À la une · 16.03.2021 09:21
Covid-19: Warnung vor neuer "bretonischer" Variante, die mit den aktuellen Tests nicht nachweisbar ist
Diesen Montag alarmiert die Direction générale de la Santé in einem Kommuniqué über die Entdeckung einer neuen Variante in der Bretagne, die in einem Cluster im Krankenhaus von Lannion, in der Côtes-d'Armor, entdeckt wurde....
Diesen Montag alarmiert die Direction générale de la Santé in einem Kommuniqué über die Entdeckung einer neuen Variante in der Bretagne, die in einem Cluster im Krankenhaus von Lannion, in der Côtes-d'Armor, entdeckt wurde.
Eine neue Variante wurde in einem Cluster im Krankenhaus von Lannion, in der Côtes-d'Armor, entdeckt, warnt an diesem Montagabend die Generaldirektion für Gesundheit. Die Behörden richten die notwendigen Überwachungs- und Unterstützungsmaßnahmen ein. Am 13. März wurden 79 Fälle identifiziert, darunter 8 Fälle, die die Variante tragen, was durch Sequenzierung bestätigt wurde.
"Basierend auf der vorläufigen Analyse der Mutationen dieser Variante und den klinischen und biologischen Beobachtungen der Trägerpatienten halten die Gesundheitsbehörden es für sinnvoll, diese Variante unter Überwachung einzustufen, d.h. in der VUI-Kategorie (variant under investigation) der WHO, insbesondere wegen der Beobachtung mehrerer Patienten, die typische Symptome aufweisen, die auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 hindeuten, aber ein negatives RT-PCR-Testergebnis an nasopharyngealen Proben aufweisen und bei denen die Diagnose durch Serologie oder RT-PCR an tiefen respiratorischen Proben gestellt werden konnte", heißt es in der Pressemitteilung.
Keine erhöhte Übertragbarkeit oder Schwere der Erkrankungen
"Die ersten Analysen dieser Variante lassen nicht den Schluss zu, dass sie ernster oder übertragbarer ist als das historische Virus", so die DGS. Es sind eingehende Untersuchungen im Gange, um diese Variante und ihre Auswirkungen besser zu verstehen. Außerdem soll untersucht werden, wie diese Variante auf eine Impfung und auf Antikörper reagiert, die bei früheren Infektionen gebildet wurden. Schließlich wurden die internationalen Behörden über die Entdeckung dieser Variante informiert.
Als Vorsichtsmaßnahme verstärken die lokalen Behörden, Präfekturen und ARS, die Maßnahmen, um die Übertragung des Virus einzudämmen, indem sie zum Beispiel die Impfung beschleunigen, die Menschen an die Wichtigkeit von Barrieremaßnahmen erinnern oder Versammlungen einschränken.