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Alle Artikel · 28.08.2022 11:10

Covid-19: Hipra, Sanofi, Moderna, Pfizer - welche Impfstoffe werden im Herbst verfügbar sein?

Vier neue Impfstoffe könnten ab dem kommenden Herbst in Frankreich zur Verfügung stehen. Von Pfizer über Moderna bis hin zu Hipra aus Spanien und Sanofi aus Frankreich - alle könnten die neuen Varianten der...

Vier neue Impfstoffe könnten ab dem kommenden Herbst in Frankreich zur Verfügung stehen. Von Pfizer über Moderna bis hin zu Hipra aus Spanien und Sanofi aus Frankreich - alle könnten die neuen Varianten der Omikron-Familie wirksamer bekämpfen. Sie müssen aber noch von den Gesundheitsbehörden zugelassen werden.

Im Januar dieses Jahres versprach der Generaldirektor von Pfizer, Albert Bourla, einen Impfstoff der "nächsten Generation", der gegen die neuen Varianten von SARS-CoV-2 wirken würde. Die amerikanische Firma gab sich damals bis März Zeit, um den Impfstoff 2.0 zu entwickeln.

 Aber kein neuer Impfstoff kam im März auf den Markt, statt dessen ein neues Versprechen, nämlich bis zum Herbst einen Impfstoff zu entwickeln, der gegen alle Varianten der Omikron-Familie wirksam ist. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) soll ab 1. September endlich die neuen "bivalenten Impfstoffe" von Pfizer / BioNTech prüfen, die nach wie vor auf die Boten-RNA-Technologie setzen. Das Hersteller-Duo hat bereits einen Eilantrag bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) gestellt, damit diese ihr neues Produkt validiert und zur Markteinführung freigibt. Ziel ist es, die ersten Lieferungen im September in die USA zu schicken, um sicherzustellen, dass der neue Impfstoff verfügbar ist, bevor die Varianten BA.4 und BA.5 der Omicron-Familie, die heute weltweit vorherrschend sind, durch andere, gefährlichere Varianten ersetzt werden.

"Angesichts der ständigen Weiterentwicklung von SARS-CoV-2 und seiner Varianten ist es sehr wichtig, dass die Impfstoffe schnell an die wichtigsten im Umlauf befindlichen Omikron-Linien angepasst werden können", kommentierte Ugur Sahin, CEO und Mitbegründer von BioNTech. Also mussten die Verfahren beschleunigt werden. Aufgrund dieser Situation könnte der neue Impfstoff in den USA ohne jegliche Überprüfung klinischer Ergebnisse am Menschen zugelassen werden. Eine solche Praxis ist in der wissenschaftlichen Gemeinschaft allerdings nicht konsensfähig: Einige Forscher behaupten sogar schon, dass der Impfstoff möglicherweise weniger wirksam ist als erhofft.

Andere Impfstoffe, die noch auf die Zustimmung der Gesundheitsbehörden warten, könnten im Herbst ebenfalls in den französischen Impfzentren auftauchen. Dies gilt unter anderem für den Impfstoff der "neuen Generation" von Moderna, der seit dem 22. Juli von der Europäischen Arzneimittelagentur geprüft wird.

DDM - Liste der in Frankreich verfügbaren und erwarteten Impfstoffe gegen Covid-19

Die Europäische Kommission gab letzte Woche bekannt, dass sie 250.000 Dosen des spanischen Impfstoffs Hipra bestellt hat, der mit der Technologie des "rekombinanten Proteins" hergestellt wird. Der Impfstoff muss noch von den europäischen Behörden zugelassen werden.

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Die Sanofi-Gruppe, die ihren Impfstoff zusammen mit dem britischen Hersteller GSK entwickelt hat, hat im März dieses Jahres bei der EMA einen Antrag auf Marktzulassung gestellt. Der französische Konzern gibt an, dass eine Auffrischungsdosis zu 72% gegen symptomatische Formen mit einer Omikron-Variante wirksam ist.

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