Tag & Nacht

Zwischen zwei Fronten gefangen

Die Mehrheit der Präsidentenpartei Renaissance fürchtet sich vor einem beängstigenden Szenario bei den kommenden Parlamentswahlen: Sie könnten auf den dritten Platz abrutschen und zwischen dem Rassemblement National (RN) und dem Nouveau Front Populaire (NFP) regelrecht zermalmt werden. Mit weniger als drei Wochen bis zum ersten Wahlgang wächst diese Angst täglich – und das aus gutem Grund: Die Macronisten haben Schwierigkeiten, sich zwischen diesen beiden dominanten politischen Kräften zu behaupten.

Eine gescheiterte Strategie

Emmanuel Macron setzte ursprünglich auf den Überraschungseffekt der Parlamentsauflösung. Er hoffte, die Linke würde nach den Europawahlen zersplittert bleiben und mit rivalisierenden Kandidaturen in die Parlamentswahlen ziehen. Doch die Realität sah anders aus: Die Linke schloss sich innerhalb von vier Tagen zusammen. Eine Allianz, die von Trotskisten wie Philippe Poutou bis hin zu ehemaligen Staatschefs wie François Holla...

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