Lockdown: Versicherer sollen Autofahrer entschädigen

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Der Verbraucherverband UFC-Que Choisir schätzt, dass 2,2 Milliarden Euro an Auto- und Motorradbeiträgen wegen der restriktiven Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie an die Versicherungsnehmer zurückerstattet werden müssen. Diese Überbezahlung hängt nach Angaben des Verbandes mit dem Rückgang des Verkehrs und der Zahl der Unfälle zusammen.

Mit diesem zweiten Lockdown erneuert der Verbraucherverband UFC-Que Choisir seinen Appell an die Autoversicherer, die während des Lockdowns gesparten Beträge an die Versicherungsnehmer zurückzuzahlen, so France Inter.

Der Verbraucherverband schätzt, dass den Versicherten 2,2 Milliarden Euro an Auto- und Motorradbeiträgen erstattet werden müssen. Diese Überbezahlung hängt nach Angaben des Verbandes mit dem Rückgang des Verkehrs und der Zahl der Unfälle zusammen.

Nach Angaben des Verbraucherverbands könnten die Versicherungsnehmer durchschnittlich 50 Euro sparen. “Von den 12 Hauptversicherern haben nur fünf Angebote für alle oder einen Teil ihrer Kunden gemacht”, sagt Matthieu Robin, der für die Studie beim UFC-Que Choisir verantwortlich ist. “Und die anderen, wie zum Beispiel Axa, Maaf, Crédit Agricole Assurances, Generali, Allianz oder Groupama, haben keiner Senkung der Prämienhöhe zugestimmt”.

Um die Verfahren zu erleichtern, stellt die Vereinigung den Versicherten ein Standardschreiben zur Verfügung, mit dem sie die Rückerstattung bei ihrer Versicherungsgesellschaft beantragen können.

“Die Tarife dürften im nächsten Jahr um durchschnittlich 1,5 bis 2% steigen, was insofern besonders nachteilig ist, als die Schadenquote tatsächlich deutlich gesunken ist”, bedauert auch Matthieu Robin.

Einige Versicherer haben inzwischen angekündigt, dass sie ihre Tarife nicht erhöhen werden.


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