Aktuell · 22.06.2026 16:29
Ousmane Dembélé: Frankreichs WM-Hoffnung auf der rechten Seite
Ousmane Dembélé, der 29-jährige Stürmer von Paris Saint-Germain, steht im Mittelpunkt der Diskussionen um die optimale Nutzung seiner Fähigkeiten in der französischen Nationalmannschaft während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026.
New York – 16.06.2026: Ousmane Dembélé, der 29-jährige Stürmer von Paris Saint-Germain, steht im Mittelpunkt der Diskussionen um die optimale Nutzung seiner Fähigkeiten in der französischen Nationalmannschaft während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Trotz seines jüngsten Ballon d'Or-Gewinns bleibt seine Rolle im Team von Trainer Didier Deschamps ein heiß diskutiertes Thema.
Seit seinem Debüt für die "Équipe Tricolore" im Jahr 2016 hat Dembélé 58 Länderspiele absolviert und dabei sieben Tore erzielt. Seine Vielseitigkeit als Angreifer und rechter Flügelspieler macht ihn zu einer wertvollen Option für Deschamps. Allerdings konnte er bisher nicht konstant die Spitzenleistung abrufen, die man von einem Spieler seines Kalibers erwarten würde.
Im Auftaktspiel der WM 2026 gegen Senegal am 16. Juni 2026 zeigte Dembélé eine durchwachsene Leistung. Zunächst wurde er zentral hinter Kylian Mbappé eingesetzt, was jedoch nicht die erhoffte Wirkung erzielte. In der zweiten Halbzeit wechselte Deschamps Dembélé auf die rechte Außenbahn, wo er mehr Gefahr ausstrahlte, jedoch nicht in der Lage war, sein volles Potenzial zu entfalten.
Diese taktischen Anpassungen werfen Fragen zur optimalen Positionierung von Dembélé auf. Seine Schnelligkeit und Dribbelstärke prädestinieren ihn für die rechte Flügelposition, wo er die Abwehr des Gegners aufreißen kann. Allerdings scheint er in dieser Rolle nicht immer die gewünschte Effektivität zu erzielen. Einige Kritiker bemängeln seine mangelnde Präsenz im Zentrum, wo er als Zielspieler für Flanken und als Vorbereiter agieren könnte.
Die Herausforderung für Deschamps besteht darin, Dembélé so einzusetzen, dass seine Stärken optimal zur Geltung kommen. Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, ihn flexibel zwischen der rechten Außenbahn und einer zentraleren Position wechseln zu lassen, je nach Spielsituation und Gegner. Diese Flexibilität könnte es Dembélé ermöglichen, seine Dynamik und Kreativität besser einzubringen.
Ein weiterer Aspekt ist die Integration von Dembélé in die bestehende Offensive der französischen Mannschaft. Die Zusammenarbeit mit Spielern wie Kylian Mbappé und Michael Olise ist entscheidend, um ein harmonisches Angriffsspiel zu entwickeln. Im Spiel gegen Senegal zeigte sich, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Olise und Mbappé zu gefährlichen Torchancen führen kann. Dembélé könnte von einer ähnlichen Partnerschaft profitieren, um seine Effektivität zu steigern.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Ousmane Dembélé trotz seines individuellen Erfolgs weiterhin eine Schlüsselrolle im französischen Angriffsspiel einnehmen kann. Es liegt an Trainer Didier Deschamps, die richtige Balance zwischen Taktik und Individualität zu finden, um Dembélé optimal in das Team zu integrieren und seine Stärken voll auszuschöpfen.