À la une · 11.01.2022 14:00
Laut WHO werden in zwei Monaten über die Hälfte der Europäer mit Omikron infiziert gewesen sein
Besorgt über die "Omikron-Flutwelle", schätzte das europäische Büro der Weltgesundheitsorganisation am Dienstag, dass aufgrund der derzeitigen Ansteckungsrate innerhalb von zwei Monaten mehr als 50% der Europäer von Omikron betroffen sein könnten. Die WHO spricht...
Besorgt über die "Omikron-Flutwelle", schätzte das europäische Büro der Weltgesundheitsorganisation am Dienstag, dass aufgrund der derzeitigen Ansteckungsrate innerhalb von zwei Monaten mehr als 50% der Europäer von Omikron betroffen sein könnten.
Die WHO spricht von einer "Flutwelle" in Europa. "Bei diesem Tempo rechnet das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) damit, dass in den nächsten sechs bis acht Wochen mehr als 50% der Bevölkerung in Europa mit Omikron infiziert sein werden", sagte Hans Kluge, der WHO-Direktor für Europa. In der Region Europa, die 53 Länder umfasst und sich bis nach Zentralasien erstreckt, wurden in der ersten Woche des Jahres 2022 mehr als 7 Millionen neue Fälle von Covid-19-Ansteckungen registriert.
Der Impfpass wird im Senat diskutiert. Nach einer turbulenten Verabschiedung in der Nationalversammlung befassen sich die Senatoren am Dienstag mit dem Gesetzentwurf, der den Gesundheitspass in einen Impfpass umwandelt. Der mehrheitlich rechtsgerichtete Senat wird den Text voraussichtlich in erster Lesung verabschieden, allerdings mit "Anpassungen", so Senatspräsident Gérard Larcher (LR).
Japan verlängert seine Einreisebeschränkungen. "Wir werden unsere Grenzkontrollmaßnahmen bis Ende Februar aufrechterhalten", sagte der japanische Premierminister Fumio Kishida am Dienstag. Tokio verbietet den meisten ausländischen Staatsangehörigen die Einreise in sein Hoheitsgebiet und verhängte eine Quarantänezeit und häufige Tests für alle, die die Grenze überqueren.
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