Alle Artikel · 17.01.2022 10:39
Covid-19 in der Schule: Erneuter Streikaufruf der Gewerkschaften für den 20. Januar
Die Gewerkschaften FSU und Sud-éducation rufen die Lehrkräfte dazu auf, am Donnerstag, den 20. Januar, erneut in den Streik zu treten, um das ihrer Meinung nach ungenügende Vorgehen gegen Covid-19 in der Schule anzuprangern....
Die Gewerkschaften FSU und Sud-éducation rufen die Lehrkräfte dazu auf, am Donnerstag, den 20. Januar, erneut in den Streik zu treten, um das ihrer Meinung nach ungenügende Vorgehen gegen Covid-19 in der Schule anzuprangern.
Die Lehrkräfte sind erneut aufgerufen, am Donnerstag, den 20. Januar, die Arbeit niederzulegen, um ihrer Unzufriedenheit mit den von der Regierung angekündigten Maßnahmen zur Unterstützung der Schulen bei der Bewältigung der Covid-19-Welle Ausdruck zu verleihen.
Die FSU bezeichnet in einer Mitteilung den Streiktag vom Donnerstag, dem 13. Januar, als "historisch". Für die größte Lehrergewerkschaft "ist der Minister weit von den Erwartungen der am 13. Januar mobilisierten Kollegen entfernt". Deshalb ruft die FSU ruft zu weiteren Streiks und Kundgebungen auf.
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Die Gewerkschaft teilte mit, dass 75% der Lehrkräfte am vergangenen Donnerstag dem Streikaufruf folgten, während das Bildungsministerium nur 38,5% Streikende zählte. Im Anschluss an den Aktionstag hatten Jean Castex und Jean-Michel Blanquer die Gewerkschaften zu Gesprächen empfangen. Die Regierung hatte 5 Millionen FFP2-Masken und "mehrere Tausend" Vertretungskräfte versprochen.
Die FSU gibt an, weitere Erwartungen zu haben, was die Spezialprüfungen im Abitur im März oder CO2-Sensoren betrifft. Dabei seien die Zusagen von Jean-Michel Blanquer in ihren Augen "sehr ausweichend" geblieben.
Auch für den 27. Januar ist bereits ein weiterer berufsübergreifender Streik geplant.