Alle Artikel · 25.02.2023 07:57
Covid-19: Französische Gesundheitsbehörde veröffentlicht ihre neuen Empfehlungen
Die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) veröffentlicht ihre Empfehlungen für die Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 für das Jahr 2023. Covid-19 zirkuliert weiterhin im Land, jedoch seit Anfang 2022 in der weniger schweren Variante Omikron. Die...
Die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) veröffentlicht ihre Empfehlungen für die Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 für das Jahr 2023.
Covid-19 zirkuliert weiterhin im Land, jedoch seit Anfang 2022 in der weniger schweren Variante Omikron. Die französische Gesundheitsbehörde (Haute Autorité de Santé, HAS) hat ihre Impfempfehlungen angepasst, um die Personen mit dem höchsten Risiko für schwere Formen von Covid-19 zu schützen.
Die HAS empfiehlt, im Herbst, zeitgleich mit der Grippeimpfkampagne, eine Auffrischungskampagne durchzuführen. Diese soll sich an Personen richten, bei denen ein Risiko für eine schwere Form der Grippe oder einer Covid-19-Erkrankung besteht, an deren Angehörige oder an Personen, die regelmäßig mit ihnen in Kontakt kommen, einschließlich der Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen. Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, unabhängig von ihrem Alter, Personen ab 65 Jahren und schwangere Frauen wären ebenfalls betroffen.
Da ihr Impfschutz schneller und stärker abnimmt, empfiehlt die HAS ergänzend, dass Personen ab 80 Jahren, immungeschwächte Personen und Personen mit sehr hohem Erkrankungsrisiko bereits im Frühjahr eine zusätzliche Auffrischimpfung erhalten sollten. Diese neue Dosis wird nach Ablauf von mindestens sechs Monaten seit der letzten Dosis oder Infektion empfohlen, und zwar unabhängig vom Alter der Person oder der Anzahl der vorherigen Auffrischimpfungen. Hinsichtlich der Wahl des Impfstoffs empfiehlt die HAS vorzugsweise die Verwendung von mRNA-Impfstoffen, die an Omikron angepasst sind, unabhängig von den zuvor verabreichten Impfstoffen.
Die HAS empfiehlt derzeit keine Erstimpfung gegen Covid-19 mehr für die Allgemeinbevölkerung, betont jedoch, dass jeder, der dies wünscht, die Möglichkeit haben sollte, eine Auffrischungsimpfung zu erhalten und die Kosten für diese Impfung erstattet zu bekommen.
Darüber hinaus ist die HAS der Ansicht, dass die Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden sollte, jederzeit eine Impfkampagne durchzuführen, wenn die epidemiologische Situation dies rechtfertige, insbesondere bei immunsupprimierten und/oder gefährdeten Personen, oder sogar in größerem Umfang in der Allgemeinbevölkerung angesichts der Möglichkeit des Auftretens neuer, gefährlicherer Varianten.