Tag & Nacht

Französische Parlamentarier könnten laut Innenminister Gérald Darmanin „Gegenstand von böswilligen Handlungen oder Drohungen“, werden.

Das französische Innenministerium richtete ein Schreiben an die Polizeipräfekten der Departements, in dem es diese „im derzeitigen Kontext“ auffordert, die Risiken für Parlamentarier zu bewerten.


In diesem Rundschreiben, das an die Polizeipräfekten, die Präfekten der Verteidigungs- und Sicherheitszonen, der Regionen und der Departements (Metropole und Übersee), aber auch an den Generaldirektor der nationalen Polizei und den Direktor für innere Sicherheit gerichtet ist, fordert Innenminister Gérald Darmanin eine „Bewertung der Risiken, denen Parlamentarier in ihren Wahlkreisen ausgesetzt sind, unabhängig davon, ob es sich um ihre Büros oder ihre Wohnorte handelt“. Ziel sei es, „gegebenenfalls zu ergreifende Sicherheitsmaßnahmen“ zu ermitteln.

Diese Aufforderung des Innenministeriums ergeht vor dem derzeitigen internationalen Hintergrund und der terroristischen Bedrohung in Frankreich.


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