Alle Artikel · 03.09.2023 08:31
Elisabeth Borne kündigt Verbot der bei Teenagern beliebten elektronischen Einwegzigaretten an
Die Tabaksteuer soll hingegen 2024 nicht erhöht werden, sagte die französische Regierungschefin am Sonntag gegenüber dem Sender RTL. Der Preis für eine Schachtel Zigaretten soll im Jahr 2024 nicht erhöht werden, aber die elektronische...
Die Tabaksteuer soll hingegen 2024 nicht erhöht werden, sagte die französische Regierungschefin am Sonntag gegenüber dem Sender RTL.
Der Preis für eine Schachtel Zigaretten soll im Jahr 2024 nicht erhöht werden, aber die elektronische Einwegzigarette wird verboten. Dies kündigte Premierministerin Elisabeth Borne in einem Interview mit dem Sender RTL am Sonntag, dem 3. September, an. "Wir haben die Tabaksteuer in diesem Jahr erhöht und wir planen nicht, sie im nächsten Jahr nochmals zu erhöhen", sagte die Premierministerin, während die Regierung den letzten Schliff an ihren Haushaltsplänen für 2024 vornimmt. "Das bedeutet nicht, dass wir nicht sehr wachsam in Bezug auf den Tabakkonsum sind", sagte Borne und fügte hinzu: "Tabak bedeutet 75.000 Todesfälle pro Jahr".
Die Regierung ill demnächst einen neuen nationalen Plan zur Bekämpfung des Tabakkonsums vorlegen, der insbesondere ein Verbot von elektronischen Einwegzigaretten, den berühmten "Puffs", vorsieht. Die "Puffs" ermöglichen das Dampfen mit einem Nikotingehalt zwischen 0 und 20 mg/ml. "Es geht dabei um den Reflex, die Geste, an die sich die Jugendlichen gewöhnen. Dann gehen sie auf diese Weise zum Rauchen über, und das muss gestoppt werden", so Elisabeth Borne.
Bei dem Verbot geht es aber nicht nur um die Gesundheit: Die "Puffs" sind Einweggeräte, bestehen aus Kunststoff und enthalten eine Lithiumbatterie, die nicht recycelt werden kann.