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Aktuell · 23.06.2026 05:33

CIO genehmigt neue Standorte für die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen

Der Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die aktualisierte Standorte-Karte für die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen genehmigt. Lyon wird nun als Austragungsort für alle Eissportarten fungieren, während Val d'Isère für den alpinen…

Paris – 23.06.2026: Der Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die aktualisierte Standorte-Karte für die Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen genehmigt. Lyon wird nun als Austragungsort für alle Eissportarten fungieren, während Val d'Isère für den alpinen Skisport vorgesehen ist.

Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt in der Vorbereitung der Spiele, die vom 6. bis 22. Februar 2030 stattfinden sollen. Lyon übernimmt die Rolle des "Eis-Pools" und wird die Wettbewerbe im Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Shorttrack beherbergen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die logistische Effizienz zu steigern und die Belastung der alpinen Regionen zu reduzieren.

Val d'Isère, bekannt für seine anspruchsvollen Pisten, wird die alpinen Skirennen ausrichten. Diese Wahl wurde getroffen, um den hohen sportlichen Anforderungen gerecht zu werden und den Athleten optimale Bedingungen zu bieten. Zuvor war Val d'Isère von der ursprünglichen Liste der Austragungsorte ausgeschlossen worden, doch aufgrund intensiver Lobbyarbeit, unter anderem von Jean-Claude Killy und Michel Barnier, wurde die Entscheidung revidiert.

Die endgültige Bestätigung der Standorte durch das IOC erfolgte nach einer Reihe von Besuchen und Evaluierungen der vorgeschlagenen Orte. Im Dezember 2025 besuchte die IOC-Koordinationskommission mehrere potenzielle Austragungsorte, darunter Val d'Isère, Courchevel und La Plagne, um die Eignung der Standorte zu prüfen.

Mit der Genehmigung der Standorte durch das IOC können die Organisatoren nun mit der detaillierten Planung und dem Bau der erforderlichen Infrastruktur beginnen. Die nächsten Schritte umfassen die Sicherstellung der finanziellen Mittel, die Fertigstellung der Bauarbeiten und die Koordination der verschiedenen Akteure, um einen reibungslosen Ablauf der Spiele zu gewährleisten.

Die Entscheidung, Lyon und Val d'Isère als Hauptstandorte für die Eissportarten und den alpinen Skisport zu wählen, spiegelt die Bemühungen wider, die Spiele sowohl sportlich anspruchsvoll als auch logistisch effizient zu gestalten. Durch die Konzentration der Eissportarten in Lyon können die alpinen Regionen entlastet und die Umweltbelastung durch Reisen reduziert werden.

Die Organisatoren betonen, dass die Auswahl der Standorte nicht nur auf sportlichen Kriterien basiert, sondern auch die Nachhaltigkeit und die langfristigen Auswirkungen auf die Regionen berücksichtigt wurden. Ziel ist es, den französischen Alpen ein bleibendes Erbe zu hinterlassen und gleichzeitig den Anforderungen des modernen Spitzensports gerecht zu werden.

Mit der endgültigen Bestätigung der Standorte durch das IOC rückt die Vision der Olympischen Winterspiele 2030 in den französischen Alpen einen Schritt näher. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um die ambitionierten Pläne in die Realität umzusetzen und ein unvergessliches sportliches Ereignis zu schaffen.

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