À la une · 12.02.2021 11:16
Covid-19: Bretonische Pfleger leiden nach Impfung mit AstraZeneca-Impfstoff unter zahlreichen Nebenwirkungen
Mehrere Betreuer, die den Impfstoff von Astrazeneca in der Bretagne erhielten, erlebten verschiedene Nebenwirkungen. Das Krankenhaus in Morlaix beschloss, die Impfung seiner Mitarbeiter auszusetzen. Eine Woche nach Beginn der Impfung mit dem dritten in...
Mehrere Betreuer, die den Impfstoff von Astrazeneca in der Bretagne erhielten, erlebten verschiedene Nebenwirkungen. Das Krankenhaus in Morlaix beschloss, die Impfung seiner Mitarbeiter auszusetzen.
Eine Woche nach Beginn der Impfung mit dem dritten in Frankreich zugelassenen Impfstoff von AstraZeneca traten beim Pflegepersonal der Krankenhäuser in Brest und Morlaix in der Bretagne mehrere Nebenwirkungen auf. Grippesyndrome mit Kopfschmerzen und hohem Fieber, meldet die Zeitung "Telegramm".
Der Meldung zufolge wurden 20 bis 25% des geimpften Personals in der CHRU Brest vorübergehend krank geschrieben. Nach Angaben unserer Kollegen seien die Zahlen für das Personal des Krankenhauses in Quimper entsprechend. Das geimpfte Pflegepersonal gehört zu den Abteilungen für Infektionskrankheiten, Notfall und Reanimation.
Die Leitung des Krankenhauses von Morlaix hat beschlossen, die Impfung mit Dosen des Pharmaunternehmens AstraZeneca auszusetzen.
Der Impfstoff von AstraZeneca wird seit letztem Samstag an das Pflegepersonal verabreicht. Es ist der dritte Impfstoff, der in Frankreich neben den Impfstoffen von Pfizer-BioNtech und Moderna eingesetzt wird.
Die WHO empfahl am Donnerstag die Verwendung des Impfstoffs von AstraZeneca, auch für Menschen über 65 Jahre. Dieser Virus-Impfstoff hatte in den letzten Wochen einige Rückschläge erlebt. Seine Wirksamkeit wurde für Menschen über 65 Jahre und in Ländern, in denen Varianten vorhanden sind, in Frage gestellt.