Emmanuel Macron im TV-Interview

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DINGE, DIE SIE WISSEN MÜSSEN
“Es wird keine Transportbeschränkungen” in den von der Ausgangssperre betroffenen Gebieten geben, sagte Emmanuel Macron. Reisen zwischen den Regionen wird nicht verboten. “Wir werden die Menschen nicht daran hindern, in Urlaub zu fahren”, sagte der Präsident der Republik.

In der Region Ile-de-France und den Ballungsräumen Grenoble, Lille, Lyon, Aix-Marseille, Montpellier, Rouen, Saint-Etienne und Toulouse gilt ab Samstag eine nächtliche Ausgangssperre, wie Emmanuel Macron am Mittwoch, 14. Oktober, bekannt gab. Sie gilt zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr und wird mindestens vier Wochen dauern, sagte Emmanuel Macron, der annimt, dass sie sechs Wochen bis zum 1. Dezember dauern könnte.

weil am Montag zum ersten Mal seit dem 27. Mai die Schwelle von 1.500 Patienten, die wegen einer Infektion mit Covid-19 auf der Intensivstation behandelt wurden, wieder überschritten wurde, erlässt die französiche Regierung neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Der Gesundheitsnotstand wird ab Samstag wiederhergestellt. Am Mittwoch wurde dem Ministerrat ein Erlass vorgelegt, der den gesundheitlichen Notstand in ganz Frankreich ab Freitag, 16., Mitternacht, wieder einführt. Das Wiederaufflammen der Epidemie “rechtfertigt die Ausrufung eines gesundheitlichen Notstands, damit Maßnahmen ergriffen werden können, die streng proportional zu den eingegangenen Gesundheitsrisiken und den Umständen von Zeit und Ort angemessen sind”, heißt es in dem am Mittwoch im Ministerrat diskutierten Erlass.

Neue gezielte Restriktionen, nächtliche Ausgangssperren, örtliche Verbote: Die verschiedenen Bestimmungen wurden am Dienstag vom Staatsoberhaupt und den von der Krise betroffenen Ministern während eines Rates für Gesundheitsschutz im Elysée-Palast diskutiert.

Frankreich ist eines der am stärksten betroffenen Länder. Allein in der vergangenen Woche verzeichnete das Land etwa 115.000 bestätigte Fälle von Coronavirus-Kontamination, davon allein fast 27.000 am Samstag. Ein absoluter Rekord seit Beginn der Epidemie im März. Die Exekutive ist besonders besorgt über die Verschlechterung der Situation in der Region Ile-de-France, wo die Rate positiver Testergebnisse bei fast 17% liegt und wo 42% der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind, was zur Verlegung von verschiebbaren Operationen führt.

Neun Metropolen in Höchstalarmzonen. Angesichts des Wiederaufflammens der Epidemie befinden sich Aix-Marseille, Paris, Lyon, Grenoble, Saint-Etienne, Lille, Toulouse und Montpellier sowie Guadeloupe nun in höchster Alarmbereitschaft, die Bars bleiben geschlossen und in den Restaurants gelten strenge Vorschriften. Bislang haben diese Maßnahmen keine offensichtlichen Auswirkungen auf die Indikatoren der Epidemie gehabt.


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