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Alle Artikel · 23.03.2025 09:34

Brutaler Angriff auf Rabbiner in Orléans erschüttert Gemeinde

Am Samstag, dem 22. März 2025, ereignete sich in Orléans ein schockierender Vorfall: Der örtliche Rabbiner Arié Engelberg wurde am frühen Nachmittag Opfer einer gewaltsamen Attacke. Während er gegen 13:30 Uhr gemeinsam mit seinem...

Am Samstag, dem 22. März 2025, ereignete sich in Orléans ein schockierender Vorfall: Der örtliche Rabbiner Arié Engelberg wurde am frühen Nachmittag Opfer einer gewaltsamen Attacke. Während er gegen 13:30 Uhr gemeinsam mit seinem neun Jahre alten Sohn von der Synagoge nach Hause ging, wurde er von einem jungen Mann angegriffen. Der Täter schlug auf den Rabbiner ein, biss ihn in die Schulter und beleidigte ihn verbal. Ein Passant griff ein und konnte den Angreifer vertreiben.

Der Rabbiner erlitt Verletzungen am Kopf und an der Schulter. Unmittelbar nach dem Vorfall erstattete er Anzeige bei der Polizei von Orléans. Die Behörden leiteten umgehend eine Untersuchung wegen "vorsätzlicher Gewalt aufgrund der tatsächlichen oder vermeintlichen religiösen Zugehörigkeit des Opfers" ein.

Noch am selben Abend konnte die Polizei einen 16-jährigen Verdächtigen festnehmen, der seither in Polizeigewahrsam ist.

Die jüdische Gemeinde von Orléans, die etwa 400 Mitglieder zählt, ist tief erschüttert. Eliane Klein, Präsidentin des CRIF für die Zentralregion Frankreichs, äußerte ihre Bestürzung über den Vorfall und betonte, dass Orléans bisher als friedliche Stadt galt.

Dieser Angriff wirft erneut ein Schlaglicht auf die anhaltende Problematik des Antisemitismus in Frankreich. Trotz zahlreicher Bemühungen seitens der Regierung und zivilgesellschaftlicher Organisationen, antisemitische Tendenzen einzudämmen, zeigen solche Vorfälle, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht. Es bedarf eines gesamtgesellschaftlichen Engagements, um Vorurteile abzubauen und ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Die Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft ist in diesen Zeiten von besonderer Bedeutung. Es liegt an jedem Einzelnen, sich gegen Hass und Intoleranz zu stellen und für eine Gesellschaft einzutreten, in der Vielfalt und gegenseitiger Respekt gelebt werden.

Von C. Hatty

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