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Alle Artikel · 28.01.2022 16:00

Covid-19: Impfstoffe und Tests kosteten Frankreich im Jahr 2021 mehr als 13 Milliarden Euro

Gesundheitsminister Olivier Véran bestätigte vor der Nationalversammlung, dass die Tests und Impfstoffe im Jahr 2021 etwa 13,2 Milliarden Euro gekostet haben, 1,1 Milliarden Euro mehr als erwartet. Das Staatsbudget, das dem Kampf gegen die...

Gesundheitsminister Olivier Véran bestätigte vor der Nationalversammlung, dass die Tests und Impfstoffe im Jahr 2021 etwa 13,2 Milliarden Euro gekostet haben, 1,1 Milliarden Euro mehr als erwartet.

Das Staatsbudget, das dem Kampf gegen die Covid-19-Epidemie gewidmet ist, soll für 2022 weiter erhöht werden. Dies bestätigten Gesundheitsminister Olivier Véran und der Minister für öffentliche Finanzen Olivier Dussopt am Mittwoch, dem 26. Januar, vor den Abgeordneten der Nationalversammlung.

Dadurch wurde bekannt, dass Tests und Impfstoffe in 2021 mindestens 13,2 Milliarden Euro gekostet haben, 1,1 Milliarden Euro mehr als geplant. Zu diesen Ausgaben kommen noch die Kosten für Ausgleichsmaßnahmen für Krankenhäuser für verschobene Behandlungen oder für die Unterstützung von freiberuflichen Gesundheitsfachkräften hinzu.

Wie viel haben die Tests im Jahr 2021 gekostet?
Die Ankunft der Omikron-Variante hat die Situation bei den Ausgaben noch verschärft. Allein im Dezember verursachte Omikron Mehrkosten von 600 Millionen Euro auf das Gesamtbudget für 2021, das sich schließlich auf 6,9 Milliarden Euro belief. Im Jahr zuvor hatten die Tests 2,6 Milliarden gekostet. Und für 2022 beläuft sich das Jahresbudget für Tests auf 1,6 Milliarden Euro. Einen Betrag, den die Regierung inzwischen allein für den Monat Januar prognostiziert.

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Wie viel kosteten die Impfstoffe im Jahr 2021?
Für den Kauf von Impfstoffen beliefen sich die Kosten auf 4,3 Milliarden Euro, was den Planungen für das letzte Jahr entspricht. Jedoch die Organisation der Impfkampagne und die Bezahlung des Personals hat die Rechnung um 500 Millionen Euro höher ausfallen lassen.

Ein Budget von 4,9 Milliarden Euro für 2022.
Der Minister für öffentliche Finanzen, Olivier Dussopt, räumte ein, dass der dem Kampf gegen Covid gewidmete Finanzrahmen von 4,9 Milliarden Euro für 2022 "aufgestockt werden muss". Er verkündete aber auch gute Nachrichten: 2021 sei die wirtschaftliche Aktivität dynamischer als erwartet gewesen. Das Ergebnis: 6 Milliarden Euro mehr an Beiträgen und 2 Milliarden Euro mehr dank der Steuereinnahmen, die der Sozialversicherung zugewiesen werden konnten.

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