienste reagierten umgehend auf den Vorfall. Die Präfektur der Pyrénées-Atlantiques aktivierte das Départementale Operationszentrum, und die Feuerwehr des SDIS 64 mobilisierte etwa 40 Feuerwehrleute, darunter spezialisierte Taucher und Rettungsteams für gefährliche Umgebungen. Die nationale Gendarmerie und die Polizei sicherten den Bereich, unterstützt von einem Hubschrauber für Luftaufklärungen. Der Unterpräfekt von Bayonne, Mathieu Duhamel, und der Bürgermeister von Biarritz, Serge Blanco, koordinierten die Rettungsoperationen vor Ort.

Trotz der umfangreichen Suchmaßnahmen, die sowohl maritime als auch terrestrische Bereiche abdeckten, konnten die Rettungskräfte den vermissten Taucher nicht finden. Am 26. Juni wurde die Suche aufgrund der anhaltenden Gefahr weiterer Felsabbrüche eingestellt. Die Stadtverwaltung von Biarritz übernahm daraufhin die Verantwortung für die Fortsetzung der Suchmaßnahmen und setzte zusätzliche Mittel ein, darunter einen Unterwasser-Drohnen mit Sonar, um die vermisste Person zu finden. Trotz dieser Bemühungen konnte der vermisste Taucher nicht gefunden werden, und die Stadtverwaltung beendete am 27. Juni die Suchoperationen.

Die genauen Ursachen des Felsabbruchs sind noch nicht vollständig geklärt. Experten vermuten eine Kombination aus natürlicher Erosion und den jüngsten hohen Temperaturen als mögliche Faktoren. Bürgermeister Serge Blanco betonte die Notwendigkeit weiterer geologischer Untersuchungen, um die Stabilität der Klippen zu bewerten und zukünftige Vorfälle zu verhindern. Die Stadtverwaltung hat zudem ein Verbot erlassen, sich dem Fuß der Klippe auf weniger als 300 Meter zu nähern, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten.

Dieser tragische Vorfall hat die Gemeinde Biarritz erschüttert und erneut die Gefahren von Klippenabbrüchen an der Küste aufgezeigt. Die Behörden betonen die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen und warnen vor den Risiken, die mit Aktivitäten in der Nähe von Klippen verbunden sind.

Quellen

  • Franceinfo
  • Le Progrès
  • La Dépêche du Midi

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