Alle Artikel · 08.05.2023 08:15
Pollenallergie: Über 40 französische Departements in Alarmstufe Rot
In mehr als 40 Departements wurde am Freitag, dem 5. Mai, das Risiko für Pollenallergien auf "hoch" gesetzt. Alle anderen befinden sich derzeit in der Alarmstufe "mittel". Betroffen ist insbesondere der Südwesten mit Ausnahme...
In mehr als 40 Departements wurde am Freitag, dem 5. Mai, das Risiko für Pollenallergien auf "hoch" gesetzt. Alle anderen befinden sich derzeit in der Alarmstufe "mittel". Betroffen ist insbesondere der Südwesten mit Ausnahme von Lozère.
Niesen, Kratzen im Hals, juckende Augen... Diese Anzeichen kennt jeder, der gegen Pollen allergisch ist. Für Allergiker in Frankreich, werden die kommenden Wochen "kompliziert".
Das französische nationale aerobiologische Überwachungsnetz hat am Freitag, dem 5. Mai, seinen letzten Bericht veröffentlicht. In mehr als 40 Departements wurde das Allergierisiko als "hoch" eingestuft.
https://twitter.com/rnsa_pollen/status/1654507135680512008
Die Departements im französischen Südwesten und rund um das Mittelmeer sind am stärksten betroffen. Der Rest befindet sich momentan in mittlerer Alarmstufe.
Diese Warnung betrifft insbesondere die Gräserpollen, die von den Kräutern stammen, "die entlang der Straßen, auf den Feldern und manchmal auf den Kreisverkehren wachsen", so das RNSA.
Das Wetter als Verbreitungsfaktor
"Die Gräserpollen lösen die Birkenpollen mit einem mittleren bis hohen Allergierisiko ab. Die Gräserpollen betreffen das ganze Land und kein Departement bleibt dauerhaft verschont", erklärt das RNSA.
Das Wetter hat natürlich eine Auswirkung auf die Verbreitung der Pollen. Wind fördert die Verbreitung und Tage mit milden Temperaturen können ihre Konzentration in der Luft erhöhen und somit das Risiko einer Reaktion steigern. Während Regenschauer und Gewitter dazu neigen, die Pollen auf den Boden zu drücken, was betroffenen Menschen eine kleine Verschnaufpause ermöglicht.