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Aktuell · 14.07.2026 15:46

Comète: Élie Wajemans Pariser Ensemblefilm startet am 15. Juli

Mit Comète bringt Élie Wajeman einen vielstimmigen Film über zufällige Begegnungen in Paris ins Kino. Vincent Macaigne führt eine große Besetzung an.

Paris – 14.07.2026: Der französische Regisseur Élie Wajeman bringt am Mittwoch, 15. Juli 2026, sein neues Drama Comète in die französischen Kinos. Der 97 Minuten lange Film erzählt von Menschen, deren Wege sich in Paris kreuzen, während am Himmel eine Kometenerscheinung zu sehen ist. Im Mittelpunkt steht ein Ensemble statt einer einzelnen Hauptfigur.

Vincent Macaigne, der bereits in Wajemans Film Médecin de nuit mitspielte, gehört erneut zur Besetzung. Daneben sind unter anderem Sandor Funtek, Alexia Chardard, Lou Lampros, Samuel Achache, Luiza Benaïssa, Sarah Le Picard und Ike Zacsongo-Joseph zu sehen. Das Drehbuch entstand durch Élie Wajeman, Sarah Le Picard und Vincent Sornaga.

Die Handlung verbindet mehrere Pariser Geschichten: Zwei langjährige Freunde ziehen durch die Stadt, eine junge Frau trifft ihren abwesenden Vater wieder, und andere Figuren geraten durch familiäre Konflikte, Geldgeschäfte oder die Erinnerung an Verstorbene unter Druck. Parallel probt eine Theatergruppe ein Stück. Diese verschiedenen Erzählstränge sollen sich über Blicke, Zufälle und Begegnungen miteinander verbinden.

Comète setzt damit auf die Form des Ensemblefilms, die nicht auf eine durchgehende Kriminalhandlung oder einen klaren Helden angewiesen ist. Wajeman richtet den Blick auf alltägliche Situationen und auf Menschen, die sich nur kurz begegnen. Der Komet über Paris fungiert dabei als gemeinsamer Hintergrund für Figuren, die zunächst unabhängig voneinander leben.

Nach vorliegenden Angaben wurde der Film mit begrenzten Mitteln produziert. Gerade daraus entsteht eine intime Pariser Chronik, die auf Schauspiel, Dialoge und urbane Schauplätze setzt. Die Besetzung vereint bekannte Darsteller mit jüngeren Gesichtern sowie Künstlerinnen und Künstlern aus dem Theater. Die französische Presse hebt vor dem Kinostart insbesondere die überzeugende Ensembleleistung hervor, verweist aber auch auf eine ungleichmäßige Wirkung einzelner Episoden.

Für Wajeman ist Comète der nächste Kinofilm nach Médecin de nuit, dem Großstadtthriller aus dem Jahr 2021. Während jener Film Vincent Macaigne als Arzt auf nächtlichen Fahrten durch Paris zeigte, ordnet Comète die Stadt weniger als bedrohlichen Raum ein. Im Vordergrund stehen diesmal die fragilen Verbindungen zwischen Menschen, die für einen Moment Teil derselben Geschichte werden.

Der Kinostart am 15. Juli fällt in die sommerliche französische Startsaison. Verleih und Fachportale führen Comète als französisches Drama mit einer Laufzeit von einer Stunde und 37 Minuten. Die Veröffentlichung bietet dem Publikum einen neuen, bewusst kleinteilig erzählten Paris-Film, dessen Reiz vor allem in der Vielzahl seiner Figuren und ihrer unerwarteten Berührungspunkte liegen soll.

Quellen

  • Franceinfo Kulturredaktion
  • AlloCiné
  • Cineuropa
  • Sofilm

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